Polkadots by Yayoi Kusama

Bäume umhüllt von rotem Stoff mit weißen Punkten

Yayoi Kusama zählt zu den bedeutendsten japanischen Künstler*innen der Gegenwart. Seit März 2021 widmet der Gropius Bau Kusama die erste umfassende Retrospektive in Deutschland, die zentrale Schaffensperioden aus über 70 Jahren nachzeichnet und eine Reihe aktueller Arbeiten umfasst, darunter auch einen neuen Infinity Mirror Room. Die Ausstellung läuft bis zum 15. August diesen Jahres und kann aktuell mit einem negativen Corona Test und gebuchtem Zeitslot besucht werden.

Ich hebe mir das noch ein wenig auf, da ich ja Ende Juni mit der 2. Impfung plus der 14 Tage Karenz durch bin. Ich habe also noch ausreichend Zeit. Am Pfingstwochende war ich aber schon mal vor Ort, um mir im Außenbereich des Museums einen kleinen „Appetizer“ abzuholen. Dort kann man sich nämlich an den „polkadots on the trees“ von der Biennale 2006 in Singapore erfreuen. Die Künstlerin hat einige Bäume im Park mit roten Tüchern umwickelt auf denen sich weiße Punkte befinden. Ein sehr schöner Kontrast mit dem frühlingshaften Grün der Blätter.

Wer noch etwas tiefer in die Retrospektive und die ausgestellten Exponate eintauchen möchte, dem empfehle ich den 12-minütigen Rundgang mit Stephanie Rosenthal auf Vimeo. Allein der Tentakel im Eingangsbereich wegen, werde ich auf jeden Fall die Ausstellung besuchen. Erinnert mich das doch sehr an das alte Videospiel „Day of the Tentacle“ 😉

Hier noch ein paar Impressionen der „Polkadots on the trees“.

Weltwirtschaftskrise

Dreharbeiten zu Babylon Berlin am Roten Rathaus

Nach dem Schwarzen Donnerstag im Oktober 1929 stürzen die Börsenkurse ins Bodenlose und viele Neuaktionäre, die auf steigende Kurse gesetzt hatten, stehen plötzlich vor dem Ruin. Die Weimarer Republik wird von der Wirtschaftskrise nach und nach zerrüttet. Die Bankenkrise eskaliert, das Währungssystem kollabiert und die Arbeitslosigkeit steigt. Mit diesem Plot endet die Staffel 3 von Babylon Berlin.

Dreharbeiten zu Babylon Berlin am Roten Rathaus
Zeitungsjunge – Foto: h|b

Wie die bisherigen 3 Staffeln der Serie basiert auch die 4. Staffel auf einer Vorlage von Volker Kutscher. Diesmal wird Kutschers Roman „Goldstein“ adaptiert. Das bringt einen Zeitsprung an den Beginn der 30er Jahre. 

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Herzenssache

Klaas Heufer-Umlauf Statue am Berliner Hauptbahnhof

Mit „Was schenkt man einem Mann, der schon alles hat?“ überraschte Joko Winterscheidt seinen Freund und Kompagnon Klass Heufer Umlauf in der letzten Woche mit einer überlebensgroßen Statue am Berliner Hauptbahnhof. Begleitet von einem Orchester übergab Joko das „Denkmal“ mit den Worten: „Es ist ein Denkmal, eine Pilgerstätte, ein Abbild deiner selbst“. Und Pilger gibt es einige, seitdem die Statue auf dem Podest des Berliner Hauptbahnhofes am Washingtonplatz, mit Blick auf den neuen „Cube“, steht. Selfis werden im Minutentakt geschossen. Die Bahn will das Denkmal vorerst dort belassen. Für alle Berlinbesucher heißt es dann statt „Treffen an der Weltzeituhr“ ganz im Sinne der Macher „Treffen an der Klaas-Figur“ 😉

Klaas Heufer-Umlauf Statue am Berliner Hauptbahnhof
The Cube – Foto: h|b

Die Aktion entstand aus dem ewigen Battle mit Pro 7 aus der Sendung „Joko und Klaas gegen Pro 7“ wo sie beim letzten Mal wieder 15 Minuten Sendezeit gewonnen hatten. Damit dürfen Sie dann machen was sie wollen. Diesmal eben Aufstellung und Enthüllung eines Denkmals einer noch lebenden Person: Klaas Heufer-Umlauf.

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Aktionskunst

Reste von Farbe auf Oberbaumbrücke

Heute war Aktionstag von „Fridays for Future“ in Berlin, unter anderem mit einer temporären Kunstaktion auf der Oberbaumbrücke, der Schnittstelle zwischen Friedrichshain und Kreuzberg. Die Brücke wurde flächendeckend bemalt, mit Motiven die dem Aktionstag entsprechen.

Aktionskunst auf der Oberbaumbrücke - Foto: Fridays for Future
Aktionskunst – Foto: Fridays for Future

Leider war ich ein wenig zu spät. Als ich mit meiner Drohne an der Brücke ankam – wäre sicher eine coole Aktion gewesen – konnte ich nur noch Spuren des Kunstwerks sehen, der Rest war bereits den Saubermachern der Stadtreinigung und den FFF Leuten zum Opfer gefallen. Verständlich, wäre die Farbe doch sonst zu einer Gefahr für Rad- und Autofahrer geworden. So reichte es immerhin noch für ein paar Bilder mit der „normalen“ Kamera.