Lac Léman

Blick auf den Genfer See

Nach einem Zwischenstop in Freiburg mit Kaffee und Erdbeerbecher im Schatten des Münsters sind wir heute am Genfer See angekommen. Der CP liegt direkt am See und man hat einen herrlichen Blick hinüber zur Genfer Uferpromenade. Die besuchen wir dann morgen mit den Fahrrädern. Heute, am Sonntag, war schwer Halligalli, Riesenrad, Karussell, Buden und viele Flaneure. Wir relaxen an unserem „Haus am See“.

Da Genf zur französischen Schweiz gehört, konnte ich an der Rezeption schon mal üben, aber der nette, junge Mann konnte Gottseidank auch englisch. Das dürfte in Frankreich schwieriger werden, aber hoffentlich in Spanien dann wieder besser. Obwohl wir ja nun in dem europäischen Land sind, was nicht an dieser Wahl teilnimmt, sogar die doofen Engländer mussten ja noch mal ran, bin ich gespannt wie heute Abend die Ergebnisse der Europawahl aussehen. Good luck europeans…

Gelb

Gelbe Tulpen

Eine der schönsten Farben des Frühlings ist sicherlich die Farbe Gelb. Für Fotografen ist jedes gelbe Rapsfeld mit weitem, azurblauen Himmel darüber eine Farbkomposition, der man sich kaum entziehen kann.

Mein Hintergrund dagegen ist eher ein ruhiger, kein knalliger Farbton, hat aber trotzdem eine schöne Wirkung und das Gelb der Tulpen im Abendlicht wirkt fast noch intensiver. Kleine Streifen von Rot an den Rändern der Blütenblätter bilden dabei die Eyecatcher und geben dem ganzen eine Kontur.

Foto: Olympus OM-D E-M5II, M.Zuiko 75-300

Geduldsprobe

Reiher vor Fischernetzen

Strategisch geschickt platziert wartet der Reiher am Strand von Ueckermünde, dass sich ein Fisch in den aufgestellten Reusen verfängt. Anscheinend hat er gute Erfahrung mit dieser Art von Essensbereitstellung gemacht, steht er doch lange Zeit – fast ohne eine Art von Bewegung erkennen zu lassen – an derselben Stelle. Da uns leider die Geduld eines Fischreihers fehlt, gönnen wir uns in einem strandnahem Kiosk Kaffee und Kuchen und können letztlich nicht miterleben, ob das Warten auf den Fisch erfolgreich ist.

Baumbart

Baumwesen

Im letzten Kurzurlaub habe ich einen der letzten Ents getroffen. Ihr wisst schon, die wandernden und redenden Bäume aus dem Herrn der Ringe. Mit mir wollte er aber nicht reden, nicht mal übers Wetter, obwohl das am Osterwochenende in Ueckermünde sehr schön war. Aber auch sehr kalt, vielleicht war er in einer Art Schockstarre. Er hat jedenfalls nur geschaut, mit so einem stechenden Blick, also sollte ich etwas gestehen. Hab dann schnell ein Foto von ihm gemacht und bin wieder meiner Wege gegangen.

Gemeiner Lein

Drei Blumen

An den Hängen der Seelower Höhen im Oderbruch wächst das berühmte Adonisröschen. Nach langer Zeit habe ich es endlich mal wieder geschafft dort vorbeizuschauen und den kleinen Weg zusammen mit Kind und Enkelkind abzulaufen. Das letzte Mal war das 2005, da konnte Denise noch nicht mal laufen.

Die eigentliche Attraktion war allerdings sehr spärlich vertreten und viele der Blüten schon arg zersauselt. Einige Exemplare konnte ich aber doch noch vor meine Linse bekommen, so wie das hier. Das Titelbild ist eine Flachsblüte namens „Gemeiner Lein“, musste ich auch aber erst nachgooglen. Passt in der schönen Dreierreihe besser aufs Titelbild.

Die Wanne ist voll

Großräschener See, IBA Terrassen (2019)

Durch einen Blogbeitrag von 2014 (Timehop sei Dank) wurde ich wieder mal auf den Großräschener See (ehemals Ilsesee) aufmerksam. Der ehemalige Tagebau Meuro in Großräschen wird seit 2007 geflutet und alle paar Jahre schauen wir mal vorbei. Meist im Zusammenhang mit einem Besuch in Dresden, liegt ja so grob auf halber Strecke zwischen Berlin und Dresden. In dem Beitrag von 2014 schrieb ich am Ende, dass man ja in 5 Jahren nochmal nachsehen müsste, ob das „Hotel am See“ inzwischen wirklich am See liegt, die Seebrücke ihren Namen zu Recht trägt und der früh angelegte Stadthafen, inzwischen auch für Boote nutzbar ist.

Gesagt getan, diesmal ohne Dresden, nur einfach See. Und es hat sich in der Tat was getan in den letzten 5 Jahren: Unter der Seebrücke ist endlich Wasser und der Hafen ist vollgelaufen, fehlen nur noch die Boote und die Besucher. Wir werden also im Sommer noch mal vorbeischauen.

Die erste Reihe zeigt den „See“ im Jahr 2008, zu der Zeit wurden noch Quadtouren, durch die staubigen Tagebaureste angeboten. 2014, die mittlere Reihe, zeigt einen sich langsam entwickelnden See, auch wenn die gleichnamige Brücke immer noch auf das Finale wartet, die untere Reihe schließlich zeigt die Bilder von gestern, also 2019 und die Website der LMBV gibt den Füllstand des Sees mit 98,52 m NHN an, es fehlen also nur noch ein paar Zentimeter.

Dank rund 8.000 t Weißfeinkalk der in 2017 in den See eingebracht wurde, ist er zwar noch leicht sauer (6,5 ph) nähert sich aber auch hier stark einer optimalen Wasserqualität. Als Badesee unbedenklich wird der See, wenn er einen Wert von 7 ph erreicht. Ansonsten kann man jetzt schon sehen, wie aus der Vergangenheit eine Zukunft wird. Das wirkt auch sicher für die Zeit, in der der Braunkohleabbau in der Lausitz insgesamt zu Ende geht. Auch wenn vielen die Vorstellung schwerfällt, hier und auch am Senftenberger See kann man sehen, dass eine Konversion vom Bergbau zum Tourismus durchaus funktionieren kann. Es muss nicht immer die Ostsee sein.

Wer sich für die Geschichte des ehemaligen Tagebaus Meuro interessiert, hier ist eine interessante Broschüre des LMBV.

 

St. Michael’s Mount

Jetzt wo der Ausstieg der Briten aus der EU immer näher rückt, auch wenn so recht ja keiner weiß, wie das Ganze wirklich ausgehen wird, wird es Zeit sich noch mal an die schöne Zeit in Südengland im letzten Jahr zu erinnern. Wir waren das erste Mal auf der Insel und hatten Superglück mit dem Wetter. Auch das Fahren auf der „falschen“ Seite fiel uns leichter als befürchtet.

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Richard Löwenherz

Dürnstein mit seiner Burgruine

Zwischen Wien und Linz kommt irgendwann in einem der Donauschlaufen der Ort Dürnstein. Die großen Orte kennen wir ja, aber Dürnstein? Warum sollen wir hier festmachen? Der Ort hat nicht mal 1000 Einwohner, eine Stiftskirche und eine kleine Straße durch den Ort. Und wir liegen hier einen ganzen Nachmittag. Gehen wir überhaupt runter vom Schiff? Kurz vorher sind wir noch durch einen Schneesturm gefahren, aber als wir anlegen bricht die Sonne durch.

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In Buda und Pescht

Fischerbastei Budapest

Und wieder ein Stück zurück die Donau abwärts, der Wendepunkt der Kreuzfahrt: Budapest, Hauptstadt von Ungarn. Wie gehabt, im Blog genau andersrum. Hier war ich Anfang der 70er Jahre mal mit dem Bus, konnte mich aber an nichts mehr erinnern. Weiß auch gar nicht, ob wir damals viel besichtigt haben, ging ja noch weiter an den Plattensee.

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Wiener Melange

Uno City Wien

Wir reisen blogtechnisch die Donau von Linz kommend weiter ein Stück flussabwärts und erreichen die österreichische Hauptstadt Wien. Mit unserem Flusskreuzfahrer kommen wir dort am Silvesternachmittag von Budapest kommend an. Da grad die Sonne ein wenig vom Himmel lacht, ziehen wir uns schnell an und laufen zum Prater, dem berühmten Hotspot von Wien. Weiterlesen „Wiener Melange“