Streetyogi

Korkmännchen auf einem Straßenschild in Berlin

Am Wochenende habe ich auch endlich mal eine der kleinen Figuren gesehen, die seit 2009 ihren Freizeitsport auf Berliner Straßenschildern ausüben. Der ehemals helle Kork hat sich inzwischen straßenbedingt assimiliert und sich der dunklen Seite zugewandt.

Yogatraner Josef Foos hat sich die kleinen einfachen Figürchen nach dem Vorbild des Little People-Projekts des Londoner Streetart-Künstlers Slinkachu ausgedacht. Es gibt davon inzwischen rund 1000 Versionen! Ich sollte doch ab und an mal nach oben schauen.

Der Künstler schreibt auf seiner Website: „Das besondere an den Street-Yogis ist, dass sie, obwohl im öffentlichen Straßenland stehend, für die meisten Menschen unsichtbar sind. Wenn sich Ihnen ein Street-Yogi zeigt, möchte er Ihnen Freude und Glück bringen.“ Dann bedanke ich mich hiermit doch recht herzlich.

Kleiderbank

Als ich letzt die Warschauer Strasse auf dem Mittelstreifen herunterkomme, finde ich diese Ansammlung von Klamotten auf einer Bank vor. Meine Blicke nach unten und oben erfassen keine nackte Person, obwohl es nach den Sachen zu urteilen eine geben müsste. Oder habe ich hier vielleicht die Überreste eines Zeitreisenden gefunden, die ja bekanntlich nur ohne Kleider in die Zukunft oder Vergangenheit springen können? Sehr mysteriös das Ganze. Oder eben nur einfach …. Berlin.

Von oben herab

Der lange Schatten des Erich H. - Foto: h|b
Der lange Schatten des Erich H. – Foto: h|b

Letzten Dienstag haben wir uns etwas besonderes gegönnt. Zu unserem Hochzeitstag haben wir in 203 Meter Höhe das „Winterfrühstück“ gebucht und dabei zweimal Berlin umrundet. Also korrekterweise hat Berlin uns natürlich umrundet. Wir konnten das Frühstück genießen und bei herrlichem Wetter die fantastische Aussicht genießen. Im Westen die Abhörstation auf dem Teufelsberg, im Osten die Müggelberge und im Norden die Ostsee. Also fast. Und unter uns Berlin. Im Schatten des Turms. Weiterlesen „Von oben herab“

3Meterkonstellation

Spiegelfolien an 562 Birken - Foto: h|b Olympus -OM-D E-M5 / 40-150mm / 1/100 / f10 / ISO 400
Spiegelfolien an 562 Birken – Foto: h|b
Olympus -OM-D E-M5 / 40-150mm / 1/100 / f10 / ISO 400

Wenn ich morgens vor der Arbeit noch eine kleine Schleife durch den Park am Nordbahnhof drehe, funkeln mich die Birken im kleinen Wäldchen rechts des Weges in der aufgehenden Morgensonne an. Es glitzert wie Lametta an den doch gerade erst entsorgten Weihnachtsbäumen. Was ist das? Weiterlesen „3Meterkonstellation“

Silhouette

Der Vorhang teilt sich ... Foto: h|b Olympus -OM-D E-M5 / 40-150mm / 1/80 / f22 / ISO 100
Der Vorhang teilt sich … Foto: h|b
Olympus -OM-D E-M5 / 40-150mm / 1/80 / f22 / ISO 100

Meinen 400sten Blogbeitrag widme ich heute dem Wahrzeichen von Berlin. Der sichere Orientierungspunkt im Großstadtdschungel.

Puddle #4

Uferspaziergang - Foto: h|b
Uferspaziergang – Foto: h|b

Ich bin ja nur froh, dass wir immer noch Plustemperaturen haben. Wäre echter Winter, hätten wir bei den andauernden Niederschlägen sicherlich schon einen Meter Schnee. So bleibt es bei Pfützen, die allerdings bei geeignetem Untergrund schon mal zu Seenplatten mutieren können, die man selbst mit Ultraweitwinkel nicht mehr in ihrer Gänze erfassen kann. Das RAW Gelände in Friedrichshain lässt sich zum Teil nur noch mit Gummistiefeln durchqueren, oder balancierend auf Mauervorsprüngen. Dafür bietet es dann prima Perspektiven für die Fotografie von Spiegelwelten. Der Regen bringt Segen 😉

Puddle #3

Nah am Wasser gebaut - Foto: h|b
Nah am Wasser gebaut – Foto: h|b

Solange sich über Berlin der Monsun ergießt werde ich weiter Pfützen sammeln. Hab schon eine ganze Menge auf Vorrat. Mein kleines Projekt ergeht sich darin, die Augen offen zu halten und dort wo sich eine interessante Perspektive in einer Pfütze spiegelt den Auslöser zu betätigen. Dieses Foto entstand in der Revaler Straße in der Nähe des Ostkreuzes.