66 Grad, 33 Minuten Nord

Auf diesem Breitengrad liegt das „Polarsirkelsenteret“ in Norwegen, wo wir heute gegen Mittag den Polarkreis wieder unterschritten haben. Elf endlose, helle Tage und Nächte waren wir jetzt oberhalb des Polarkreises, seit dem Übertritt in Rovaniemi, Finnland am vorletzten Montag. Elf Tage und Nächte an denen wir kaum richtig müde wurden und wir uns irgendwann um Mitternacht zum schlafen zwingen mussten, weil wir ja am nächsten Morgen ausgeschlafen sein wollten.

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Das Monument am Polarsirkelsenteret in Norwegen an der E6 – Foto: h|b

Wir hatten aber auch auf dieser Tour ein Wahnsinnsglück und konnten die ultimative Mitternachtssonne am Nordkapp bewundern. Vielen denen wir unterwegs noch begegneten, war dieses Glück nicht vergönnt. Später reichte es noch mal knapp auf den Lofoten für die nicht untergehende Mitternachtssonne, bevor sie leider hinter einem Berg verschwand. Ab jetzt wird es Nachts wieder langsam dunkler, auch wenn wir aktuell noch nicht so tief sind, dass wir davon wirklich etwas merken würden.

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Exakt um fünf Minuten nach Mitternacht verschwand die Sonne hinter einem Berg auf den Lofoten – Foto: h|b

Heute sind wir ausschließlich die E6 gefahren, deren Mittelpunkt in Fauske wir als unseren heutigen Startort genommen haben. Dort haben wir auch noch schnell das billigste Diesel „ever“ für norwegische Verhältnisse getankt, umgerechnet den Liter für 1,64€. Ansonsten liegt der Standardpreis zwischen 1,75 und 1,85€. Teures Land dieses Norwegen, nicht nur beim Diesel. Im Polarkreiszentrum gab es Pizzen für schlappe 30€. Und die waren nicht übergroß. Wir halten uns daher an Waffeln mit Jordbeeren und zwei Tassen Kaffee dazu.

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Seegrundstück mit Bootssteg und direktem Wasserzugang – Foto: h|b

Am Abend stehen wir an einem schönen See in der Nähe von Mosjoen und lassen den Tag ausklingen. Es ist auch wieder wärmer, knapp 20 Grad und es weht kein Wind. Fast Sommer, für norwegische Verhältnisse. Hat mich direkt bewogen einen kleinen Sprung in den See zu wagen. Wenn man schon ein temporäres Seegrundstück hat, muss man das auch mal ausnutzen. Seit heute mittag haben wir auch einen kleinen Beifahrer. Wenn es schon keine echten Elche hier gibt, sondern nur Schilder die vor ihnen warnen, dann sitzt eben ab jetzt der kleine Teddyelch im Cockpit. Gute Fahrt.

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Unser neuer Begleiter, der Teddyelch vom Polarkreis – Foto: h|b

Ein Gedanke zu „66 Grad, 33 Minuten Nord“

  1. I was suggested this blog by my cousin. I’m not sure whether this post is written by him as no one else know such detailed about my difficulty. You are wonderful! Thanks! ddedkdgcedee

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