Fischerbastei Budapest

In Buda und Pescht

Und wieder ein Stück zurück die Donau abwärts, der Wendepunkt der Kreuzfahrt: Budapest, Hauptstadt von Ungarn. Wie gehabt, im Blog genau andersrum. Hier war ich Anfang der 70er Jahre mal mit dem Bus, konnte mich aber an nichts mehr erinnern. Weiß auch gar nicht, ob wir damals viel besichtigt haben, ging ja noch weiter an den Plattensee.

Da wir entgegen der Planung nur einen halben Tag in Budapest haben, nehmen wir spontan doch noch an einem Ausflug teil, die Stadt selbst zu erlaufen, ist dann doch ein wenig knapp. Im Bus lernen wir als erstes, dass der zweite Teile des Stadtnamens nichts mit der Pest zu tun habe, sondern „Pescht“ ausgesprochen werde. Klingt auch netter: Buda (links der Donau) Pescht (rechts der Donau) zusammen eben Budapescht.

Die wichtigste Zahl in Budapest ist nicht etwa 42, sondern 96. So hoch ist die Kuppel des Parlamentes und auch einige andere wichtige Bauwerke. Laut Erzählung unseres ungarischen Reiseführers, stammt die Zahl von der „Landnahme“ im Jahre 996, als die Magyaren sich im Karpatenbecken niederließen. Das Wort klingt echt niedlich, aber im Grunde war es eine Eroberung und die die vorher da waren mussten jetzt gehen. Auf jeden Fall sind sie darauf stolz wie Bolle.

In Buda befindet sich mit der Fischerbastei und der weithin sichtbaren Matthiaskirche, ein touristischer Anziehungspunkt ohne gleichen. Wir haben Glück, über Budapest behauptet sich den ganzen Vormittag ein blaues Wolkenloch, so dass die Stimmung mit der Sonne nach den grauen Tagen wunderschön ist. Der helle Stein gegen den blauen Himmel hat schon was. Nach einem kurzen Abstecher zur Freiheitsstatue, ja, sowas haben die auch in Ungarn, müssen wir zurück zum Schiff, dass gegen 14 Uhr Kurs auf Wien nimmt. Eine Stadt zu der wir sicher noch mal zurückkommen.

4 Kommentare zu „In Buda und Pescht“

  1. Toller Beitrag! Auch ich liebe Budapest und habe einen Beitrag darüber verfasst- schau doch gerne mal bei mir vorbei ☺️

    1. Sehr schöner Bericht, wir werden uns das wohl auch noch mal genauer anschauen müssen. Ein halber Tag wird der Stadt nicht ansatzweise gerecht. Aber 35 km am Tag schaffen wir wohl nicht ganz 😉

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