Steinkreis

Stonehenge in England

Nach längerer urlaubsbedingter Auszeit melde ich mal zurück hier im Blog. Wie ihr sehen könnt, musste ich kurz einen bekannten Steinkreis retten, der sich im Süden Englands befindet. Die Steine wären fast umgefallen, so viel hatte es geregnet und den Boden aufgeweicht. Aber alles gut, die Steine stehen noch. Irgendwie hatte ich mir allerdings auch mehr davon versprochen. Da kommt man nach 61 Jahren endlich zum berühmtesten Steinkreis der Welt – Stonehenge – und es tut sich nichts.

Kein ehrfürchtiges Staunen, kein Kribbeln bis in die Zehenspitzen, kein Summen, es sind … einfach nur Steine. Große Steine, das gebe ich zu, die in Carnac, auf der französischen Seite waren meist kleiner, dafür waren es dort gleich ein paar tausend. Fotografisch gesehen ist Stonehenge natürlich einfacher, ist nur ein Kreis und wenn das Wetter mitspielt, mit dramatischen Wolken, ein dankbares Fotoobjekt. Durch die Besucherleitung in einem großen Kreis um das Monument herum, bekommt man auch gut Fotos ohne Menschen hin. Das Titelfoto hat natürlich meine Frau gemacht, für’n Selfie hätte die Kamera doch etwas weit weghalten müssen.

Eiszeit

Nachdem es hier in Berlin jede Nacht kälter wird, heute morgen war es -12 Grad, gefühlte -20, kommt vermutlich niemand auf die Idee eine Eisdiele aufzusuchen. Wenn alles nach Wunsch verläuft, erwarten wir am Samstag einen persönlichen Temperatursturz in die andere Richtung. In Mallorca sind es um die 16 Grad, also 28 Grad wärmer als gerade bei uns. Dann sollte es auch für ein leckeres Eis reichen, bevor es mit der AIDA noch weiter in Richtung Süden geht. Bin gespannt, wie sich natürliche Wärme anfühlt.

Grenzerfahrung IX

Wenn man im Spätherbst unterwegs ist, und nicht früh genug loskommt, ist das Zeitfenster zum Fotografieren im Hellen recht kurz. Es braucht ja auch immer etwas Zeit ein Motiv zu finden und die richtige Perspektive. Vielleicht macht es auch manchmal Sinn noch etwas zu warten, da dem Bild ein Gleichgewicht fehlt, oder es von leblos in interessant verwandelt werden könnte. So geschehen mit dem heutigen Titelbild meines 9. Abschnittes der Grenz(er)fahrung rund um Kreuzberg. Mein Fahrrad ist natürlich weiterhin Bestandteil der Bilder, aber nur noch als Randnotiz. Weiterlesen „Grenzerfahrung IX“

Grenzerfahrung VIII

Der große Kurfürst ging hier im 17. Jahrhundert auf die Jagd nach Hasen und die deutsche Turnbewegung nahm in diesem Park zu Anfang des 20. Jahrhunderts mit Turnvater Jahn ihren Anfang. Am nördlichen Eingang des Parks erinnert ein Jahndenkmal daran. Die Rede ist natürlich von der Hasenheide, die sich – vom Hermannplatz kommend – bis zum Südstern zieht und der wir im achten Teil der „Grenz(er)fahrung folgen. Die Kirche am Südstern dominiert das Ende der Sichtachse entlang der Hasenheide und kündigt einen erneuten Schwenk der Grenze in Richtung Tempelhof an. Dieses Teilstück der Kreuzberger Grenze ist auch nicht soooo spannend und für geübte Radfahrer in 5 Minuten zu bewältigen. Ein paar Bilder gibt es natürlich trotzdem.

Ortswechsel

Costa Luminosa in Katakolon

Während der Wettermensch vor der Tagesschau das nächste Sturmtief mit Wind und Regen für unsere Breitengrade vorhersagt, sortiere ich die Bilder der letzten Kreuzfahrt. Werden es am Wochenende in Berlin wohl wieder um die null Grad, denk ich gern an Katakolon in Griechenland. Dort waren es am 3. Januar milde 15 Grad. Die im Hintergrund sichtbaren Berge mit dem Erymanthos sind etwas über 2200 Meter hoch und noch von Schnee bedeckt. Ein sehr schöner Kontrast, während in Katakolon bereits die Orangen- und Zitronen blühen.

Foto: Olympus OM-D E-M5 II, Lumix 35-100/2.8

Schneeglöckchen

Seit letztem Jahr hängen Bilder von mir im Cafe Victoria im Botanischen Garten von Berlin. Unser Fotoklub – die Kreuzberger Fotografen – haben dort eine Art Belegungsrecht und das letzte Thema „Berlin, anders gesehen“, ist aktuell dort zu sehen. Berliner Fotomotive, jenseits der klassischen Touristenfotos. Wer zufällig mal dort vorbeikommt, kann sich bei Kaffee und leckerem Kuchen stärken und die Bilder anschauen.

Ausstellung Cafe Victoria – Foto: h|b

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Grenzerfahrung VII

Die Grenzerfahrung geht natürlich auch in 2018 weiter, noch habe ich ja den „Kreis“ nicht geschlossen, nicht mal zur Hälfte. Diesmal steht eine Wende an. Am Ende des Kottbusser Damms schließt das Karstadtkaufhaus am Hermannplatz die Kreuzberger Grenze gegen Südosten und richtet sich danach über die Hasenheide wieder gen Westen. Der Hermannplatz selbst gehört bereits zu Neukölln. Die Figur das „Tanzende Paar“ auf dem Platz wurde 1986 von Joachim Schmettau geschaffen. Von ihm stammt auch der Weltkugelbrunnen auf dem Breitscheidplatz.

Hermannplatz – Foto: h|b

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Sonne tanken

Costa Luminosa

Auf der Flucht vor dem Berliner Winter hat es uns in den Süden verschlagen. Dort wo an Bäumen die Zitronen und Pomeranzen leuchten, die Geschichte der modernen  Zivilisation begann, kreuzen wir mit der Costa Luminosa durchs ionische Meer und genießen die frühlingshafte Atmosphäre.

Hohe Berge auf den Peleponnes – Foto: h|b

Heute liegen wir mit dem Schiff in Katakolon, dem Ausgangsort für Touren nach Olympia, wo die Griechen die olympischen Spiele erfanden. Von der einen Seite glüht die Sonne vom Himmel, auf der anderen Seite grüßen die schneebedeckten Berge. Ein Genuss für die Augen und Balsam für die Seele. Gleicht gehts weiter nach Kotor, das wir morgen nachmittag erreichen.

Up, Up and away

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines Blogs einen guten Rutsch ins Neue Jahr und ein ebenso erfolgreiches 2018. Wir lesen uns alle hoffentlich gut und erholt wieder. Bis dahin …

Grenzerfahrung VI

Vom Kottbusser Tor kommend, wird die Kottbusser Straße am Landwehrkanal zum Kottbusser Damm. Dort an der Kottbusser Brücke macht die Grenze einen Knick und ich fahre mit meinem Fahrrad nun den Kottbusser Damm entlang. Der bildet von diesem Punkt – bis zum Hermannplatz – die Grenze zwischen Kreuzberg auf der westlichen Seite und Neukölln auf der Östlichen. Der Name Kottbusser Damm, der sich trotz der abweichenden Schreibweise von der Stadt Cottbus ableitet, wurde erstmals 1874 erwähnt. Beiden Straßenseiten gemein ist die starke türkische Prägung. Das manifestiert sich in entsprechenden Läden und dem flanierenden Publikum.

Futbol bahisleri – Foto: h|b

Lange Mäntel, Kopftücher oder Tschador sind hier feste Bestandteile des Stadtbildes. Der Kottbusser Damm ist ansonsten eine stark frequentierte sechsspurige Straße mit einem begrünten Mittelstreifen und je zwei Fahrstreifen. Unter der Straße verläuft die Linie U8 der Berliner U-Bahn, mit dem U-Bahnhof Schönleinstraße.

Gelinlik – Foto: h|b

Etwa ein Drittel der Bewohner dieser Straße sind Menschen mit Migrationshintergrund. Der Legende nach wurde die in Deutschland übliche Variante des Döner Kebab im Fladenbrot Anfang der 1970er Jahre in einer türkischen Gaststätte am Kottbusser Damm erstmals verkauft. Seitdem gehört er zum festen kulinarischen Angebot von Berlin.