Angst 13/52

Eine - vermutlich - obdachlose Frau in Barcelona

Angst ist ja in der Regel ein sehr subjektives Gefühl, also es betrifft einen meist selbst. Daher gar kein so einfaches, fotografisches Thema für die #52WochenFotoChallenge. Was mir persönlich am meisten Angst macht, ist Obdachlosigkeit. Nicht dass ich aktuell in Gefahr schwebe meine Wohnung zu verlieren – obwohl das heutzutage sehr schnell gehen kann – aber Obdachlosigkeit ist gerade in Städten sehr präsent. Man beschäftigt sich zwangsweise damit.

Ich kann mir so ein Leben nicht mal ansatzweise vorstellen, immer auf der Suche nach einem Schlafplatz und etwas Geld für Essen oder Trinken. Das wenige Hab&Gut in einem Einkaufswagen, oder Rollkoffer. Wohin wenn es regnet, oder im bitterkalten Winter? Ich würde das vermutlich nicht lange überleben. Ich wünsche und hoffe, dass ich nie in eine Notlage geraten möge, die mich dazu zwingen würde auf der Straße zu leben. Ich bin sehr dankbar, dass es mir gut geht, ich ein Dach über dem Kopf habe und immer ausreichend zu Essen und zu Trinken.

Alpenblick

Ein rotes Ruderboot auf dem Bodensee vor den Schweizer Alpen

Zum Abschluss unserer 6-monatigen Überwintern-Tour haben wir unsere Freunde in Überlingen am Bodensee besucht. Bei unserem letzten Besuch im Herbst war es grau und neblig, aber diesmal scheint die Sonne und bereits der Blick bei der Einfahrt von oben nach Überlingen hinunter ist atemberaubend. Der Bodensee liegt vor uns und im Hintergrund zum Greifen nahe grüßt die Alpenbergkette in der Schweiz. Wahnsinn.

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Ein ganzes, halbes Jahr

Schlumpffigur auf einem Holzpfosten der mit einem Seil mit anderen Pfosten verbunden ist

Auf den (kalendarischen) Tag genau, leben wir jetzt ein halbes Jahr in unserem Wohnmobil. Aufgebrochen zur „Schlumpftour“ in Berlin am 8. September 22 haben wir bis heute eine Strecke von rund 8000 km zurückgelegt. Unsere Stationen dabei waren (u.a) …

Berlin – Coswig – Okriftel (Familie) – Salzburg – Wörthersee – Krk – Venedig – Reschenpass – Überlingen (Freunde) – Kehl – Koblenz – Besse (Familie) – Kassel – Freiburg – Villefranche-sur-Saone – Marseillan Plage – Mataro (Barcelona) – Peñíscola – Calpe – Los Alcazares – Ardales (Caminito del Rey) – Torremolinos (Malaga) – Roquetas de Mar – Manilva – Gibraltar – Cadiz – Isla Cristina – Luz (Portugal) – Manta Rota – Tarifa – Cabo de Gata – La Manga – tbc. Aktuell stehen wir den letzten Tag in Peñíscola unserem jeweiligen Start- und Endepunkt unserer bisherigen Überwinterungen in Spanien.

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Lachsfarben

Flamingos in Calpe

Langsam nähert sich unser Aufenthalt in Spanien dem Ende. Nach fast einem halben Jahr unterwegs in südlichen Gefilden, besuchen wir zum Schluss nochmal Calpe. Auch wenn sich durch Neubauten von immer neuen Hochhäusern, eins wird gerade direkt neben unserem Campingplatz hochgezogen, das Bild von Calpe immer mehr verändert, gibt es doch eine Konstante: Die „Les Salinas“ mit ihren Flamingos.

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Reflexion 8/52

Der Ifach in Calpe spiegelt sich in einer Fensterfront

Im Rahmen der #52WochenPhotoChallenge steht heute das Thema „Reflexion“ auf dem Programm. Dafür braucht es entweder Spiegel, Pfützen, Metall, oder eben Fenster die mit schwarzer Folie abgedeckt sind, weil im Restaurant gebaut wird. Da ich mir diese Woche eine weitere Aufgabe gestellt habe, nämlichen den bekannten Felsen in Calpe, Spanien, den Ifach, immer wieder zu fotografieren, aber mit unterschiedlichen Umgebungen, Vordergründen, Rahmen, bot sich auch die Reflexionsaufgabe entsprechend an. Neben dem Titelbild – der eigentlichen Aufgabe – hier noch drei Variationen des Themas.

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Der Mandelzweig

Mandelblüte in Portugal

„Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?

Dass das Leben nicht vergeht, so viel Blut auch schreit, achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit.

Tausende zerstampft der Krieg, eine Welt vergeht. Doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht.

Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt, das bleibt mir ein Fingerzeig für des Lebens Sieg.“
Quelle: Schalom Ben-Chorin, 1942

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Durch den Monsun

Foto auf einen Autospiegel im Regen von innen

Gestern sind wir auf unserer 2. Überwinterer-Tour wieder an der Wasserscheide zwischen Atlantik und Mittelmeer in Tarifa angekommen. Bei blauem Himmel haben wir Stadt und Strand erkundet und konnten Abends noch gemeinsam einen farbenfrohen Sonnenuntergang genießen. Die Wetter-App wies uns aber bereits daraufhin, dass morgen, also heute mit Regen zu rechnen sei. Ein kleines Tief über dem Mittelmeer kündigte sich an. Auch gut, dann würde endlich mal der Staub von unserem Wohnmobil gewaschen.

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Arbeit 6/52

Brotverkäufer in Essauira, Marokko

Um den nächsten Begriff der #52WochenFotoChallenge bildlich umzusetzen, musste ich diesmal in mein Archiv greifen. Den verschmitzten Brotverkäufer haben wir in Essaouira in Marokko getroffen. Dort fuhr er mit seinem Korb am Roller über die Wallanlage – auf der schon Game of Thrones gedreht wurde – und versuchte sein Fladenbrot an den Mann oder die Frau zu bringen. Meine Bildinterpretation ist das verträumte Prüfen der Qualität des Brotes mit geschlossenen Augen, aber wahrscheinlich habe ich einfach nicht aufgepasst, dass er die Augen im Moment des Abdrückens aufhatte. Wäre sicher noch besser gewesen.

Sherry, Sherry Lady

Fässer von Sherry

In hunderten Fässern reifen in der „Winery“ in „El Puerto de Sta María“, einer kleinen hafenstadt gegenüber von Cadiz, verschiedene Sherry Sorten. Beim Eintritt in die riesige Halle mit mehr als 600 Fässern, riecht es sofort nach Wein und wir bestaunen die teilweise hundert Jahre alten Fässer aus amerikanischer Eiche. In drei Reihen stehen sie übereinander und werden nach einem bestimmten Prinzip gelagert. Die untere Reihe beherbergt gut 30 Jahre alten Sherry, darüber der Mittelalte und ganz oben der jüngere Sherry. Entnimmt man unten Sherry zum Befüllen in Flaschen wird aus der Mitte nachgefüllt, die wiederum aus der oberen Reihe aufgefüllt wird. Ein ausgeklügeltes System der Lagerung und Reifung von Sherry.

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Planta Solar

Solarwärmekraftwerk PS 10

Als wir vor drei Wochen an Sevilla vorbei auf der Autobahn Richtung Portugal gefahren sind, tauchte rechts ein Stück entfernt ein Konstrukt auf, dass aussah wie eine der Hängeseilbrücken von denen es hier ein paar gibt. Ein hoher Mast und rechts und links davon laufen die Seile zur Brücke. Es gab allerdings weitere Masten zu sehen, die scheinbar keine Tragseile hatten. Ein Grund auf der Rückfahrt gestern mal nachzuschauen, was es denn nun eigentlich ist.

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