Für den Begriff „Bewegung“ zur #25WochenFotoChallenge wollte ich eigentlich ins Archiv greifen. Hab da durchaus ein paar schöne Sachen wie Mitzieher der Fahrradauslieferer in Berlin, oder eine Session mit einem fliegenden Hund. Es gibt viele Möglichkeiten. Vorgestern in Barcelona erinnerte ich mich allerdings einer kleinen App auf meinem iPhone, die Bewegung „simuliert“, Bluristic. Daher das heutige Bild den Helden der Städte gewidmet, der immer hektischen Zulieferer von allem was wichtig sein kann.
Ein ganzes, halbes Jahr
Auf den (kalendarischen) Tag genau, leben wir jetzt ein halbes Jahr in unserem Wohnmobil. Aufgebrochen zur „Schlumpftour“ in Berlin am 8. September 22 haben wir bis heute eine Strecke von rund 8000 km zurückgelegt. Unsere Stationen dabei waren (u.a) …
Berlin – Coswig – Okriftel (Familie) – Salzburg – Wörthersee – Krk – Venedig – Reschenpass – Überlingen (Freunde) – Kehl – Koblenz – Besse (Familie) – Kassel – Freiburg – Villefranche-sur-Saone – Marseillan Plage – Mataro (Barcelona) – Peñíscola – Calpe – Los Alcazares – Ardales (Caminito del Rey) – Torremolinos (Malaga) – Roquetas de Mar – Manilva – Gibraltar – Cadiz – Isla Cristina – Luz (Portugal) – Manta Rota – Tarifa – Cabo de Gata – La Manga – tbc. Aktuell stehen wir den letzten Tag in Peñíscola unserem jeweiligen Start- und Endepunkt unserer bisherigen Überwinterungen in Spanien.

Reflexion 8/52
Im Rahmen der #52WochenPhotoChallenge steht heute das Thema „Reflexion“ auf dem Programm. Dafür braucht es entweder Spiegel, Pfützen, Metall, oder eben Fenster die mit schwarzer Folie abgedeckt sind, weil im Restaurant gebaut wird. Da ich mir diese Woche eine weitere Aufgabe gestellt habe, nämlichen den bekannten Felsen in Calpe, Spanien, den Ifach, immer wieder zu fotografieren, aber mit unterschiedlichen Umgebungen, Vordergründen, Rahmen, bot sich auch die Reflexionsaufgabe entsprechend an. Neben dem Titelbild – der eigentlichen Aufgabe – hier noch drei Variationen des Themas.



Algarve s/w #52
Ein Bild, schwarzweiß, jede Woche Sonntag.
Timetunnel s/w #46
Ein Bild, schwarzweiß, jede Woche Sonntag.
Rote Mütze
Am letzten Tag meines Einsatzes als Reisendenlenker am Berliner Hauptbahnhof bin ich noch ein wenig durch die Kathedrale des Lichts mäandert und hab Aufnahmen mit dem iPhone und der App Bluristic gemacht. Dabei gerät alles in Bewegung. Man kann den Fokus auf etwas setzen, was dann verfolgt wird und klar bleibt, oder man bewegt die Kamera und alles wird schlierig. Der Effekt ist in allen Fällen eine Art Painting. Wobei ja fotografieren auch nichts anderes ist, als Malen mit Licht. In diesem Sinne viel Spaß bei meinen kleinen Fotospielereien.



Chaostheorie
Wenn es gerade keine Reisenden im Berliner Hauptbahnhof zum lenken gibt, erwacht mein fotografischer Spieltrieb. Die Architektur des Hauptbahnhofs gibt ja viel her und ergänzend fahren auch noch bunte Züge mitten durch. Auf dem Titelbild – fotografiert mit dem iPhone 13pro und bearbeitet mit der App „Snapseed“ – sieht man einen roten Zug der DB Regio Nordost und einen gelb-grünen Zug der ODEG. Das sind die beiden Hauptbetreiber der Regionalstrecken rund um Berlin.

Um das Ganze zu steigern kommt eine weitere App ins Spiel „Bluristic“. Mit der nimmt man im Grunde kleine Filme auf während man das iPhone bewegt, die dann am Ende zu einem statischen Bild umgewandelt werden. Je mehr man dreht oder bewegt, um so chaotischer das Ergebnis. Das hier sind die Rolltreppen im Bahnhof wie unschwer zu erkennen ist 😉
Macht auf jeden Fall ne Menge Spaß Ich kann die Wirklichkeit mal Wirklichkeit sein lassen und schauen was sich wirklich hinter der sichtbaren Welt verbirgt: Chaos, nichts als Chaos.
Watt s/w #19
Ein Bild, schwarzweiß, jede Woche Sonntag.
Megacity
Um gute Fotos von einem Sonnenuntergang zu bekommen braucht es auf jeden Fall Wolken. Nur die garantieren einen „brennenden Himmel“. Dann, wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist. Was auch gut hilft, ist eine Kamera mit der Möglichkeit ein „Szenenprogramm“ nutzen zu können. Beim Ersten ist man von der Natur abhängig, für das Zweite habe ich ja meine Olympus OM-D E-M5II mit dem entsprechenden Programm für Sonnenuntergänge. Ein wenig Vordergrund, oder irgendwas, was die Szenerie belebt macht sich natürlich auch immer gut.

Von Calpe aus habe ich vom Fuße des Ifach gesehen einen tollen Blick hinüber über das Meer nach Benidorm. Mit dem 70-200er Lumix Objektiv (umgerechnetauf VF) kann ich mir die Kulisse der Stadt ganz nah heranholen, so dass sie ein wenig wirkt, wie ich mir Dubai. vorstelle. Es fehlen ja die Größenverhältnisse zum Vergleich. Es könnte allerdings auch eine Megacity der Zukunft auf dem Mars sein, die rote Farbe passt ja schon gut dazu. Wenn einem dann pittoresk noch eine Möwe durchs Bild fliegt – wie auf dem Titelbild zu sehen – ist mein Fotografenherz glücklich.
Ghost s/w #51
Ein Bild, schwarzweiß, jede Woche Sonntags.
