2G

Corona-Testzentrum in der Eastside Mall in Friedrichshain

Ab heute gilt in Berlin die 2G Regel, das heißt, Kneipen, Restaurants, Museen, Veranstalter können sich darauf beziehen und nur noch Genesene und Geimpfte einlassen. Das dritte G, „getestet“ verliert damit möglicherweise seine Wirkung. Noch dazu sollen die „Bürger Schnelltests“ bald kostenpflichtig werden, der Staat übernimmt die Kosten pro Test dann nicht mehr.

Wir testen uns – trotz Impfung – regelmäßig, schließlich ist man auch als Geimpfter nicht davor gefeit sich zu infizieren und anderen anzustecken. Nicht in dem Maße wie als Ungeimpfte, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Eine Menge negative Testsets sind dabei schon angefallen. Wir finden das sehr positiv 😉

Ein Stapel Covid Selbsttests
Selbsttests – Foto: h|b
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Angebissen

Partielle Sonnenfinsternis am 10.06.2021 über Berlin

Heute Mittag gab es in Europa eine partielle Sonnenfinsternis. Mit bloßem Auge nicht zu sehen und auch nicht wirklich zu bemerken, da die Abdeckung durch den Mond in unseren Breitengraden gerade mal bei 20% lag. Der Mond schob sich entlang des oberen Randes der Sonne von West nach Ost und ließ sie dabei wie eine angebissene Oblate aussehen.

Das Foto gelang mit der Olympus OM-D EM-5 II, dem 75-300 bei 300 mm (600mm VF) einem ND 1.8 und einer Korrektur von -2 direkt von unserem Balkon.

Lückenschluss

U-Bahn verwischt in einem Bahnhof

Letztes Jahr im Dezember wurde aus der Stummelbahn U55 die U5 und mit der kann man seit dem zwischen Alex und Brandenburger Tor durchfahren. Ursprünglich sollte die neue Verbindung bereits 2017 in Betrieb gehen, aber wie das so ist mit Tunnelbau. Viele unerwartete Dinge traten zu Tage, die die Tunnelbohrmaschine Bärlinde auf 1650 Metern wegräumen musste. Die Eröffnung fiel Dank Corona leider aus und auch die Station „Museumsinsel“ ist noch nicht eröffnet. Die steht für diesen Sommer an.

Letzte Woche bin ich dann auch wieder – nach gut einem Jahr – mit dem ÖPNV gefahren, da wir uns mit dem Fotoclub an der Museumsinsel treffen wollten, um ein wenig zu fotografieren. Und von Friedrichshain eignet sich dafür am Besten die U5. Bis zum Alex hatte früher die Kurzstrecke von der Station Weberwiese gereicht, für den kleinen Hüpfer bis zum „Roten Rathaus“ ist nun ein normales Ticket erforderlich. Aber die Kosten von rund 500.000.000 € müssen sich ja auch irgendwann amortisieren.

Zwei U-Bahnen in einem U-Bahnhof in Berlin
U-Bahn Station Rotes Rathaus – Foto: h|b

Die Fotos entstanden nach dem kleinen Fotowalk in der Station „Rotes Rathaus“ mit der Olympus OM-D E-M5 II und dem 12-40/2.8 m.Zuiko. Die Exifdaten: ISO 100, Blende 14 und 2 Sekunden Belichtung. Aufgelegt auf ein Kästchen an der Wand. Dann nur noch Warten bis die U-Bahn kommt 😉

SEZ

SEZ aus der Luft

Zur Eröffnung im Jahre 1981 war das „Sport und Erholungszentrum“ in Berlin- Friedrichshain weltweit einzigartig. Eine Multifunktionsanlage und Prestigeobjekt der DDR Führung die seinesgleichen suchte. Unter anderem enthielt das SEZ ein Schwimm- und Spaßbad mit sieben teils ineinander-laufenden Becken mit Wasserfall und Wellenanlage, eine Eislauf- und Rollschuhbahn, Sporthallen, Bowlingbahnen, zehn verschiedene Gastronomiebetriebe und vieles andere. Im verlinkten WiKi Artikel kann man das gut nachlesen.

SEZ von der Straße aus
Verrammelt – Foto: h|b
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Pizza Corona

Pizzeria Portofino in Friedrichshain

Nach dem Ende des Sommers und der Urlaubs- und Ferienzeit, beginnt in Berlin, speziell in den Bezirken Friedrichshain, Neukölln und Mitte der Corona Inzidenzwert langsam wieder an zu steigen. Kreuzberg-Friedrichshain, der Bezirk in dem wir leben, erreicht rechtzeitig vor den Herbstferien die magischen 50 und gilt somit als Hotspot. Die deutschen Urlaubsregionen Nord- und Ostseeküste sind raus, da diese Länder keine Touristen aus diesen Gebieten einreisen lassen. Berlin setzt zwar noch durch gesamtheitlich betrachtet zu werden, aber das hilft nur kurzfristig, da die Zahlen in Gesamtberlin schnell den Wert von 50 überschreiten und schon ist Berlin wieder Hotspot. Nix mit Ferien.

Ausgehöhlter Kürbis liegt auf einem Stuhl
Kürbis – Foto: h|b
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Das Damengambit

Moskau

Als wir im letzten November unsere Kiezrunde drehen, hat sich ein Teil der Friedrichshainer Karl-Marx-Allee in ein Stückchen Moskau verwandelt. Zumindest nehmen wir das an, da einer der Läden eine russische Buchhandlung geworden ist. Herumstehende Schilder und die üblichen Transporter lassen natürlich einen Filmdreh vermuten. Vor dem Laden sind Tische und Stühle aufgebaut und auf den Tischen stehen Schachbretter mit ihren Figuren. Also ein Film über Schach. Vielleicht. Oder einfach nur als Staffage, da die Russen ja laut Klischee bekanntlich alle Schach spielen.

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Feueropfer

Ruine des Biergarten Pavillon

Es riecht nach kaltem Rauch als ich vor den rotweißen Absperrbändern die Mavic Mini startklar mache. Der dann folgende Blick von oben zeigt die Zerstörung des Biergartens Pavillon in seiner Gänze und ich verstehe die Fassungslosigkeit der Betreiber. Vor 14 Tagen bin ich mit meinem Kollegen im Auto nachhause gefahren als wir eine riesige Rauchwolke am Volkspark Friedrichshain sahen und beim vorbeifahren in der Nähe eine Phalanx an Feuerwehr und Polizei. Das Feuer loderte Meterhoch und laut Presseberichten brauchte die Feuerwehr rund neun Stunden um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Der Biergarten war eine beliebte Location für Firmenfeiern und Events.

Auf Ihrer Website schreiben die Betreiber zur Geschichte der Lokalität: „Das Reetdach unseres Hauptgebäudes ist übrigens das größte seiner Art in Berlin. Die ganze Anlage wurde 1973 fertig gestellt, rechtzeitig zu den X. Weltfestspielen, dem sogenannten „roten Woodstock“.“ Schade darum. Vielleicht ist ja ein Wiederaufbau doch noch möglich.

Meine Hood

Ein Luftbild des Comeniusparks, im Hintergrund die Türme des Frankfurter Tors

Seit fast 20 Jahren wohnen wir jetzt in Berlin Friedrichshain, mit freiem Blick auf den kleinen aber feinen Comeniuspark. Zentral gelegen, nettes Umfeld, viel besser kann man glaub ich in Berlin nicht unterkommen. Für eine Drohne wohnen wir im erweiterten Warnbereich, was dazu führt, dass vor dem Aufsteigen ein entsprechender Hinweis bestätigt werden muss, der einen verantwortungsvollen Umgang fordert. Das versteht sich allerdings von selbst. Im Umfeld von Bundesstraßen, Schienen und Gebäuden ist Sicherheit die oberste Maxime.

Das Titelbild des Beitrags zeigt im Vordergrund den Comeniuspark mit der sich anschließenden Häuserfront der Gubener Straße und im Hintergrund die beiden Türme des „Frankfurter Tores“. Das Ganze schön beleuchtet von der tiefstehenden Wintersonne.

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