Abnehmen

Abnehmender Mond über dem Berliner Ostbahnhof

Was uns als Menschen meist eher schwer fällt, macht der Mond im Monatsrhythmus. Er entsteht scheinbar aus dem Nichts, nimmt dann immer mehr zu (vermutlich seine Bier und Chipsphase), bevor er uns voll und satt am Höhepunkt seines Schaffens in die Fenster leuchtet und uns vom Schlafen abhält.

Ab dann überlegt er sich, dass es vielleicht besser wäre, nicht ganz so viel zu essen und macht vielleicht auch ein wenig Sport. Von links nach rechts über den Horizont wandern, jeden Tag auf- und abgehen, soll ja auch für uns nicht das Schlechteste sein. Bewegung ist gut und wenn man sich dabei auch etwas anstrengt, nimmt man auch wieder ab.

Gestern Abend zeigte der Blick aus dem Fenster den zunehmenden Mond über dem beleuchteten Baugerüst des Berliner Ostbahnhofs. Eine Gelegenheit die Olympus zu schnappen, das Tele anzuflanschen und ein Foto der „Area 51“ zu schießen.

Gartentier 2022

Blauschwarze Holzbiene auf einer Blume

Bis sie mir im spanischen Winter in Rhonda über den Weg krabbelte, war mir die „Blauschwarze Holzbiene“ gänzlich unbekannt. Ich dachte zuerst an eine Käferart, konnte aber dann die korrekte Bezeichnung durch die Suche im Netz herausfinden. Eine Biene also und nun wurde sie auch noch mit 33% der Stimmen zum „Gartentier des Jahres 2022“ gekürt und hat dabei u.a. den „Star“ und das „Tagpfauenauge“ geschlagen. Geholfen hat ihr dabei die inzwischen wieder größere Verbreitung in heimischen Gefilden, die Gärten dienen dabei als Startpunkte. „Dank“ der allgemeinem Klima-Erwärmung fühlt sie sich inzwischen auch bei uns zu Hause.

Bee Day

Honigbiene vergrößert

Vor kurzem war ja „Happy World Bee Day„. Der ist jedes Jahr am 20. Mai und wir erfreuen uns an den pelzigen Tierchen, denen wir einiges zu verdanken haben. Zu dem Thema wurde und wird ja bereits genug berichtet und darauf hingewiesen, wie wichtg die Bienen für unser aller Wohlbefinden, wenn nicht gar Überleben sind.

Auf dem Campingplatz an der Elbe, das Wetter war noch nicht so recht Bienentauglich wie mir schien, hatte sich eine kleine Honigbiene auf unsere Frontscheibe verirrt und schien etwas orientierungs- und antriebslos dort zu sitzen. Gleichzeitig spiegelte sie sich schön in der Scheibe. Eine gute Gelegenheit ein Bienenportrait aufzunehmen. Da sie auch meine Annäherungsversuche mit meiner Linse nicht störten, konnte ich in Ruhe ein paar Fotos schießen.

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Schiffspotting

Containerschiff auf der Elbe

Wir sind von den ostfriesischen Inseln an die Elbe, etwas oberhalb von Hamburg, auf den Campingplatz am Leuchtturm in Krautsand gewechselt. Ziel: Schiffe gucken. Groooße Schiffe, Containerriesen. Davon sollte es ja genug geben, auf dem Weg um die halbe Welt zum Hamburger Hafen. Aber die Frequenz ist dann doch eher spärlich. Noch dazu sind diese Schiffsriesen ja auch nicht die schnellsten. Mit umgerechnet 14 Knoten kämpfen sie sich die Elbe hinauf, so schnell fahre ich schon mit meinem E-Bike. Es braucht also etwas Geduld um die Schiffe formatfüllend auf den Sensor zu bekommen.

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Kükengang

Wildentenküken

Das jeden Tag Mama und Papa Ente über unseren Platz in Neuharlingersiel laufen ist nichts Neues mehr, aber heute war dann doch die Aufregung unter den Campern groß. Handys wurden gezückt, Kinder mussten zurückgehalten werden: die junge und flauschige Kükengang hatte Ausgang mit der Mama. Elf Küken entdecken die Welt im Gefolge ihrer Mutter und sind sich ihrer Prominenz gar nicht bewusst. Leider residieren auf dem Campinggelände auch eine oder mehrere Bisamratten, eine durchaus gefährliche Angelegenheit für junge Küken bezüglich des Älterwerdens. Ich drück die Daumen, dass alle durchkommen und später auch als Elternpaar die Camper begeistern.

Haarige Sache

Raupe auf weißem Hintergrund

Neben jeder Menge Mücken und Schafen gibt es auch noch anderes Getier hier an der Nordsee. Eins der anhänglichen Art ist eine Raupe, die scheinbar durch die Luft fliegt. Auf einmal hat man sie nämlich am Poloshirt kleben und wundert sich, wo die wohl jetzt herkommt. Sie richtet sich vorn immer auf wenn es nicht weitergeht und versucht einen Weg zu finden, oder vielleicht mit einem Windstoß ein neues Ziel anzufliegen. Ich hab sie vorsichtig auf einen weißen Schwamm gesetzt, fotografiert und danach in die Freiheit entlassen, sprich auf die Wiese gesetzt. Falls jemand ne Idee hat, was für eine Raupe das sein könnte, freue mich über jeden Hinweis.

Highflyer

Kitesurfer vor Neuharlingersiel

Könnte der Wind für die zahlreichen Besucher der Nordseeküste im Moment gern ein wenig einschlafen, ist es für die Kitesurfer ein paradiesischer Zustand am Strand von Neuharlingersiel. Viele Kitedrachen am Himmel und am Strand warten bereits die nächsten Surfer um sich in die Fluten zu stürzen. Wobei es hier mit „stürzen“ nicht weit her ist, durch das flache Wasser kann man gemütlich mit dem Kitedrachen in die Nordsee hineinlaufen, stellt sich dann auf das Brett und los geht es.

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