Brücke "Puenta de Piedra" und die "Basílica del Pilar" in Saragossa

Saragossa

Wo waren wir stehengeblieben, richtig, Spanien. Nach einer erholsamen Woche auf dem Campingplatz „Eden“ in Peniscola zog es uns weiter. Weg von der Mittelmeerküste übers Land nach Saragossa, immer knapp dem Unwetter entkommend, was schon zum Auftakt jede Menge Staub und Sand über die Straßen fegte.

In Saragossa gibt es einen kostenfreien, städtischen Stellplatz für Wohnmobile am „Estadio de Atletismo Corona de Aragón“ (N 41° 41′ 0“,  W 0° 53′ 25′). Keine Infrastruktur, aber Entsorgung für Grauwasser und Toilette sind vorhanden. Sogar frisches Wasser kann umsonst aufgefüllt werden.

Was den Platz noch interessant macht: Direkt gegenüber bringt einen die Tram direkt im 5 Minutentakt für 1,35€ in die Innenstadt, die ca. dreieinhalb Kilometer entfernt ist. Steigt man nach einer Viertelstunde Fahrt an der „Plaza del Pilar-Murallas“ aus, steht man vor römischen Ruinen, geht man ein Stück zurück auf die „Puente de Santiago“ hat man über den Ebro einen herrlichen und fotogenen Blick auf die Brücke „Puenta de Piedra“ aus dem 15. Jahrhundert und die „Basílica del Pilar“, eine Kirche der Superlative. (Titelbild)

Gottesdienst in der Basílica del Pilar
Gottesdienst in der Basílica del Pilar – Foto: h|b

Sie ist die größte und eine der wichtigsten Barockkirchen Spaniens und die Konkathedrale des Erzbistums Saragossa. Sie ist 130 m lang, 67 m breit und hat elf Kuppeln. Es ist auch nicht eine Kirche, sondern viele Kirchen unter einem Dach, echt der Wahnsinn. Vermutlich könnte man mehrere Gottesdienste parallel abhalten und niemand fühlte sich gestört. Das größte Kirchenbauwerk was ich bis dahin gesehen habe, abgesehen vielleicht vom Vatikan. Bin mir aber nicht sicher.

Ein weiterer „Kirche in Kirche“ Abschnitt – Foto: h|b

Auch die Stadt selbst lädt zum spazieren gehen und staunen ein. Neben altertümlichen Gebäuden laufen wir auch durch Gässchen wo sich eher die normalen Bewohner tummeln, bewundern große Brandwände mit Graffiti. Ich nutze zwischendrin die Gelegenheit und bringe in einem der zahlreichen Barbershops meine Haare wieder mal auf sommerliche Länge und mit einem Schlenker vorbei an der farbenfrohen Stierkampfarena fahren wir mit der Tram wieder zurück zum Wohnmobil.

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