Abends am See

Mit meinem Fotoclub war ich am Montagabend in Uhldingen am Ufer des Bodensees, um mit den Anderen gemeinsam zu fotografieren. Ziel war es das Wasser in seinen Erscheinungsformen auf den Speicher zu bannen.

Eine der Ideen war es, die Wellen so aufzunehmen, dass sie statisch einfrieren, also hätte man eine kurze Verschlusszeit wählen müssen. Leider hatte der Wind beschlossen, früh Feierabend zu machen. Also konnte von Wellen keine Rede sein. Also auch kein „Frozen“.

Die andere Variante ist das unsichtbarmachen von Wasser. Man wählt eine längere Belichtungszeit, um jede Bewegung zu eleminieren und bekommt eine glatte Fläche, wie einen Spiegel. Dazu bedarf es in der Regel auch noch ND Filter, die es ermöglichen auch im Hellen längere Belichtungszeiten zu erzielen. So 20 bis 30 Sekunden sollen es schon sein. Dann ist das Wasser schön „Smooth“.

Hinter einer Anlegestelle am Bodensee glüht der Abendhimmel in roten Farben.

Eine dritte Variante, mit der ich mich ja schon eine Weile beschäftige ist ICM. Also die Kamera während der Belichtung zu bewegen. Dann kommen Bilder heraus, wie oben das erste Bild im Artikel. Auch hierfür braucht es eine etwas längere Belichtungszeit, aber in der Regel unter einer Sekunde.

Ein Playmobil VW Bus T1, dafür stehen 2 Figuren. Dahinter geht die Sonne im Bodensee unter.

Da ich auch mein neues „Wohnmobil“ dabei hatte, konnte ich das schön mit den „Alter Egos“ von mir und meiner Frau in Szene setzen und stimmungsvolle Fotos erzeugen. Da das Thema an diesem Abend ja „Fotografieren“ war, habe ich für das Titelbild auch noch einen Fotografen mitgebracht.

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