Stabkirche Stahnsdorf

Sic mundus creatus est

Überschrift und Titelbild geben sicher dem Einen oder Anderen schon den Hinweis um was es im heutigen Beitrag geht: Um eine deutsche Netflix-Serie bei der man am Ende nicht mehr weiß, was man bis vor irgendwann noch dachte zu wissen: Dark. Zu verschlungen sind die Zeitebenen und die Beziehungen der handelnden Personen zueinander. Dagegen waren die drei Teile von „Zurück in die Zukunft“ Kinderkram.

Da große Teile der Serie in Berlin und Brandenburg gefilmt wurden, gibt es auch diverse Locations zu besuchen. Gestern waren wir dazu auf dem Südwest-Kirchhof von Stahnsdorf (es muss ja nicht immer GoT und Spanien sein ;-). Dort findet sich wahrhaftig eine hölzerne Stabkirche, wie wir sie sonst eher aus Norwegen kennen. Und diese Kirche bildet den Hintergrund einer Begegnung zwischen Jonas & Jonas (Der Fremde), die ja ein und dieselbe Person sind. (u.a. Staffel 1, Folge 5)

Seit „Zurück aus der Zukunft“ und Doc Brown weiß man eigentlich dass man tunlichst vermeiden sollte sein jüngeres oder älteres Ich zu treffen, da dass sofort die Geschichte ändert. Aber die Volten die DARK in dieser Beziehung schlägt spotten eh jeder Logik. Also wenn es denn zu Zeitreisen eine gäbe, da sie per se wissenschaftlich gesehen unmöglich sind. Da kann man ruhig den Knoten im Knopf des Zuschauers größer und größer werden lassen. Die Serie ist sehr düster, hat ein paar Längen, hat mir aber alles in allem gut gefallen. Wer Spaß hat an Zeitreisegeschichten und Dystopien wird sich hier wohlfühlen. Ein bißchen „Coming of age“ wie bei „Stranger Things“ kommt noch hinzu, um auch jüngere Zuschauer anzusprechen.

Der Südwest-Kirchhof in Stahnsdorf ist auch als solches einen Besuch wert, hat er doch mit einem normalen Friedhof nicht viel zu tun. Die Grabstellen muss man regelrecht suchen. Im Grunde ist es großer Wald, in dem vereinzelt Gräber auftauchen. Eine Menge Persönlichkeiten sind hier begraben, unter anderem Murnau, Fontane und Zille.

Da ich Depp zwar meine Kamera mithatte, aber die Speicherkarte zu Hause gelassen hatte, musste diesmal das iPhone ran. Grundsätzlich auch in Ordnung, allerdings sind Spielereien wie Schärfentiefe damit nicht möglich. Mit Lightroom kann man noch ein wenig spielen, aber die Möglichkeiten sind dann doch arg beschränkt. Aber als Bebilderung für den Artikel soll es diesmal reichen.

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