Gleich zwei Ausstellungen kann man auf der Galerie der Marheineke-Halle besuchen. Während von unten der Duft von frischem Kaffee oder leckeren Galettes die Nase betört, können sich die Augen an den Schwarz-weiß Fotografien von Axel Benzmann sattsehen. Sie zeigen auf der einen Seite die Studentenproteste Ende der 60er Jahre in Westberlin, ergänzt um Kundgebungen der „Gutbürger“, zum anderen viele Stars die Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre die Clubs und Hallen in Berlin bespielten. Ergänzt wird die Ausstellung von Bildern des Pressefotografen Günter Zint, der die Grenzöffnung vor 25 Jahren dokumentiert. Wer nach den vielen Bildern Hunger bekommen hat, die kulinarische Auswahl in der Halle ist vielfältig und gut.
Ich fühl‘ mich gut, ich steh‘ auf Berlin! (Ideal) – Foto: s|b
Heute gibt es die Auflösung vom Mittwoch auf die Frage: „Wo bin ich“. Antwort: „Mittendrin“. Es gibt ja viele „Mitten“, vor allen Dingen in Berlin. Es gibt die echte Mitte, also den Bezirk „Mitte„, der allerdings mit Tiergarten und Wedding zwangsfusioniert wurde und damit seine Alleinstellung etwas einbüßte. Dort findet sich auch der politische Mittelpunkt Deutschlands und Berlins, das Regierungsviertel. Hier arbeiten viele Menschen, die für sich reklamieren die politische Mitte zu sein. Eigentlich will das ja jeder sein, bis auf ein paar Linke vielleicht. Und davon ab, Mitte ist ja auch immer irgendwie relativ. Weiterlesen „Die Mitte finden“
Der lange Schatten des Fotografen reicht bis nach Kladow – Foto: h|b
Bevor die einfachen „Locations“ an der Reihe sind, biete ich zum Auftakt meines Projektes ein kleines Rätsel für Berlinkenner. Mein „Alter Ego“ hat sich am vorletzten Wochenende auf den Weg gemacht um etwas Bestimmtes zu finden. Einen Hotspot, einen magischen Punkt. Er ist gut versteckt und nur mit etwas Spürsinn und offenen Augen zu entdecken. Touristen verirren sich eher selten hierher, auch wenn sich ganz in der Nähe ein etwas „schräger“ Touristenmagnet befindet. Die umliegenden Gebäude versprühen den Charme der 70er Jahre, Satelittenschüsseln auf den Balkonen, dazwischen Grünanlagen. Schöner Wohnen im sozialen Wohnungsbau. Wer möchte kann schon mal ein bisschen mitraten, die Auflösung in Form eines längeren Artikels gibt es am Freitag.
Photowalk mit meinem „Alter Ego“ und der legendären OM-1 von Olympus – Foto: h|b
Diesem Blogbeitrag liegen gleich zwei Inspirationen zu Grunde. Zum einen dem Projekt von Jens Küpper mit „Me and my Leica„, einem Spaziergang mit Model und Leica M6 durch Berlin und ein Projekt von „The Legographer„, von Andrew Whyte. Passenderweise habe ich seit einiger Zeit eine kleine, klassische OM-1 aus einem Olympus Event hier rumliegen, die damit endlich ihren Zweck erfüllt. Die Playmobilfigur habe ich mir bereits vor einer Weile von meinen Enkelkinder geschnorrt, so war am letzten Wochenende mein eigenes Projekt geboren: „Berlin von unten“. Das was ihr hier seht ist das Intro, weitere Bilder sind schon „im Kasten“. Es sind Bilder von bekannten Berliner Sehenswürdigkeiten die sehr einfach zuzuordnen sind, andere Fotos gehen eher ins Detail und regen vielleicht zum Grübeln an. Alle Fotos sind mit der Retrokamera von Olympus gemacht, der OM-D E-M5 Würde mich freuen, wenn ihr mich auf meiner nun wöchentlichen Berlintour begleiten würdet.
Der „San Andreasgraben“ mitten in Berlin? Brüchiger Beton? – Foto: h|b
Damit wir hier nicht zu sehr ins philosophieren geraten, gleich mal zu Anfang des Jahres eine klare, bildliche Botschaft aus Berlin-Kreuzberg. Sie geht prophylaktisch an alle, die uns dieses Jahr quer kommen wollen und für den Anfang darf sich gleich mal ein großes deutsches Unternehmen einreihen, wenn zutrifft, was aktuell in den Medien kolportiert wird. Noch ist zwar nichts bestätigt, allerdings auch nichts dementiert. Ach ja, dieser Beitrag wird hiermit für beendet erklärt. Basta!
Abwurf vom Twister – Foto: h|b
Da kann man sich noch so schöne Spielplätze ausdenken, um die Kinder zu bespaßen, aber manchmal bietet das Vorhandene zusammen mit ein wenig Phantasie durchaus auch genug Spielanreiz. Nicht dass die Spielplätze und Spielgeräte am neuen Park am Gleisdreieck nicht genug bieten. Die chaotisch anmutende Verwendung von Holzblöcken regt zum balancieren und klettern an, die riesigen Schaukeln am Weg, lassen einen fast bis in den Himmel schaukeln und sich auf dem Twister zu halten, bedarf einer guten Körperbeherrschung. Ein echtes Steckenpferd für Denise – Foto: h|b
Aber trotzdem ist es dann ein Baum, der uns – trotz leichten Regens – länger im Park hält als geplant. Ein verwildertes Gelände direkt neben dem großen Abenteuerspielplatz beherberg einen alten Baum, der seine dicken, knorrigen Äste dicht über dem Boden klettergerecht entlangwachsen lässt. Einer der Astenden endet wippend gut einen Meter über dem Boden und eignet sich in den Augen von Denise hervorragend als Pferd. Man kann es reiten, striegeln, an der Trense herumführen und auch hin und wieder mit Blättern füttern. Nach drei gewonnen Rennen mit Jockey Denise und Jessica dem Vollblüter war es dann aber genug. Nur mit meinem Versprechen, ab und an mal nach Jessica zu sehen, konnte ich sie loseisen, um das nächste Abenteuer in Berlin zu suchen. Pferde brauchen Zuwendung – Foto: h|b
Der neue farbenfrohe „Jim Avignon“ an der East Side Gallery – Foto: h|b
Die East Side Gallery wird von ihren künstlerischen Erschaffern gern schon mal zu einem der wichtigsten Weltwunder hochstilisiert, dabei ist es lediglich eine Hinterlandmauer, auf denen sich viele internationale Künstler in der Nachwendezeit 1990 mit großformatigen Bildern verewigten. Das konnte auch nur diese Mauer sein, da die anderen Mauern meist schon bunt verziert waren und dadurch in kürzester Zeit den Mauerspechten zum Opfer fielen. Die so entstandenen Bilder „dürfen“ eigentlich nur restauriert werden, sollte der Zahn der Zeit zu sehr an ihnen genagt haben. Das ist auch bereits mehrfach geschehen.
Meine Initialen mit der Taschenlampe und dem Time-Mode der OM-D – Foto: u|b
Der erste der uns auf der Treppe der Berliner Opernwerkstätten am Donnerstagabend entgegenkam war der Schauspieler Peter Lohmeyer, brav mit einer OM-D 5 in der Hand, so wie die vielen anderen Besucher der Vernissage auch. Das war das faszinierendste an diesem Abend, vordergründig eine ganz normale Kunstparty, aber jede und jeder bewaffnet war mit der „kleinen Schwarzen“, der spiegellosen Olympus, immer bereit dem Slogan „Create your own world“ Folge zu leisten. Das habe ich natürlich auch getan und herausgekommen sind eine Menge Bilder, die ich nach der Veranstaltung auf der Speicherkarte mit nach Hause nehmen durfte. Nur die Kamera, die musste ich leider wieder zurückgeben.
Behind the curtain – Foto: h|b
Die Künstler haben ja inzwischen ihre „eigenen Welten“ bereits kreiert und die haben wir uns an diesem Abend zwischen Sekt und Schnittchen in Ruhe angeschaut. Von Pilzkulturen über Laserinstallationen, bis hin zu einer geheimnisvollen Box, in der man von aussen nur ein kleines Guckloch sehen kann. Die Kamera im Weitwinkelmodus durch das Guckloch und zwei Personen innerhalb der Box bringen das „Aha“- Erlebnis. Nachdem wir alle Stationen besucht hatten, inklusive des „Darkrooms“ zum Malen mit Licht, hier kommt der Time-Mode der OM-D wunderbar zum Einsatz, genossen wir den restlichen Abend entspannt bei elektronischer Musik und geistigen Getränken.
Weitere meiner Bilder und einen „offiziellen“ Bericht zur Vernissage findet ihr im Hauptstadtblog.
318 prepared dc-motors, cork balls, cardboard boxes, 100 x 100 x 100 cm von Zimoun – Foto: h|b
Bevor eine Vernissage in der nächsten Woche die Ausstellung eröffnet, durfte ich heute bereits einen kleinen Blick hinter die Kulissen des kommenden „OM-D Photographie Playgrounds“ werfen. Dazu werden gerade die alten Opernwerkstätten in Berlin zu einer interaktiven Spielwiese umgebaut. Ich treffe mich mit Jessica von „united communications“ unter dem großen Veranstaltungsplakat und über den staubigen Vorplatz erreichen wir den Eingang. Also eher Nebeneingang, denn überall wird noch gebaut und wo eben eine Treppe war, ist etwas später nur noch eine Leiter. Wir gehen durch verwinkelte mit Linoleum belegte Flure und fahren mit einem alten Lastenaufzug hinauf in den dritten Stock, in den „Taubenschlag“. So nennen die Veranstalter diesen Bereich und tatsächlich turteln und flattern ein paar Tauben mitten zwischen den Installationen herum. Weiterlesen „Photographie Playground – Ein Werkstattbesuch“
Die letzten beiden Tagen haben wir uns intensiv mit dem aktuellen Wetter beschäftigt. Das macht man am besten, indem man sich nach draussen begibt und dem Winter der nicht enden will einfach die kalte Schulter zeigt. Erleichternd kam hinzu, dass zwei Tage lange herrlichstes Winterwetter vorherrschte. Blauer Himmel mit einer bereits kräftigen Sonne, die sich sogar ab und an gegen den scharfen Ostwind durchsetzen kann, bei allerdings immer noch arktischen Temperaturen. Weiterlesen „Schneeblind“