Wenn man so mit dem ICE, auf dem Heimweg nach Berlin, durch Brandenburg rauscht, sieht man viel leeres Land. Hört man auf Dinge zu fokussieren, verschwimmt alles zu Formen und Farben die irgendwann durch die Geschwindigkeit zu Schlieren werden. Das iPhone an die Scheibe „geklebt“ und zwischendurch den Auslöser gedrückt, ergibt jeweils ähnliche Momentaufnahmen. Mit einer App die Langzeitbelichtungen beliebiger Art machen kann, treibt man das Spiel auf die Spitze. So schön kann leeres Land sein. In loser Folge stelle ich hier weitere Bilder aus Brandenburg vor, die entlang der ICE Strecke entstanden sind.
Parallelität
Das ist das wichtigste Prinzip der abgebildeten Linien. Ohne die Einhaltung dieser Eigenschaft, wäre die Aufgabe zu der sie existieren nicht zu erfüllen. Die beiden äußeren Linien dienen nebenbei zur Beförderung von Millionen von Menschen jeden Tag von A nach B, oder von C nach D, gern auch wieder zurück. Die kleinere innere Linie hilft dabei diese Beförderung maximal zu beschleunigen. Der Vorsitzende des „Vereins“ in dessen Besitz sich diese Linien befinden, redet oft vom „Brot und Buttergeschäft“ wenn er darauf Bezug nimmt. Na, wer weiß welche Linien hier zu sehen sind? Das Prinzip dieser Linien funktioniert im übrigen bereits seit mehr als 175 Jahren.
Das kleine Schwarze

Wer es sich leisten will, muss es sich leisten können. Es ist definitiv kein Schnäppchen, zumindest nicht für Otto Normalverdiener. Andererseits sieht es sehr zeitlos aus und man kann es zu allem tragen. Das kann man auf den vielen Bildern bekannter Models und anderer Prominenten aus Film und Wirtschaft noch bis zum 14. Dezember in Berlin bestaunen. Im schummrigen Ambiente des Geister-U-Bahn-Tunnels am Potsdamer Platz hat Modemeister Karl Lagerfeld seine Idee vom „Little Black Jacket“ in Bilder gegossen und daraus eine Ausstellung gemacht. Das Dunkle und Stille erinnert fast an einen Andachtsraum und passt daher durchaus zum unerreichbaren Produkt, kreiert von Coco Chanel in den 50er Jahren, mit dem Anspruch: „Frauen sollten stets in der Lage sein, im Laufen einen Bus zu erreichen.“ Die „kleine Schwarze“ ist kurz, meist kragenlos, mit Seide gefüttert und durch dünne Ketten im Saum beschwert. So fällt sie perfekt und ist bequem wie eine Strickjacke. Ach ja, der Preis. Was genaues findet man im Internet nicht, aber im Laden soll sie wohl um die 3000 Euro kosten. Eine kleine, kurze, schwarze Jacke.
Auto zum mitnehmen

Nachdem man inzwischen alles „to go“ bekommen kann, war es nur eine Frage der Zeit, bis man das Prinzip auf Autos ausweitet. Carsharing gibt es ja bereits seit längerem, und wir sind mit dem DB Carsharing quasi „Early Adapter“. Das größte Handicap dabei ist allerdings die eingeschränkte Verfügbarkeit der Fahrzeuge, der Zwang zur Vorausbuchung und das abholen und zurückbringen an einen festen Ort. Weiterlesen „Auto zum mitnehmen“
Goldener Herbst

Heute stand wieder die Schlachtenseerunde auf unserem Plan. Konnten wir vor 14 Tagen fast noch im T-Shirt laufen, so war heute schon Fleece und Schal angebracht. Standen doch heute morgen grad mal knapp über null Grad auf dem Thermometer. Bei dem schönen Herbstwetter war der Rundweg heuer gut besucht, an engen Stellen mussten Jogger, Radfahrer, Hunde und Spaziergänger sich den Durchgang fast erkämpfen. Auch an der Fischerhütte waren die Plätze gut besetzt und die Schlange an der Essens- und Getränkeausgabe nahm kein Ende. Sogar Wespen (was machen die eigentlich noch um diese Jahreszeit?) stürzten sich in Scharen auf die Menschen und die Kuchenreste. Ein schöner Herbsttag dem laut Wetterprognose noch ein paar folgen sollen.
Ach ja, herzlichen Glückwunsch Berlin, du bist heute 775 Jahre geworden. Erzählt man sich so 😉
Schreckliche Aussichten
Tiergarten
Unter Palmen
Eine interessante Stelle – im Rahmen des FESTIVAL OF LIGHTS – liegt etwas versteckt hinter dem Musicalhaus am Marlene-Dietrich-Platz. Hier konnte man in Ruhe die schönen Wasserspiegelungen genießen und im Gegensatz zu den Hotspots, verirrten sich nur wenige Menschen hierher.
Ich habe übrigens alle meine Bilder zum FoL ohne Stativ geschossen. ISO auf 800, im Zweifel auf 1600, oder kurz eine Stelle gesucht, um die Kamera zu stabilisieren. So bin ich viel beweglicher und kann auch mal kreativer werden, um mehr Dynamik ins Bild zu bekommen. ISO ist für die modernen Kameras kein Problem mehr und das Rauschen kaum erkennbar. Notfalls im Postprozess wieder zu entfernen.
Liebe ist …
Kutterpullen goes Portmaps.com

Im Laufe meines Bloglebens, habe ich zwischenzeitlich immer wieder mal Anfragen zur Nutzung meiner Bilder, die ja nach wie vor ein Hauptmerkmal meiner Beiträge darstellen. Ohne Bilder wäre das ja alles ein wenig langweilig. In diesem Fall erreichte mich die Anfrage vom Betreiber der Website „Portmaps“, die mein Bild vom „Kutterpullen“ in Warnemünde gefunden hatten und es für wert befanden auf ihrer Seite eingebunden zu werden. Hat mich gefreut und möchte es an dieser Stelle ienfach mal kundtun und dokumentieren.









