Ein Bild, schwarzweiß, jede Woche Sonntags
Susanne
Wenn man zu lange durch den Wald läuft, verwischen irgendwann die Gedanken. Warum nicht die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen und das selbe mit dem Wald selbst tun. Oder mit den FotokollegInnen, die mit mir durch den Wald streifen, auf der Suche nach dem besten Baumfoto. Als Susanne, die einzige aus dem Klub mit langen roten Haaren, ein paar Meter vor mir geht, stelle ich die Kamera auf kleine ISO, drehe die Blende soweit zu dass die Belichtungszeit auf eine 20stel springt und fange an zu fotografieren und dabei die Kamera von unten nach oben zu bewegen. Immer nur knapp, damit noch ein wenig auf dem Foto zu erkennen ist. So entsteht ein abstraktes „Wischbild“ was durch die Komplementärfarben rot und grün seine Spannung erzielt. Hier noch ein Foto ohne Person, hier wirkt nur das immer noch frische herbstliche grün.

Rolltreppen
Treppab, Treppauf geht es in den Malls von Berlin. Bei vielen inzwischen allerdings eher Treppab. Verstärkt durch die Pandemie, das dauerhafte Ausfallen der gastronomischen Angebote, die immergleichen Shops, austauschbar, europaweit, weltweit. Langweilig. Onlineshopping ist stark gestiegen, wer braucht da noch die schöne, bunte Welt der Shoppingmalls. Bin gespannt wie sich das entwickelt.
Das Foto ist übrigens eine Kombi aus zwei iPhonebildern, gemixt in Snapseed und am Ende mit einem Preset mit LR weiter verfremdet.
Himmelsglühen
Ab und an zeigt sich der Himmel im Berliner Südwesten von seiner besten und glühendsten Seite. Als wenn er versucht alle Rotabstufungen in ein paar Minuten durchzuspielen. Und von meinem Fenster am Homeoffice Schreibtisch ist das Schauspiel optimal zu betrachten. Schnell die Olympus geholt, Foto gemacht, kurz in Lightroom die neue Maskenfunktion genutzt, um das Bild aus dem RAW Format so umzuwandeln, dass es dem eben gesehenen entspricht, fertig. Und hier ist das Ergebnis. Ein echter „Wow-Himmel“.
Luftkreuz s/w #42
Ein Bild, schwarzweiß, jede Woche Sonntags
Heimweg sw #40
Ein Bild, schwarzweiß, jede Woche Sonntags
2G
Ab heute gilt in Berlin die 2G Regel, das heißt, Kneipen, Restaurants, Museen, Veranstalter können sich darauf beziehen und nur noch Genesene und Geimpfte einlassen. Das dritte G, „getestet“ verliert damit möglicherweise seine Wirkung. Noch dazu sollen die „Bürger Schnelltests“ bald kostenpflichtig werden, der Staat übernimmt die Kosten pro Test dann nicht mehr.
Wir testen uns – trotz Impfung – regelmäßig, schließlich ist man auch als Geimpfter nicht davor gefeit sich zu infizieren und anderen anzustecken. Nicht in dem Maße wie als Ungeimpfte, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Eine Menge negative Testsets sind dabei schon angefallen. Wir finden das sehr positiv 😉

Selfie
#gelbewoche
Wenn man erstmal beschlossen hat eine Woche lang Fotos zu posten, die GELB als Thema haben, fallen einem die Motive quasi vor die Füße. Ein auf den ersten Blick sinnloses Exemplar findet sich direkt vor der Klosterruine über die ich ja gestern geschrieben habe. Da ich auch nicht erraten konnte, warum man einen Hydrant wie einen Brief mit gelbem Klebeband verzieren muss, lass ich das Bild mal für sich allein stehen.
Weitblick
Neugierig geworden durch einen Artikel aus dem Berliner Tagesspiegel hab ich mich am letzten Wochenende mit dem Rad auf den weiten Weg aus dem Osten Berlins zu einem Punkt weit im Berliner Westen gemacht. Versprach dieser Bericht doch einen tollen Weitblick über die Havel bei Spandau kurz vor Gatow. Noch dazu trägt dieser ferne Ort sogar einen Begriff im Namen, den man eher nicht mit Berlin verbindet, nämlich das Wort „Düne“ genauer gesagt, ist es die Haveldüne (GoogleMaps).

trees s/w #20
Ein Bild, schwarzweiß, jede Woche Sonntags.
