Wildes Gewusel

Glasflügelfalter

Der Vorteil des aktuellen Wetters ist ja, dass man sich und die Kamera bei einem Besuch im Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau nicht mehr akklimatisieren muss. Im Gegenteil, am Ende meines Rundgangs ist es bei 30° Außentemperatur draußen fast angenehmer als bei den Schmetterlingen. Dabei kommt erschwerend dazu, dass permanent Wasser versprüht wird, um eine Luftfeuchtigkeit zu erzeugen, die den exotischen Schmetterlingen gerecht wird. Fühlt sich dadurch eher subtropisch an.

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Teichfrosch

Ein Teichfrosch auf einem Seerosenblatt auf der Insel Mainau

Bei unserem vorletzten Besuch der Insel Mainau saßen wir in einem kleinen, weißen Pavillon neben dem Seerosenteich um uns wenig auszuruhen. Nebenan quakte es wie ein ganzes Froschorchester. Ich musste lange suchen, um ganz hinten am Ende vom Teich zwei Frösche beim Liebesspiel zu finden, aber leider waren sie zu weit weg für die Kamera und das Normalobjektiv. Alle anderen Frösche waren wohl gut versteckt im Schilf.

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Klimaflüchtlinge

Liegendes Dromedar, im Hintergrund der Zeppelin

Am Bodensee sind tierische Klimaflüchtlinge aufgetaucht. Rechtzeitig zum heutigen Sommeranfang hat sich eine Herde Kamele und Dromedare auf einer Wiese unterhalb der Überlinger Heliosklinik ein schattiges Plätzchen organisiert. Afrika wird bald zu heiß und bei den aktuellen Temperaturen hierzulande sollten sich die Tiere auch bei uns wohlfühlen. Anwohner betreuen die Herde und versorgen sie mit Wasser und Nahrung.

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Rotkehlchen

Als ich letztens unterwegs auf Dampflokjagd war, saß ich in einem Restaurant am Überlinger Uferpark um mich zwischendurch mit einem alkoholfreien Weißbier zu stärken. Das Tele hatte ich auf der Kamera und schaute ein wenig in der Gegend herum. Vögel gibt es ja bei uns eine ganze Menge, das lässt sich ab morgens wenn es langsam hell wird kaum überhören.

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Schwereloser Gleiter

Rotmilan im Flug

Manchmal lohnt es sich, beim Spaziergang den Blick nicht nur auf den Weg, sondern auch in den Himmel zu richten. So ging es mir kürzlich in den Feldern hinter Überlingen, als plötzlich ein Rotmilan seine Kreise über der Landschaft zog. Mit seinen langen, schmalen Flügeln und dem tief gegabelten Schwanz – daher auch sein Zweitname „Gabelweihe“ – ist er selbst auf größere Entfernung leicht zu erkennen. Besonders auffällig wirkt sein rostbraunes Gefieder, das in der Sonne beinahe leuchtet.

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Kulturlandschaft #3

Blick mit der Drohne über Apfelplantagen bis hinunter zum Bodensee bei Überlingen

Neben der klassischen Felderwirtschaft gibt es am Bodensee natürlich eine Menge Obstanbau. In vorderer Linie natürlich Weinanbau, aber auch Äpfel, Kirschen und Birnen werden in langen Reihen mit niedrigstämmigen Bäumen angepflanzt. Sie lassen sich leichter ernten, als die klassischen – oft alten – Hochstämmer, an denen das Obst oft verfault, weil sich niemand findet, der die Mühe des Erntens auf sich nehmen will.

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Zwischen Trauer und Freude – Waldrapp in Überlingen

Zwei Waldrapp in der Felsnische bei Überlingen

Trotz der vielen Rückschläge der Überlinger Waldrappkolonie gibt es Grund zur Hoffnung. Derzeit befinden sich wieder neun Waldrappe im Brutgebiet in Überlingen, drei davon sind Weibchen. Samo, die inzwischen bereits brütet, wurde aus einer Kolonie in Salzburg an den Bodensee gebracht und erfolgreich in die Gruppe integriert. Was ist passiert?

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Isla Mainau

Ein Diplodocus auf der Insel Mainau

Auf einer kleinen Insel im Bodensee wurde heute vom schwedischen Biologen Graf Bernadotte der Themenpark „Dino-World“ eröffnet. Aus den Einschlüssen von Bernstein war es möglich DNA zu extrahieren und sechs Dinosaurier zum Leben zu erwecken.

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Ride a white swan

Ein Schwan vor weißem Hintergrund

Inspiriert von einer Ausstellung in der Leica Galerie in Konstanz, war ich heute mal am See um weiße Tiere vor weißem Hintergrund zu fotografieren. Die Ausstellungsbilder hatten allerdings meist Schnee vor oder hinter Eisbären und Polarfüchsen, was es etwas einfacher macht, aber an Schnee mangelt es hier unten gerade etwas. Also bleibt nur der See, ein hübscher Schwan und ein wenig Nachbearbeitung zur Aufhellung in Lightroom.

Wer wie ich in den 70ern seine Musiksozialisation durchlaufen hat, kann vielleicht sogar den Blogtitel richtig einordnen 😉

Wassereis

Ein Foto einer Landschaft, verfremdet im Stil von Josh Adamski

Wie vergänglich manche Dinge sind, zeigte sich in Überlingen im Stadtgraben. Ich hatte gestern noch, bei rund – 3° die Gelegenheit genutzt die riesigen Eisgebilde zu fotografieren, die sich dort an der Wand gebildet hatten. An dieser Wand läuft permanent Wasser herunter – was den Graben im Sommer herrlich runterkühlt – und bildet natürlich bei den aktuellen Minusgraden formidable Eisstrukturen.

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