Colours of Aarhus

Im Rahmen unserer Skandinavien-Kreuzfahrt stand auch ein Besuch einer der beiden Kulturhauptstädte Europas, Aarhus in Dänemark, an. Neben einem Stadtbummel, haben wir dem Aarhus Art Museum, kurz ARoS, einen Besuch abgestattet. Eine der Attraktionen ist ein Skywalk in allen Regenbogenfarben auf dem Dach des Museum. Man kann dort einmal herumlaufen und sieht die Stadt so in allen Farben. Interessanterweise kann das Auge die Farben viel besser sehen, als der elektronische Sucher der Kamera. Beim ersten Durchschauen war ich etwas enttäuscht, war doch eher alles blass und kaum farbig. Vielleicht eher so eine Filterfunktion, muss ich mal recherchieren. Das Bild ist jedenfalls aus der Serie „Project Sara“ und zeigt den Grünteil des Spektrums.

Foto: Olympus OM-D E-M5 II, 12-40/2.8 PRO, ISO 200, 1/3200 bei f2.8

Meerjungfrauen

Frau vor der Meerjungfrau von Kopenhagen

Auf unserer Nordseekreuzfahrt mit der Costa Favolosa, waren wir heute bei herrlichem Sommerwetter in Kopenhagen. Neben einer ausführlichen Fahrt mit dem HopOn, HopOff Bus einmal kreuz und quer durch die Stadt, gehört natürlich der Besuch der kleinen Meerjungfrau dazu. Schließlich ist die Geschichte vom Dänen Hans-Christian Andersen, und im Original trauriger als uns Arielle weißmachen will. Jetzt warten wir aufs auslaufen und auf den morgigen Seetag. Eine schöne Erholung nach dem heutigen Großstadtgewusel. Nächster Halt: Geiranger.

Hipsterangeln

Wir stehen ja relativ häufig mit dem Wohnmobil am Warnowkanal und kommen so in den Genuss, das abendliche Angeln der Einheimischen zu beobachten. Normalerweise sind das entweder picklige Jungs in Camouflagehosen, die aussehen als würden sie noch bei Mutti wohnen, oder Hightechangler, die mit komplizierten Auflagekonstruktionen drei Angeln mit roten Blinklichtern gleichzeitig am Start haben, plus der, mit der sie noch alle paar Minuten ihre Schnur mit Blinker weit in den Kanal werfen. Dosenbierchen dazu, läuft.

Beim letzten Besuch ist mir ein neues Exemplar untergekommen: Knöchelhose, Hosenträger, Vollbart, rosa Brille. In Berlin ganz klar als Hipster zu identifizieren, in Warnemünde eher eine seltenere Spezies. Aber vielleicht ist die Gentrifizierung inzwischen sogar bei den bodenständigen Anglern angekommen, kann ja sein. Angeln als so spießige Betätigung, dass es schon wieder hipp ist.

Im Übrigen ist es eigentlich relativ egal, wie man am Warnowstrom angelt, die fischige Ausbeute ist am alten Strom bei den Fischbuden auf jeden Fall höher. Aber beim Angeln geht es ja nicht so sehr darum etwas zu fangen, sagen die Angler, sondern eher um die damit einhergehende Meditation. Ein kräftiges OMMMMM auf die Scholle.

Foto: Olympus OM-D E-M5II, Lumix Vario 35-100 / 2.8

 

Rushhour in Warnemünde

Eine Reihe Wohnmobile mit Kreuzfahrschiff

Gut 21000 Kreuzfahrtpassagiere besuchten, während unserer drei Tage Auszeit auf der Warnemünder Mittelmole, die kleine Hafenstadt Warnemünde, ungefähr 20 x so viele Menschen wie die Stadt Einwohner hat. Acht Kreuzfahrtschiffe von ca. 35, die über die Sommermonate den Hafen insgesamt ca. 180 mal anlaufen.

AIDAmar mit Begleitschiffen
AIDAmar mit Begleitschiffen – Foto: h|b

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Surfers Paradise

Am Freitag bescherte eine besondere Wetterlage den Surfern in Warnemünde ein wenig Atlantikfeeling und uns eine kleine Überraschung. Eigentlich waren wir, nach der Ankunft mit dem Wohnmobil auf der Mittelmole, nur auf dem Weg zu unserem Ritual, dem grünen Leuchtturm in Warnemünde Hallo sagen und abklatschen. Der Wind blies uns bereits nach verlassen des alten Stroms heftig ins Gesicht und das Sandpeeling war nicht ohne.

Erstaunlicherweise trieb der Wind mit Stärken 7-8 aber auch das Wasser so in den Warnowkanal, dass sich auf der Seite mit dem grünen Leuchtturm, lange Wellen bildeten, die den dort versammelten Surfern oft Gelegenheit boten, für rund 50-100 mit der Welle zu surfen, bis sie sich an den Ufersteinen brach. So bot sich den staunenden Spaziergängern ein ungewohntes Bild von Surfern, wo sonst nur Fähren, Möwen und Schwäne zu sehen sind.

Alle Bilder mit der Olympus OM-D E-M5 MKII und dem 12-40 PRO

Schiff ahoi

Hausboot auf der Spree

Das Wassersportzentrum in Berlin hatte in Facebook zum „Start Boating“ aufgerufen und ich fand das ne gute Idee, mal eine andere Art von Straße als die mit Teer auszuprobieren, auf der wir mit dem Wohnmobil sonst so unterwegs sind: Eine Wasserstraße. Um kurz nach eins legte die „Finchen“ ab, ein ca. 12 Meter langes Hausboot der Kormoranklasse und wir steuerten erstmal kurz Spreeabwärts. Die beiden „Kapitäne“ erzählten ein wenig über das „Flusswandern“, das macht man nämlich mit so einem Hausboot, und dann durften die Gäste ans Ruder. Weiterlesen „Schiff ahoi“

Paddywalk in Zingst

Der „Meister“ hatte während der letzten Zingster Fototage irgendwie keine Lust auf Vorträge, sehr wohl aber auf ein bißchen schnacken mit anderen Fotografen. Das was immer ein wenig zu kurz kommt, auf Fototagen, oder Vortragsreihen. So rief er und alle kamen. So ein Schnack unter Gleichgesinnten, Paddy macht das ja auch regelmäßig auf seinem Videokanal, dient mehr dem Networking und dem Kennenlernen. Für Patrick Ludolph ist es natürlich auch eine gute Gelegenheit, schließlich ist er Geschäftsmann und lebt von der Fotografie, potentielle Kunden für Workshops oder seine Produkte zu gewinnen. Das kommt allerdings nie zum Ausdruck, es ist wirklich ein zwangloses Treffen und Spazierengehen. Hier meine kleine Story dazu, am Ende gibt es auch ne Menge Bilder. Weiterlesen „Paddywalk in Zingst“

Sunbounceeffekt

Als ich nach einem Fotowalk abends am Zingster Strand in der Sunbouncelounge noch ein Bierchen mit den anderen Teilnehmern getrunken habe, fand am Strand noch ein Shooting statt. Vermutlich noch ein Portrait-Workshop mit Availabe-Light. Es war in der Tat erstaunlich, was ein Reflektor mit der Abendsonne leisten kann. Ohne Reflektor sah das Model ziemlich dunkel und unscheinbar aus. Sowie der Reflektor in die richtige Position gebracht wurde, ging förmlich ein Glühen von der Haut aus. Der eh schon leichte Bronzeton des Models verwandelte sich in helles Kupfer. Echt faszinierend.

Foto: Olympus OM-D E-M5II mit dem Lumix 35-100 / f2.8

Meerjungfrau

Spiegelfigur in Zingst in der untergehenden Sonne

Teile des Waldes und des Strandes spiegeln sich im Spiegelbild der kleinen Meerjungfrau von Zingst, während im Hintergrund langsam die Sonne im Meer versinkt. Viel zu schnell gingen die Tage hier in Zingst rum, morgen geht es – mit vielen Eindrücken und Bildern im Kopf und auf der Speicherkarte – wieder zurück ins heimatliche Berlin. Immerhin soll der Sommer dort weitergehen, fehlt nur die Ostsee. Was definitiv nicht fehlen wird: Nervige, blutsaugende Schnaken, die abends den Aufenthalt im Freien fast unmöglich machen. 

Deichfahrt

Nachdem das Wetter heute morgen auf Zingst so gar nicht den Erwartungen entsprach, grau und windig, entwickelte sich der Tag doch noch in die richtige Richtung. Nach einem Bummel über den Fotomarkt und Kaffeetrinken am Hafen, fuhren wir mit den Rädern bis raus nach Pramort. Vermutlich hätten wir es von dort ohne unsere E-Bikes niemals zurück auf den Campingplatz geschafft, aber mit der elektrischen Unterstützung war die steife Brise keine wirkliche Herausforderung mehr.