Während sich der Schnee hier am Bodensee langsam zurückgezogen hat – die Sonne ließ ihn quasi „verdampfen“ – sprießen die Schneeglöckchen keck aus der grünen Wiese hoch oben am Schloss Heiligenberg. Das liegt rund 18 km von Überlingen entfernt und eignet sich gut für einen Tagesbesuch mal abseits des Sees.
Weiterlesen „Schneeglöckchen“Der Tod der Agave
Aufmerksam geworden durch einen Artikel im Südkurier habe ich das Pflanzenenhaus in Überlingen besucht. Dort gibt es aktuell eine blühende Drachenbaum-Agave. Okay, Blumen, Kakteen, generell Flora blüht öfter, also was ist das Besondere daran, dass einen Besuch rechtfertigt? Der Grund: Sie blüht nur einmal in ihrem Leben. Danach stirbt sie.
Weiterlesen „Der Tod der Agave“Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #3
Nach einer grauen und teilweisen regnerischen Woche, kam am Wochenende in Überlingen endlich Licht ins Dunkle. Wir konnten unsere neuen Balkonmöbel einweihen und in der Wintersonne ließ es sich bereits prima aushalten. Klar, warm anziehen ist Bedingung, aber die Kraft der Sonne ist bereits Ende Januar echt erstaunlich.
Vorher waren wir aber noch unten am See, eine Runde spazieren gehen. Die Idee hatten wir aber nicht alleine, die Promenade war voll mit sonnenhungrigen Spaziergängern und die Restaurants am Landungsplatz gut gefüllt mit Menschen, die sich in der Sonne einen Aperol oder Wein munden ließen.

Wind 48/52
Erst sah es so aus, als wollten die Bäume im Park ihre Blätter dieses Jahr gar nicht loswerden. Grün und frisch versperrten sie weiterhin den Blick von unserem Balkon auf den Park. Irgendwo hab ich dann gelesen, dass die Bäume in diesem Jahr 10 Tage zurück sind. Durch den vielen Regen und die ausbleibende Kälte, konnten sie ihre Blätterpracht weiterhin versorgen. Aber letztlich haben es die Novemberstürme doch geschafft. Mit jeder Runde wurde der Boden gelber und die Bäume kahler.
Das Foto hab ich die Woche mit einer App aufgenommen, in der man die Belichtungszeit auf einen beliebigen Wert stellen kann. Dadurch bleibt der Baumstamm klar, aber die Äste und Blätter bilden im starken Wind nur noch verwaschene Schemen. #Wind ist nämlich diese Woche das Thema der #52WochenFotoChallenge aus der Social Media Plattform #mastodon und dem Initiator #norberteder
Familie 35/52
„Familie ist eine komplexe und facettenreiche Einrichtung. Sie kann sowohl eine wichtige Quelle des Glücks als auch der Herausforderungen sein. Wie wir mit unserer Familie interagieren und wie sie unser Leben beeinflusst, hängt oft von den individuellen Umständen und den Beziehungen ab, die innerhalb der Familie gepflegt werden. Es ist wichtig, diese Beziehungen zu pflegen und daran zu arbeiten, um das Beste aus ihnen zu machen, während man gleichzeitig Verständnis und Geduld für die Schwierigkeiten aufbringt, die das Familienleben mit sich bringen kann.“ Sagt ChatGPT. Kann ich so unterschreiben. Familie ist nicht immer einfach.
Weiterlesen „Familie 35/52“Natur 29/52
In einer großen Stadt ist der Weg zur Natur ja oft mit langen Wegen verbunden. Wir haben allerdings das Glück, direkt vor unserer Tür einen kleinen Park zu haben, den Comenius-Park. Stadtparks sind zwar oft auch eher auf Effizienz ausgerichtet, zweimal im Jahr kommt das Grünflächenamt und rasiert alles ab was höher als 5 cm ist, aber es ist durchaus möglich kleine Nischen zu schaffen. Was ja in vielen Augen völlig verwahrlost aussieht, sind die sogenannten „Wildblumenwiesen“. Aber gerade die sind total wichtig für Insekten und vor allen Dingen Bienen. Ein paar Tütchen in der Natur ausgesät und los geht’s.


Weltbienentag
Seit 2018 ist immer am 20. Mai Weltbienentag, oder „Happy-Bee-Day„. An diesem Tag des Jahres 1734 wurde Anton Janša geboren, der als Pionier der modernen Imkerei gilt. Der Gedenktag wurde von Slowenien im Rahmen der Organisation der Vereinten Nationen vorgeschlagen und am 20. Dezember 2017 angenommen.

Stille 12/52
„Leise wehen die Blätter der Weiden, in der Stille hört man ihr Rauschen kaum. Die Natur scheint ganz zu entschleunigen, und alles wird plötzlich ganz traumhaft schön.
Die Weiden neigen sich im leichten Wind, ihr Laub raschelt sanft und doch so sacht. Eine Symphonie der Ruhe erklingt, und die Welt wird plötzlich ganz sanft und zart.
Die Stille über den Weiden ist so heilsam, als würde sie uns mit ihren Flügeln umarmen. Und in diesem Moment wird uns klar, dass es auch in der Ruhe viel zu entdecken gibt, wenn wir nur lauschen und wahrnehmen.“
Mit dem kleinen Poem – dass mir netterweise „ChatGPT“ über die „Stille über den Weiden“ geschrieben hat – und meinem Foto der – noch blattlosen Weiden – aus Villefranche-sur-Saone, stelle ich den 12. Beitrag zur #52WochenFotoChallenge bereit.
Der Mandelzweig
„Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?
Dass das Leben nicht vergeht, so viel Blut auch schreit, achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit.
Tausende zerstampft der Krieg, eine Welt vergeht. Doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht.
Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt, das bleibt mir ein Fingerzeig für des Lebens Sieg.“
Quelle: Schalom Ben-Chorin, 1942

Blume 2/52
Der nächste Begriff zur #52WochenFotoChallenge ist „Blume“. Während es zu Hause im winterlichen Berlin aktuell Blumen nur im warmen Zimmer, beim Floristen oder im Botanischen Garten geben dürfte, ist in Südspanien durchaus Florales zu finden. Die vorherrschende Farbe der kleinen Blumen hier unten in Südspanien scheint gelb zu sein und zu meiner Freude kann ich während meiner gestrigen Fotosession ein fleissiges Bienchen entdecken. Sie fliegt von Blüte zu Blüte, bleibt kaum lang genug sitzen, um mit der Kamera zu fokussieren, der Wind macht das Ganze nicht einfacher. Aber schließlich ist das Bild der Blume im Kasten, was die Challenge erfüllt, mit dem kleinen Extraschmankerl dem pollensammelnden Bienchen. Happy as can be.
Foto: Olympus OM-D 5II – 12-40mm, 1:2.8 PRO
