Grenzerfahrung XIII

Mittelfinger

Mit dieser Folge der „Grenzerfahrung“ schaffen wir am Ende den westlichen Wendepunkt, in den nächsten Folgen geht es dann wieder gen Osten. Wer wissen möchte, um was es hier überhaupt geht, oder sich noch die älteren Folgen anschauen möchte, der klickt einfach hier: #grenzerfahrung

Los gehts: Hinter den Yorckbrücken wird die Grenzverfolgung etwas schwieriger, da sie hier über Parkplätze und durch Kleingärten führt, an die man so direkt nicht rankommt, oder aber man steht plötzlich vor Mauern von Parkplätzen. Also musste ich ein wenig improvisieren und dem Grenzverlauf grob folgen. Weiterlesen „Grenzerfahrung XIII“

Planespotting

Airbus A 380 startet in Frankfurt Airport

Anstelle mit der Playstation zu spielen, haben Colin und ich heute nachmittag unsere Olympus Kameras eingepackt und sind zum Planespotting Hotspot an die Startbahn-West gefahren. Musste ja auch endlich mal mein Superzoom ausprobieren. Nach drei Stunden war meine Körpertemperatur gefühlt unter 30 Grad gefallen, aber der A380 nach Shanghai war im Kasten, neben ungefähr 100 weiteren Flugzeugen.

Brighton Pier

Die Zeiten, in denen sich an den Wochenenden Mods und Rocker Straßenschlachten in Brighton liefen, sind Gottseidank lange vorbei, doch die gestylten Roller, ein Markenzeichen der Mods mit ihren Parkas. kann man doch noch ab und zu im Straßenbild erspähen. Ansonsten zehrt Brighton von seiner Vergangenheit als mondänes Seebad, in denen die Londoner ihre Ferien verbrachten. Auf dem Titelbild sehen wir den „Royal Palace“ den der Prince of Wales, der spätere Georg IV., 1815 – 1822 zu seinem Vergnügen erbauen ließ. Weiterlesen „Brighton Pier“

Grenzerfahrung XII

Weichenstellung

Nach dem Kurzbesuch des Kreuzbergs geht es zurück an die „Grenze“, die ab dieser Stelle etwas anfängt zu mäandern und oft an Stellen verläuft die nicht ohne weiteres zu erreichen sind. Von der Kreuzbergstraße geht es über einen großen Parkplatz mit einem einsamen „Gourmet Grill“. Leider hatten „Henry und seine Grillfee“ bei meinem Besuch wohl schon Feierabend. Oder vielleicht noch nicht begonnen? Schwer zu sagen. Auf jeden Fall eine interessante Location.

Gourmet Grill
Gourmet Grill – Foto: h|b

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Grenzerfahrung XI

IC vor Häusern, Kreuzberg

Es wird Zeit den letzten Teil meiner „Grenz(er)fahrung“ rund um Kreuzberg das Licht der Welt erblicken zu lassen. Teil X endete ja im April an dem Punkt, wenn die Dudenstraße in die Kolonnenstraße übergeht und aus Kreuzberg Schöneberg wird. Die Brücke (die scheinbar keinen Namen hat, ich konnte jedenfalls keinen finden) spannt sich über die Fern- und S-Bahngleise zwischen Südkreuz und Berlin Hauptbahnhof. Auf dem Titelbild fährt der IC Richtung Hauptbahnhof, im Hintergrund ist der Ballon „Der Welt“ zu sehen, bei dem wir später noch vorbeikommen werden.

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Kindheit

Ann Lofy, Eva von Schirach und Linn Schröder sind die Fotografinnen die in der aktuellen Ausstellung in der Fotogalerie Friedrichshain ihre Bilder zum Thema „Kindheit – geht vorüber und bleibt“ ausstellen. Während von Schirach ihre eigenen Kinder dabei fotografiert hat, wie sich Brüder – im wahrsten Sinne des Wortes – so durchs Leben „schlagen“, erstellt Linn Schröder Familienbilder der etwas anderen Art. Also eher nicht das klassische Familienportrait beim Fotografen. Ann Lofy – als Dritte im Bunde – nimmt sich Stadtkinder und stellt sie in die Natur, könnte Brandenburg sein. Sehr stimmungsvolle Bilder und im Rahmen der Ausstellung aus meiner Sicht die ausdrucksvollste Serie in Schwarzweiß. Weiterlesen „Kindheit“

Friedenstauben in Salisbury

Fast am Ende unser diesjährigen Südenglandtour besuchten wir noch ein kleines Städtchen, was wir im März auf der Kreuzfahrt auslassen mussten: Salisbury. Damals war die Stadt gerade zu trauriger Berühmtheit gelangt, da ein russischer Doppelagent nebst Tochter mit Nowitschok vergiftet worden war. Alles war verdächtig, die Gegend um das Restaurant weiträumig gesperrt, keine Chance. Weiterlesen „Friedenstauben in Salisbury“

Mann im Mond

Leider hat es ja letzte Woche mit dem Blutmond in Berlin nicht so recht geklappt. Zusammen mit hunderten Mondsüchtigen wartete ich auf der Modersohnbrücke in Friedrichshain auf das lang angekündigte Ereignis, was dann aber kurz nach 22 Uhr am Horizont sichtbar wurde, war ein blassrotes Etwas, was man nur erahnen konnte. Und für die Kamera bestand überhaupt keine Chance, irgendwas zu erkennen, geschweige denn es zu fokussieren.

Ganz anders den Abend davor, als ich extra zur Generalprobe mit meinem Enkelsohn dort war und jede Menge coole Bilder vom – schon fast kreisrunden – Vollmond machen konnte. Mit dem 300 mm (analog 600 mm VF) Objektiv von Olympus kommt man schon so weit ran, dass man schon fast damit rechnet die verlassenen Landemodule der Apollomissionen zu sehen. aber da fehlt dann wohl doch noch ein wenig an Nähe und Schärfe.

Foto: Olympus OM-D E-M5 II und 75-300 mm

Arundel Castle

Für unsere Südenglandtour haben wir extra eine Karte des „National Trust“ gekauft, um es uns zu ermöglichen Schlösser und Burgen zu besichtigen, ohne jeweils die teils horrenden Eintritte zu zahlen. Der NT und auch „English Heritage“ kümmern sich um die Erhaltung alter Bauwerke in England und Schottland, betreuen ganze Landschaften oder Küstenbereiche und ermöglichen Passbesitzern freien Eintritt. Nach gut 17 Tagen hatten wir den Einsatz locker wieder raus.

Leider war eine der ersten Burgen auf unserer Tour, das gut erhaltene „Arundel Castle“, in keine der beiden Organisationen, so dass wir Eintritt zahlen mussten. Mit der Bronzekarte für 13£ pro Person konnten wir das weitläufige Gelände erlaufen, die herrlichen Gärten besichtigen und die kleine Kapelle besichtigen. Das Castle selbst ist fast 1000 Jahre alt, gut erhalten und diente unter anderem dem Filmteam von „The young Victoria“ als Kulisse. Die Innenräume der Burg wären nur mit der goldenen Karte zu besichtigen gewesen, aber so viel Zeit hatten wir eh nicht, das nächste Ziel wartete bereits. Bald mehr von unserer Tour.