In ihrer verschwenderischen Pracht sind sie aktuell auf der Insel Mainau nicht zu übersehen. Kurz hinter dem Eingang strahlen sie in riesigen Mengen in leuchtenden Farben um die Wette. So dominierend, als gäbe es nichts anderes.

Dabei ist der Rhododendron so giftig, wie kaum eine andere Pflanze, von ein paar anderen vielleicht abgesehen, die sicher in Australien wachsen, dem tödlichsten aller Kontinente 😉


Man kann es gar nicht glauben, dass diese leuchtend bunte Pflanze für Mensch und Tier so gefährlich sein soll. Aber laut Internetsuche ist sie genau das: „Viele Rhododendron-Arten enthalten Gifte wie Grayanotoxine aus der Klasse der Diterpene. Blüten, Blätter, Früchte, Pollen und Nektar sind giftig. Intoxikationen mit Grayanotoxinen können zu verlangsamtem Herzschlag und Blutdruckabfall bis zum Tod führen.“


Das gilt auch für Haustiere: „Für Hunde und Katzen gelten ein bis zwei Blätter als letale Dosis.“

Die Website „Mein schöner Garten“ empfiehlt aber Ruhe zu bewahren: „Sie brauchen nicht gleich in den Garten zu gehen und alle Rhododendren herausreißen. Aber aufpassen sollten Sie im Umgang mit einem Rhododendron schon, besonders bei der Pflege und wenn Kinder oder Haustiere Zugang zu ihm haben. Setzen Sie Rhododendren nicht gerade an Plätze, an denen Kinder spielen oder wo sie leicht an die Pflanzen herankommen – also nicht gerade neben einen Sandkasten.“

Wir haben inzwischen auch einen großen Rhododendron auf dem Balkon, aber Gottseidank weder kleine Kinder noch Haustiere. Wir können in Ruhe die Blütenpracht genießen und zum Beschneiden der Pflanze ziehen wir selbstverständlich Handschuhe an.

Die Fotos mit dem schwarzen Hintergrund sind übrigens mit dem iPhone 15pro im Modus „Portrait“ und „Bühnenlicht“ entstanden. Eine tolle Möglichkeit, Blumen von der Umgebung zu lösen und es aussehen zu lassen, als wären sie im Studio vor einem schwarzen Hintergrund entstanden.

