Focus Stacking 32/52

Grüner Heuschreck auf Weidezaun

Heute wird es ein wenig technisch. Die Aufgabe der 52WochenFotoChallenge lautet „Focus Stacking„. Das ist eine Art der Fotografie die meist bei Makroaufnahmen zum Tragen kommt. Das Ziel ist in der Regel ein kleines Objekt, z.B. wie in meinem Fall ein Heuschreck zu fotografieren und möglichst viel davon soll scharf abgebildet werden.

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Wildes Gegacker

Haushühner

Ich merke immer wieder mal, dass die Gegend um den Bodensee doch recht ländlich geprägt ist. Es gibt eine Menge Viechzeug, was im weitesten Sinne zur bäuerlichen Diaspora gehört. Kurz vor dem Überlinger Ortsteil Andelshofen findet sich eine Art Hühnerhof, eigentlich eher eine große Hühnerwiese. Eine Sorte der Hühnerhaltung, wo auf den Eierpackungen eine 1 zu finden wäre. Vielleicht sogar eine 0, falls es noch Biohühner sind, was ich aber von außen nicht erkennen kann.

Ich habe mein Fahrrad am Zaun kaum abgestellt, als alle Hühner auf mich zugerannt kommen. Anscheinend triggert eine Bewegung am Zaun frisches Futter. Da ich aber nur meine Kamera dabei habe, verliert sich das Interesse schnell und die Hühner gehen ihrer normalen Beschäftigung nach. Rumliegen, hektisch rumrennen, oder im Gras nach was zu Essen picken.

Ein stolzer Hahn der die Aufsicht über seine zahlreichen Hennen hat, darf natürlich auf der Hühnerwiese nicht fehlen. Mit aufgerichtetem Kamm hat er alles im Blick, auf dass nichts die Hühnerhofidylle störe. Mache ich natürlich nicht. Mit dem 600er Tele (VF) und meiner Olympus bleibe ich auf Abstand. Das Ergebnis sind ein paar schöne Bilder von Hahn und Hühnern, denen ich den letzten Fotoschliff mittels Lightroom verpasse. Schön hier.

Natur 31/52

Eine Hummel auf einer Pflanze beim Sammeln von Blütenstaub und Nektar

Wenig gibt den Begriff Natur besser wider, als die Symbiose zwischen Flora und Fauna. Die fleissigen Hummeln fliegen unermüdlich die Blüten von Pflanzen und Blumen an, sammeln Pollen und Nektar, fliegen zur nächsten Blüte, um Teile der eben gesammelten Pollen dort zu lassen. Damit ist die Bestäubung gesichert, die Fortpflanzung auch.

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Fliegende Räuberin

Da sitzt sie, die Jägerin. Die schon leicht zerrupften Flügel nach vorne gestellt, bereit zur Jagd: Eine rote Heidelibelle. Die orangenen Flecken am Flügelansatz weisen sie als Weibchen aus. Libellen sind ja fotografisch gesehn eher ein Albtraum, viel zu hektisch, kaum hat man sie im Fokus, sind sie schon wieder verschwunden.

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Überraschung 29/52

Portrait eines Ochsens in Nussdorf am Bodensee

Da stehen wir nun, Aug in Aug. Die Frage ist, wer ist mehr überrascht? Der Ochse als Chef im Ring, oder ich armes Hascherl? Immerhin konnte ich mein iPhone als Schutz vor mich halten und den bösen Blick damit abwehren. Nummer 98/125 schien aber recht friedlich zu sein und bereit für ein persönliches Überraschungsportrait.

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Grün 27/52

Eine große grüne Heuschrecke

Eigentlich hatte ich mein Foto für die #52WochenFotoChallenge 2025 schon in Sack und Tüten, auch wenn ich noch nicht so ganz zufrieden war. Das Thema ist GRÜN und ich habe unseren Lavendelbaum vom Balkon vor den grünen Blättern des Nachbarbaumes fotografiert.

Ein Lavendelstracu vor grünem Hintergrund

Nur die Blätter des Baums wären mir zu langweilig gewesen. Im Gegensatz zum Lila des Lavendels war aber immer noch genug GRÜN auf dem Bild, was zum Thema passt.

Heute morgen werde ich jedoch vom erschrockenen Ausruf meiner Frau geweckt: „Wir haben einen Gast!“ Noch dazu einen GRÜNEN. Und tatsächlich, oben auf der Tür zum Schlafzimmer hockt ein riesiger Heuschreck. Grasgrün und groß. Was macht ein Fotograf zuerst? Den Besucher fotografieren. Mit Kamera und Handy. Erst dann wird zur Rettung geschritten. Der Heuschreck mit Glas und Deckel eingefangen und in die Freiheit entlassen.

Und wenn einem am Tag der Challenge ein so großer grüner Gast beehrt, ist es nur recht und schlecht, wenn er auch die Titelrolle bekommt. Grüner wird es nicht.

Nachwuchsgewinnung

Waldrapp in Überlingen

Gestern wurde mir ein Foto in die Timeline gespült, oder besser gesagt der Beitrag Kükenalarm vom 11. Juni 2024, an dem ich stolz die ersten Fotos der neuen Überlinger Waldrappe präsentiert habe. Damals waren sie noch sehr klein und ich konnte gerade mal EIN Küken auf den Sensor bannen. Diesmal sind sie scheinbar schon weiter.

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Nestausbau bei den Waldrappen

Waldrapp mit Ast im Schnabel

Jeder Eigenheimbesitzer kennt das. Kaum nennt man ein gemütliches Haus sein eigen, geht die Ausbesserei los. Da gibt es hier noch was zu tun, da noch was zu ergänzen und die Frau ist auch irgendwie nie zufrieden mit dem Erreichten. Das häusliche Nest muss auch gemütlich sein. Schließlich muss ja auch der Nachwuchs darin großgezogen werden.

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Waldrappe kehren an den Bodensee zurück

Waldrappkolonie in Überlingen

Die Waldrappe sind wieder da: Ende März zeigte der „Animaltracker“ die Überlinger Vögel noch in ihrem Winterquartier in der Toskana – inzwischen ist die kleine Kolonie wohlbehalten an den Bodensee zurückgekehrt. Zehn Tiere der Überlinger Population haben es zurück an den Katharinenfelsen geschafft: Marcello, Ciop, Mowgli, Zoppo, Calzino, Vincino, Urmel, Bernardo, Kazoo und Obelix – die alte Garde aus dem Vorjahr ist vollständig wieder vereint.

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Fischräuber

Kormoran mit ausgebreiteten Flügeln am Bodensee

Da sitzt er. Ganz unschuldig. Sein Gefieder trocknet in der Sonne. Der Kormoran. Der erklärte Feind der Fischer am Bodensee. Ein halbes Kilo Fisch vertilgt der Raubvogel pro Tag sagen Experten. Allein 1200 Paare brüten aktuell am Bodensee und sorgen damit für weiteren Nachwuchs. Wenn man das hochrechnet, fressen sie pro Tag rund 1200 kg Fisch. Politiker aus Baden-Württemberg sprechen sogar von bis zu 3 Tonnen. Kein Wunder, dass die Fischer sie als Bedrohung sehen.

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