Ryvarden Fyr

Ryvarden Fyr

Auf unserem Weg nach Haugesund wo wir die nächsten Tage auf einem Campingplatz direkt am Meer unseren Norwegenurlaub ausklingen lassen, müssen wir noch etwas Zeit schinden, da wir erst am Nachmittag dort eintreffen sollen und der Weg von unserer letzten Übernachtung nach Haugesund ein recht kurzer ist. So nutzen wir die Gelegenheit eine der großen Brücken zu fotografieren über die wir erst fahren, um uns anschließend in einen 7 Kilometer langen Tunnel zu stürzen der in der ersten Hälfte steil nach unten bis auf eine Tiefe von 230 Meter unter N.N. führt und anschließend ebenso steil wieder bergauf Die nächsten 10 Jahre entstehen zwischen Bergen und Stavanger aber noch ganz andere Tunnel, unter anderem mit 27 Kilometern der neue, längste Tunnel der Welt mit einer Tiefe von rund 400 Metern unter dem Meer. Die Norweger trauen sich was.

Weiterlesen „Ryvarden Fyr“

Das dänische Ende

Das "Nordkapp" Dänemarks

Heute kommt der Blogeintrag etwas früher, wir stehen nämlich aktuell am Hafen von Hirtshals und warten auf die ColorLine, die uns nach Kristiansand/Norwegen bringen soll. Auf der Fähre ist eher kein WLAN und kein Empfang und die Ankunft liegt erst um 0 Uhr, wäre also zu spät für heute.

Schweren Herzens verabschieden wir uns heute Mittag von unserem Stellplatz mit Aussicht in Nørre Vuropør und machen uns auf nach Grenen. Das liegt ein Stück hinter Skagen und ist zugleich das nördlichste Ende von Dänemark. An der Spitze des Strandes, wie oben auf dem Bild zu sehen, kann man mit den Füßen gleichzeitig in Ost- und Nordsee stehen. Haben wir aber schon mehrmals gemacht, daher fällt das heute aus. Für maritime Kenner, hier fließen Kattegat und Skagerrak zusammen.

Weiterlesen „Das dänische Ende“

Kalte Hände

Pianospieler an der Promenade von Warnemünde

Es ist ein trüber und eiskalter Sonntag im Januar. Leise schweben sphärische Klänge unterhalb des alten Leuchtturms über die Promenade von Warnemünde. Die zahlreichen Flaneure – dick vermummt – ziehen langsam an dem einsamen Pianospieler vorbei. Seine Finger fliegen über die Tasten, um immer neue Töne zu finden. Viele bleiben mit einem Lächeln kurz stehen, seine Schale ist bereits gut gefüllt mit Kleingeld aller Art. Mir fallen schon fast die Finger ab, um das Foto zu machen, wie macht er das nur? Hält die Magie der Musik seine Hände warm? Wie auch immer, danke dafür.