Schneeglöckchen

Seit letztem Jahr hängen Bilder von mir im Cafe Victoria im Botanischen Garten von Berlin. Unser Fotoklub – die Kreuzberger Fotografen – haben dort eine Art Belegungsrecht und das letzte Thema „Berlin, anders gesehen“, ist aktuell dort zu sehen. Berliner Fotomotive, jenseits der klassischen Touristenfotos. Wer zufällig mal dort vorbeikommt, kann sich bei Kaffee und leckerem Kuchen stärken und die Bilder anschauen.

Ausstellung Cafe Victoria – Foto: h|b

Weiterlesen „Schneeglöckchen“

Spazierwege

Rapsfeld mit Wanderweg und Spaziergänger mit Hund

Wege winden sich durch die Natur und ermöglichen uns das leichtere durchqueren eben jener. Auf dem Land trifft man sie oft noch in ihrer urtümlichen Struktur, in der Stadt heißen sie Straßen und dienen eher dem motorisierten Verkehr, denn dem gemütlich dahinschlendern. In diesem Sinne eine schöne Woche und findet euren eigenen Weg.

Foto: Olympus OM-D E-M-5II, 12-40 / 2.8 PRO

Durch die Lüfte

Pusteblume mit fliegenden Samen

Pflanzen haben ein wichtiges Ziel: Nicht aussterben! Überleben! Mehr werden! Bei den meisten Blumen übernehmen diese Aufgaben kleine Helferlein wie Bienen, Hummeln und andere Insekten, in dem sie von Blüte zu Blüte fliegen, den süßen Nektar schnabulieren und sich dabei mit Pollen bekleckern. Den schleppen sie dann zur nächsten Blüte, weiter zur nächsten Blüte und so weiter und so weiter, und sorgen so dafür, dass das alles funktioniert.

Pusteblume im Gegenlicht
Warten auf den richtigen Wind – Foto: h|b

Anders ist es beim Löwenzahn. Der ist erst eine schöne, gelbe Blume, metamorphisiert sich dann aber zu einem runden, puscheligen Knäuel von kleinen, weißen Fallschirmen. Diese lösen sich beim leisesten Windhauch und fliegen fort. Unter dem Fallschirm hängt der Samen und wo er landet, entsteht neues Löwenzahnleben. Ein perfekter Kreislauf unterstützt durch die Kräfte der Natur.

Bei dem Titelfoto mussten wir allerdings etwas nachhelfen, da der natürliche Wind gerade Pause hatte. Aber die Pusteblume hat ihren Namen ja nicht umsonst 😉

Fotos: Olympus OM-D E-M-5II, 12-40 / 2.8 PRO

Welttage

Bäume am Olbersdorfer See

Gefühlt scheint es gerade eine Invasion der „Welttage“ zu geben. Jeder Tag ein anderer Welttag. Heute konkurrieren zum Beispiel die Bäume und die Pinguine miteinander. Da es in unseren Breitengraden mit Pinguinen etwas dünn bestellt ist, wir andererseits aber nichts so viel haben, wie Bäume, bietet sich dieses Motiv geradezu an. Das Bild zeigt eine bestimmte Baumart – hab leider vergessen welche – am Olbersdorfer See in Zittau.

Ein weiterer Welttag, nämlich der „Internationale Tag gegen Lärm“ findet übrigens morgen statt. Wie wir inzwischen wissen, macht zu viel Lärm die Menschen krank. Am Olbersdorfer See kann man die Ruhe noch genießen, außer Vogelzwitschern und dem Rauschen des Windes ist in der Vorsaison nicht viel zu hören. Leider wird das in der Hochsaison nicht so bleiben. In den umliegenden Wäldern, fernab des Trubels, findet man aber sicher immer ein Ruheplätzchen, vielleicht sogar mit Aussicht auf See und Zittau.

Blick auf Zittau über den Olbersdorfer See
Blick auf Zittau von der Helmut-Sattler-Aussicht – Foto: h|b

Frostblumen

Gelbe Blume mit Eiskristallen

Der diesjährige „Winter“ fordert den Berlinern wieder mal alles ab. Zwar kein schneidender Wind aus Sibirien, der einen sonst beim Gang über die Warschauer Brücke Erfrierungen beschert, aber frostige Temperaturen aus Skandinavien. Die bringen Graupel, Nachtfrost und halten uns Mitte April weiterhin davon ab, die Wintersachen endlich einzumotten. Das alles kann den jungen Blüten zum Verhängnis werden, die den ersten warmen Sonnenstrahlen bereits vertraut haben. Aber die Natur weiß sich da sicher zu helfen.

Hummel, Hummel

Der ganze Kirschbaum ist erfüllt von einem Brummen und Summen, das von überall herzukommen scheint. Geschäftig fliegen die dicken Hummeln von Blüte zu Blüte, um den Nektar zu trinken und ganz nebenbei den Akt der Bestäubung durchzuführen. Albert Einstein hat einmal die These aufgestellt, dass „…wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben hat. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ Keine guten Aussichten. Weiterlesen „Hummel, Hummel“

Knospenflut

Kaum zeigt sich die Sonne länger als ein paar Minuten mit all ihrer Lebenskraft, knospt und blüht es an allen Enden. Wie die Menschen, hat auch die Natur nur darauf gewartet endlich wieder aufzublühen, den kalten Winter abzuschütteln und den Frühling zu genießen. Bei Temperaturen um die zwanzig Grad in Berlin, fühlt es sich fast schon ein wenig sommerlich an.

Fotos: Olympus OM-D E-M5II / 12-40/2.8

Frühlingsversuch

Laut „Timehop“ hatten wir am heutigen Frühlingsanfang in Berlin in den letzten Jahren sowohl angenehme Temperaturen mit leuchtenden Frühlingsblumen, frechen Eichhörnchen (vor 2 und 3 Jahren) als auch Schnee mit den weißen Nächten von Berlin (vor 4 Jahren), alles dabei. Dieses Jahr ist es eher die Kälte und regnerische Nummer. Die Temperaturen schaffen es nicht wirklich an der 10 Grad Marke zu kratzen und der Regenschirm ist in den letzten Tagen der ständige Begleiter der Berliner.  Laut meiner Wetter-App soll es aber endlich aufwärts gehen. Für nächstes Wochenende sind immerhin Sonne und frühlingshafte Temperaturen angekündigt. Ick freu mir.

Foto: Olympus E-M5II, LUMIX 35-100/2.8

Eine Rose ist eine Rose

Ich weiß ja nicht wie es euch so geht, aber mir schlagen die immer neuen Aufnahmen eines Donald T., der diabolisch grinsend, schon wieder ein neues, von ihm grad unterschriebenes, Dekret in die – scheinbar – immer selbe Kamera hält,  irgendwie aufs Gemüt. Im Halbkreis dahinter eine finster blickende Armee seiner Zombies, keine Miene verziehend. Egal ob Mauerbau, Einreiseverbot für Muslime, Streichung der Gelder zur Schwangerschaftsaufklärung, Abschaffung von Obamacare, …. Es ist nicht das Procedere als solches, das machten vor ihm schon andere Präsidenten, aber die Art wie es zelebriert wird, hat für mich etwas Beängstigendes. Das „wir werden euch schon spüren lassen, dass ihr nicht an mich geglaubt habt, jeden Tag, jeden Moment. Wir sind die Sieger und ihr die Verlierer, that’s Business“. Und genau das drücken die Bilder für mich aus.

Daher zeige ich euch nun zur Abwechslung – und um den Kopf von diesen Bildern zu befreien – eine unschuldige Blume als Symbol für eine schönere Welt, ohne trotzige Kindsköpfe an den Schalthebeln der Macht. Sie hat Dornen und kann sich wehren. Am Besten wir tun es ihr gleich. Wir haben ja dieses Jahr noch Gelegenheit dazu.

Olympus O-MD E-M5II – Lumix 35-100/F2.8 – 100mm – 1/200 f/2,8 – ISO 2500

Strandhafer

Strandhafer in einer Düne

Wie wichtig die Befestigung der Dünen am Warnemünder Strand sind, hat sich vor 14 Tagen gezeigt, als die Ostsee wider Erwarten, statt 1.20 stolze 2 Meter anstieg. Der wirklich große Strand war bis zu den Dünen mit Wasser gefüllt. Der Strandhafer ist einer der Garanten dafür, das der Sand sich verfestigt und auch bei starkem Wind oder Sturm nicht verweht wird. An der Nordsee ist das so wichtig, dass es bei Strafe verboten ist, solche Bereiche zu betreten. Ganz so streng ist es hier nicht, allerdings verhält sich die Ostsee, von einigen Wetterphänomenen abgesehen, auch nicht ganz so wild wie die rauere Nordsee. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt.