Nachdem es hier in Berlin jede Nacht kälter wird, heute morgen war es -12 Grad, gefühlte -20, kommt vermutlich niemand auf die Idee eine Eisdiele aufzusuchen. Wenn alles nach Wunsch verläuft, erwarten wir am Samstag einen persönlichen Temperatursturz in die andere Richtung. In Mallorca sind es um die 16 Grad, also 28 Grad wärmer als gerade bei uns. Dann sollte es auch für ein leckeres Eis reichen, bevor es mit der AIDA noch weiter in Richtung Süden geht. Bin gespannt, wie sich natürliche Wärme anfühlt.
Ortswechsel
Während der Wettermensch vor der Tagesschau das nächste Sturmtief mit Wind und Regen für unsere Breitengrade vorhersagt, sortiere ich die Bilder der letzten Kreuzfahrt. Werden es am Wochenende in Berlin wohl wieder um die null Grad, denk ich gern an Katakolon in Griechenland. Dort waren es am 3. Januar milde 15 Grad. Die im Hintergrund sichtbaren Berge mit dem Erymanthos sind etwas über 2200 Meter hoch und noch von Schnee bedeckt. Ein sehr schöner Kontrast, während in Katakolon bereits die Orangen- und Zitronen blühen.
Foto: Olympus OM-D E-M5 II, Lumix 35-100/2.8
Sonne tanken
Auf der Flucht vor dem Berliner Winter hat es uns in den Süden verschlagen. Dort wo an Bäumen die Zitronen und Pomeranzen leuchten, die Geschichte der modernen Zivilisation begann, kreuzen wir mit der Costa Luminosa durchs ionische Meer und genießen die frühlingshafte Atmosphäre.

Heute liegen wir mit dem Schiff in Katakolon, dem Ausgangsort für Touren nach Olympia, wo die Griechen die olympischen Spiele erfanden. Von der einen Seite glüht die Sonne vom Himmel, auf der anderen Seite grüßen die schneebedeckten Berge. Ein Genuss für die Augen und Balsam für die Seele. Gleicht gehts weiter nach Kotor, das wir morgen nachmittag erreichen.
Up, Up and away
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines Blogs einen guten Rutsch ins Neue Jahr und ein ebenso erfolgreiches 2018. Wir lesen uns alle hoffentlich gut und erholt wieder. Bis dahin …
Panta Rhei
In Norwegen hat es ja an Wasserfällen, Flüssen und Bächen kein Mangel und bei der diesjährigen Tour hatte ich endlich auch mal mein Stativ dabei. Das Titelbild des Beitrag entstand in Norwegen am Treppensteig hoch zum Geiranger Norsk Fjordsenter. 327 Treppenstufen führen hinauf und immer wieder bieten sich auf Plattformen herrliche Blicke auf das gischtende Wasser, das hier von weit oben zum Geirangerfjord hinunterstürzt und fließt. Mit einer Langzeitbelichtung wird das Wasser natürlich sehr weich und alles fliesst.

Das zweite Bild ist spät Abends an einem kleinen Bach entstanden, der, gespeist vom Jostedalsbreengletscher, vorbei am Campingplatz Briksdalsbreen in den Oldevatnet fließt. Da ich hier das Stativ nicht dabei hatte, musste das stabile und flache Brückengeländer herhalten, was aber kein Problem für eine Belichtungszeit von knapp 20 Sekunden war. Die malerischen und bunt bemoosten Felsen, runden den Naturblick ab.
Titelbild: OM-D E-M5 II / 12-50mm (27 mm) / Belichtung: 30 Sek bei f22 und ISO 100
2. Bild: OM-D E-M5 II / Lumix 35-100 mm (68 mm) / Belichtung: 20 Sek bei f22 und ISO 100
Perspektiven
Wenn ich in das kleine Städtchen Geiranger in Norwegen komme, ob mit dem Wohnmobil wie diesmal, oder mit einem Kreuzfahrtschiff, wie beim letzten Mal, laufe ich meist hoch zur kleinen Kirche und hoffe, das sich auf der Bank, oder auf dem Friedhof jemand eingefunden hat, den ich als fotografischen Vordergrund nehmen kann. Das bietet eine schöne Gelegenheit um die Dimension der oder des im Geirangerfjord ankerndem Kreuzfahrtschiff(e) zu visualisieren. Mit dem Wohnmobil hatte ich diesmal auch wieder Glück mit dem Wetter, beim Besuch mit der Costa Favolosa vor ein paar Wochen, hat es leider den ganzen Tag geregnet und so musste Sara als Vordergrund herhalten. An dem Tag war der Friedhof der kleinen Kirche recht menschenleer. Weiterlesen „Perspektiven“
Himmelwärts
Als wir vor rund 11 Jahren das erste Mal zum Prejkestolen wanderten, mussten wir zum Teil Steigungen erklimmen, die nur mit Klettern über scheinbar willkürlich von großen Trollen dahingekegelte Felsen möglich war. So cool das auch damals letztendlich war, hatten wir uns eigentlich geschworen, diese Strapaze nicht noch einmal auf uns zu nehmen. Aber was heisst das schon, wenn man a) Ende August gerade wieder mal in der Nähe ist und b) (fast) Geburtstag hat, und sich ein schönes Geschenk machen will. Weil, so strapaziös diese 4-Stundenwanderung auch ist, der Ausblick am Ziel entschädigt für alles. Weiterlesen „Himmelwärts“
Zimtschnecken
Heute sind wir auf unserer Wohnmobiltour durch Norwegen fast uns selbst begegnet. Wir hätten nur einen kleinen Zeitsprung von fünf Wochen in die Vergangenheit machen müssen, dann hätten wir vom Schiff aus gesehen, wie wir aufs Schiff schauen. Aber gut das sich Zeiten nicht mischen lassen.
Vorhin hat im Wohnmobilforum jemand gefragt, ob es eine Seite gibt, auf der es uns besser gefällt. Nein, gibt es nicht. Beides hat seinen Reiz, das Eine fremdbestimmt, mehr Luxus, viele Häfen und Städte in kurzer Zeit, das Andere individuell, einfach mal länger bleiben, wenn es einem gefällt und das Wetter schön ist, der Weg ist gleichzeitig das Ziel, Landpartie statt Seetag.
Wir sind seit 2005 mit dem Wohnmobil unterwegs und haben dabei gut 80.000 km in Europa zurückgelegt. Die letzte Kreuzfahrt mit dem Schiff auf dem Bild, der Costa Favolosa, war unsere Achte, und Nummer 9 und 10 sind fürs nächste Jahr gebucht. Immer schön im Wechsel. Aber jetzt genießen wir erstmal den Urlaub in Norwegen mit unserem Wohnmobil.
Colours of Aarhus
Im Rahmen unserer Skandinavien-Kreuzfahrt stand auch ein Besuch einer der beiden Kulturhauptstädte Europas, Aarhus in Dänemark, an. Neben einem Stadtbummel, haben wir dem Aarhus Art Museum, kurz ARoS, einen Besuch abgestattet. Eine der Attraktionen ist ein Skywalk in allen Regenbogenfarben auf dem Dach des Museum. Man kann dort einmal herumlaufen und sieht die Stadt so in allen Farben. Interessanterweise kann das Auge die Farben viel besser sehen, als der elektronische Sucher der Kamera. Beim ersten Durchschauen war ich etwas enttäuscht, war doch eher alles blass und kaum farbig. Vielleicht eher so eine Filterfunktion, muss ich mal recherchieren. Das Bild ist jedenfalls aus der Serie „Project Sara“ und zeigt den Grünteil des Spektrums.
Foto: Olympus OM-D E-M5 II, 12-40/2.8 PRO, ISO 200, 1/3200 bei f2.8
Meerjungfrauen
Auf unserer Nordseekreuzfahrt mit der Costa Favolosa, waren wir heute bei herrlichem Sommerwetter in Kopenhagen. Neben einer ausführlichen Fahrt mit dem HopOn, HopOff Bus einmal kreuz und quer durch die Stadt, gehört natürlich der Besuch der kleinen Meerjungfrau dazu. Schließlich ist die Geschichte vom Dänen Hans-Christian Andersen, und im Original trauriger als uns Arielle weißmachen will. Jetzt warten wir aufs auslaufen und auf den morgigen Seetag. Eine schöne Erholung nach dem heutigen Großstadtgewusel. Nächster Halt: Geiranger.
