Das kleine Schwarze

Verwischte Menschen vor Bildern einer Ausstellung
Allen Models ist eins gemein, sie tragen das zeitlose „kleine Schwarze“ von Chanel – Foto: h|b

Wer es sich leisten will, muss es sich leisten können. Es ist definitiv kein Schnäppchen, zumindest nicht für Otto Normalverdiener. Andererseits sieht es sehr zeitlos aus und man kann es zu allem tragen. Das kann man auf den vielen Bildern bekannter Models und anderer Prominenten aus Film und Wirtschaft noch bis zum 14. Dezember in Berlin bestaunen. Im schummrigen Ambiente des Geister-U-Bahn-Tunnels am Potsdamer Platz hat Modemeister Karl Lagerfeld seine Idee vom „Little Black Jacket“ in Bilder gegossen und daraus eine Ausstellung gemacht. Das Dunkle und Stille erinnert fast an einen Andachtsraum und passt daher durchaus zum unerreichbaren Produkt, kreiert von Coco Chanel in den 50er Jahren, mit dem Anspruch: „Frauen sollten stets in der Lage sein, im Laufen einen Bus zu erreichen.“ Die „kleine Schwarze“ ist kurz, meist kragenlos, mit Seide gefüttert und durch dünne Ketten im Saum beschwert. So fällt sie perfekt und ist bequem wie eine Strickjacke. Ach ja, der Preis. Was genaues findet man im Internet nicht, aber im Laden soll sie wohl um die 3000 Euro kosten. Eine kleine, kurze, schwarze Jacke.

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