Sssteife Brise

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Heute pfeift ein kräftiger Nordwestwind über Warnemünde und die brave Ostsee ist darüber richtig aufgewühlt. Hält sich fast für die Nordsee. So wellentechnisch. Wir lassen uns davon aber nicht schrecken und nachdem die letzten Schneeflocken bei knapp unter Null Grad vom Himmel gefallen sind, machen wir uns auf den Weg nach Wilhelmshöhe. Das erste Mal in 2013.

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Kutterpullen goes Portmaps.com

Screenshot einer Website
Mein Bild vom Kutterpullen in Warnemünde hat den – genehmigten – Weg in eine Website gefunden – Screen: h|b

Im Laufe meines Bloglebens, habe ich zwischenzeitlich immer wieder mal Anfragen zur Nutzung meiner Bilder, die ja nach wie vor ein Hauptmerkmal meiner Beiträge darstellen. Ohne Bilder wäre das ja alles ein wenig langweilig. In diesem Fall erreichte mich die Anfrage vom Betreiber der Website „Portmaps“, die mein Bild vom „Kutterpullen“ in Warnemünde gefunden hatten und es für wert befanden auf ihrer Seite eingebunden zu werden. Hat mich gefreut und möchte es an dieser Stelle ienfach mal kundtun und dokumentieren.

Nordsee ¡ Ostsee

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Die beiden Leuchttürme von Warnemünde in der Abendsonne – Foto: h|b

Seit heute morgen um vier Uhr trommelt der Regen mal wieder auf das Wohnmobil, was ja nun nichts wirklich Neues ist. Ich würde es vermutlich vermissen, wenn es nicht so wäre. Ergibt beim morgendlichen Toilette leeren mit anderen Wohnmobilisten immerhin einen kleinen philosophischen Austausch über richtiges und falsches Wetter und dass es gut ist, dass der Mensch es nicht ändern kann. Find ich auch, wer weiß was dann dabei rauskäme, so bleibt es wenigstens unberechenbar.

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Zeit zum Auswandern

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Auswandererschicksale in Karteikästchen – Foto: h|b

Lange bevor RTL seine unbedarften Protagonisten, schlecht vorbereitet ins Ausland abdampfen ließ, taten das Millionen von Deutsche seit dem 18. Jahrhundert. Ob Nord- oder Südamerika, ob Australien oder Neuseeland, die Deutschen zog und zieht es immer noch in die ganze Welt. Teils aus wirtschaftlichen Gründen, teils aus politischen Gründen suchten sie damals ihr Heil in der Ferne und der Start in dieses „Abenteuer“ war oft der Überseehafen in Bremerhaven. Weiterlesen „Zeit zum Auswandern“

Wetterscheide

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Der Leuchtturm „De lange Jaap“ in „Den Helder“ – Foto: h|b

Heute morgen in Den Helder den Luxus einer Dusche ausgiebig genossen. Nach dem Frühstück noch beim „Lange Jaap“ vorbeigefahren, dem roten Leuchtturm, und dann an vielen Kanälen vorbei Richtung IJsselmeer. Dort überqueren wir den 29 Kilometer langen „Afsluitdijk“ der bereits seit 1932 die Nordsee vom IJsselmeer trennt und die ehemalige Bucht damit zu einem Binnengewässer macht. Nach dem ersten Drittel findet sich ein Parkplatz mit Monument, wo man sich über die Entstehung des „Abschlussdeiches“ informieren kann.

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En Garde!

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Degenfechten in tiefem Sand, keine leichte Herausforderung – Foto: h|b

Um den vielen Urlaubsgästen etwas zu bieten und gleichzeitig die Brücke nach London zu schlagen, wird am Strand von Warnemünde aktuell an Wochenenden ein kleiner Ausschnitt olympischer Sportarten geboten. Natürlich am Strand. Am Samstag stellten sich bei brütender Hitze Studenten der Rostocker Uni den Zuschauern im Degenfechten. Die dürften unter ihren „Kampfanzügen“ nicht schlecht geschwitzt haben. Aber volle Technik, mit roten Lampen und Piepsen und allem drumrum. Respekt.

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Coming Home

Die Fähre Huckleberry Finn hat uns nach einer stürmischen Überfahrt – zumindest draussen an Deck – in Rostock von Bord gelassen, Deutschland hat uns wieder. In Augenhöhe mit drei Kreuzfahrern, der Silver Cloud, der AIDAblu und der Emerald Princess, haben wir Warnemünde passiert und bereits unseren Stellplatz ausgespäht, der gut besetzt scheint. Ist ja auch Hochsaison.

Schnell für 4,40€ durch den Mauttunnel, leider gibt es hier kein „AutoPass“ wie in Norwegen, und schon stehen wir am neuen Strom. Die AIDA ist schon weg, die Princess legt gerade ab, und Pier 7 hat noch offen, Halleluja. Zwei Bier, zwei Küstennebel und ein Piccolöööschen für die glückliche Ankunft. Und das alles zu einem Preis von 2 Dosen schwedischen Leichtbieres. Yessss.

Nur das Diesel ist mit 1,50€ bei Aral dann doch teurer als erwartet. Hatte mit 1 paarunddreissig gerechnet. Fahren seit gestern auf Reserve, weil ich in Schweden nicht mehr tanken wollte. Mal sehen wie es morgen aussieht, da müssen wir tanken, denn dann geht es endgültig nach Hause. Noch 220 Kilometer trennen uns von Berlin-Friedrichshain.

Rumpelstilzchen

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Nicht nur an Berliner Bahnhöfen und Parkanlagen sind sie zu finden, auch in Badeorten wie Warnemünde begegnet man ihnen. Den „aus der Gesellschaft gefallenen“, den Obdachlosen. Sie haben ihre Habseligkeiten dabei, meist in großen Tüten, oder Einkaufswagen, versuchen zwischendurch ein wenig Geld zu schnorren, und ansonsten unsichtbar zu sein. Gegen den hellen Himmel gelingt das natürlich nicht so gut, so dass dieses Schattenspiel zustande kam.