Spiegelsee

Wasserspiegelung
Seit ich ein neues iPhone habe, hat sich mal wieder mein Umgang mit der Fotografie geändert. Irgendwie gibt es solche Phasen. Bereits früher, als intensiver Nutzer von Instagram, fand ich die schnellen, quadratischen Schnappschüsse interessanter, als ein RAW- Foto. Hat sicher auch damit zu tun, dass die Verbreitung dieser Bilder in sozialen Medien viel schneller vonstatten geht und der Workflow komplett mit dem iPhone durchgeführt werden kann.

Das bedeutet nicht, dass ich weniger Wert auf das zu fotografierende Objekt lege, oder – wie in diesem Bild – die Stimmung missachte. Die Fotos sollen auch weiterhin ansprechend sein, aber eben auch den Charme des „nicht ganz Perfekten“ ausstrahlen. Dabei hilft die App „Camera+“. Diese kann Bilder um bestimmte Farbstimmungen und Rahmen ergänzen.

Das vorliegende Foto entstand in den Abendstunden an einem kleinen See in Okriftel. Die untergehende Sonne spiegelt sich im See, unten sind die Bäume zu sehen. Das gemachte Foto hatte natürlich die Bäume oben, aber ich wollte es so wirken lassen, als sei die Spiegelung im See, der echte Nachthimmel. Daher musste ich das Foto spiegeln. Voila 😉

#Lichtgrenze

Lichtgrenze #11

Wir starten das neue Jahr mit einem kleinen Rückblick auf DAS Ereignis in 2014, zumindest aus Berliner Sicht: Der Lichtgrenze. Ist ja auch gleichzeitig noch das Wort des Jahres geworden. Ein guter Zeitpunkt also, sich noch einmal daran zu erinnern. Ich habe 36 Bilder – eine Menge die einem Diakasten entspricht, wenn noch jemand weiß was das ist 😉 – zusammengestellt und in der Reihenfolge des Erwanderns in einem Flickr-Album veröffentlicht. Wer also diesem filigranen Meisterwerk noch einmal nachspüren möchte, ist herzlich eingeladen das zu tun. Ich wünsche viel Spaß dabei.

Kiezkalender #12

Heute Türchen Nummer 12 - Meine Lieblingsmusikkneipe - Foto: h|b
Heute Türchen Nummer 12 – Meine Lieblingsmusikkneipe – Foto: h|b

Was haben wir hier schon gefeiert. Die „White Nights“, spontanes Silvester am 30.12., viel lustiger als am 31., 10 Jahre Comenius Eck, den Abschied der Wirtin Wilma (kommt noch mal in einem späteren Türchen zu Wort), haben bei Lesungen Detlef Bierstädt gelauscht (Synchronstimme von George Clooney) oder haben bei der weihnachtlichen Feuerzangenbowle Wichtelgeschenke getauscht. Eine Zeitlang unsere 2. Heimat, wenn es in der 1. zu klein wurde. Legendäre Bluesabende mit Prinz of Harp und Gästen. Unsere Liebe ist inzwischen etwas abgekühlt, aber ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. In 11 Tagen ist wieder Feuerzangenbowle, da sind wir aus Tradition dabei,

Fast allein

Der Herbst lässt die Ostseestrände wieder leerer werden - Foto: h|b
Der Herbst lässt die Ostseestrände wieder leerer werden – Foto: h|b

Langsam aber sicher wird es in Warnemünde wieder leerer. Es ist Herbst und die Saison der Kreuzfahrtschiffe ist beendet. Sie kreuzen jetzt mit ihren tausenden Passagieren in wärmeren Gefilden. Dem Mittelmeer, der Karibik oder zwischen den kanarischen Inseln. Es wird früher dunkel und wir hatten bei unserem letzten Besuch den Strand wieder fast für uns alleine. Der frühmorgendliche Spaziergang am „Alten Strom“ entlang, Warnemünde noch ganz verschlafen, wie ausgestorben. Für uns ist die Saison nun leider auch vorbei. Danke für die schöne Zeit, wir sehen uns im nächsten Jahr.

Neue Heimat

Berlin Village Market - Streetfood mit Musik - Foto: h|b
Berlin Village Market – Streetfood mit Musik – Foto: h|b

Den „neusten heißen Scheiß“ kann man seit ein paar Wochen in Friedrichshain besichtigen. Im RAW an der Revaler Straße gibt es in der „Neuen Heimat“ an jedem Sonntag von 12 – 22 Uhr einen Foodcourt mit wechselnden Anbietern. Burger neben Spätzle, Bruschettas neben veganen Glückstellern. Im Freibereich bruzzeln Whiskeyrippchen. Dazu Weine oder klassisches Bier. Straßenmusiker, Performances und Theaterdarbietungen runden das Angebot ab.

Gesundes Essen liegt im Trend - Foto: h|b
Gesundes Essen liegt im Trend – Foto: h|b

Eine echte Alternative zum Bruncheinerlei des klassischen Sonntagvormittags. Die meisten Gerichte liegen im fünf Eurobereich, die Portionen sind allerdings auch nicht sehr groß, reichen aber völlig aus. So langt es noch für ein leckeres Stück Bananenbrotkuchen und einen Espresso. Das Publikum ist gemischt, meist jung, aber auch Einheimische sind unter den Gästen. Die meisten laufen noch neugierigen Blickes durch die beiden Hallen, das Angebot ist noch recht frisch. Noch keine Hinweise im Lonely Planet, das Ganze etwas versteckt am Ende des RAW Geländes. Vielleicht bleibt es ja noch eine Weile so. Dem RAW Gelände tut es sicher gut.

Wand an Wand wird lecker gekocht - Foto: h|b
Wand an Wand wird lecker gekocht – Foto: h|b