Pizza Corona

Pizzeria Portofino in Friedrichshain

Nach dem Ende des Sommers und der Urlaubs- und Ferienzeit, beginnt in Berlin, speziell in den Bezirken Friedrichshain, Neukölln und Mitte der Corona Inzidenzwert langsam wieder an zu steigen. Kreuzberg-Friedrichshain, der Bezirk in dem wir leben, erreicht rechtzeitig vor den Herbstferien die magischen 50 und gilt somit als Hotspot. Die deutschen Urlaubsregionen Nord- und Ostseeküste sind raus, da diese Länder keine Touristen aus diesen Gebieten einreisen lassen. Berlin setzt zwar noch durch gesamtheitlich betrachtet zu werden, aber das hilft nur kurzfristig, da die Zahlen in Gesamtberlin schnell den Wert von 50 überschreiten und schon ist Berlin wieder Hotspot. Nix mit Ferien.

Ausgehöhlter Kürbis liegt auf einem Stuhl
Kürbis – Foto: h|b
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Das Damengambit

Moskau

Als wir im letzten November unsere Kiezrunde drehen, hat sich ein Teil der Friedrichshainer Karl-Marx-Allee in ein Stückchen Moskau verwandelt. Zumindest nehmen wir das an, da einer der Läden eine russische Buchhandlung geworden ist. Herumstehende Schilder und die üblichen Transporter lassen natürlich einen Filmdreh vermuten. Vor dem Laden sind Tische und Stühle aufgebaut und auf den Tischen stehen Schachbretter mit ihren Figuren. Also ein Film über Schach. Vielleicht. Oder einfach nur als Staffage, da die Russen ja laut Klischee bekanntlich alle Schach spielen.

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Feueropfer

Ruine des Biergarten Pavillon

Es riecht nach kaltem Rauch als ich vor den rotweißen Absperrbändern die Mavic Mini startklar mache. Der dann folgende Blick von oben zeigt die Zerstörung des Biergartens Pavillon in seiner Gänze und ich verstehe die Fassungslosigkeit der Betreiber. Vor 14 Tagen bin ich mit meinem Kollegen im Auto nachhause gefahren als wir eine riesige Rauchwolke am Volkspark Friedrichshain sahen und beim vorbeifahren in der Nähe eine Phalanx an Feuerwehr und Polizei. Das Feuer loderte Meterhoch und laut Presseberichten brauchte die Feuerwehr rund neun Stunden um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Der Biergarten war eine beliebte Location für Firmenfeiern und Events.

Auf Ihrer Website schreiben die Betreiber zur Geschichte der Lokalität: „Das Reetdach unseres Hauptgebäudes ist übrigens das größte seiner Art in Berlin. Die ganze Anlage wurde 1973 fertig gestellt, rechtzeitig zu den X. Weltfestspielen, dem sogenannten „roten Woodstock“.“ Schade darum. Vielleicht ist ja ein Wiederaufbau doch noch möglich.

Meine Hood

Ein Luftbild des Comeniusparks, im Hintergrund die Türme des Frankfurter Tors

Seit fast 20 Jahren wohnen wir jetzt in Berlin Friedrichshain, mit freiem Blick auf den kleinen aber feinen Comeniuspark. Zentral gelegen, nettes Umfeld, viel besser kann man glaub ich in Berlin nicht unterkommen. Für eine Drohne wohnen wir im erweiterten Warnbereich, was dazu führt, dass vor dem Aufsteigen ein entsprechender Hinweis bestätigt werden muss, der einen verantwortungsvollen Umgang fordert. Das versteht sich allerdings von selbst. Im Umfeld von Bundesstraßen, Schienen und Gebäuden ist Sicherheit die oberste Maxime.

Das Titelbild des Beitrags zeigt im Vordergrund den Comeniuspark mit der sich anschließenden Häuserfront der Gubener Straße und im Hintergrund die beiden Türme des „Frankfurter Tores“. Das Ganze schön beleuchtet von der tiefstehenden Wintersonne.

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Luftiges Skating

Ausnahmsweise ist das Wetter heute ja mal schön, sogar zweistellige Temperaturen hats in der Sonne. Das schreit doch direkt danach mal der Drohne wieder ein bisschen Ausgang zu gönnen, der ist schließlich schon ganz langweilig. Die Motive habe ich schon im Kopf und so kann ich eine schnelle Runde durch meinen Kiez absolvieren. Das erste Foto aus der Serie zeigt den kleinen Skaterpark in Friedrichshain, nahe der Warschauer Brücke, aus rund 30 Meter Höhe. Ein paar Skater sind am späten Nachmittag noch auf dem Platz, aber im Sommer wird es da sicher voller, also sicher noch mal ein Foto wert.