Ein Bild, schwarzweiß, jede Woche Sonntag.
Kräne s/w #10
Ein Bild, schwarzweiß, jede Woche Sonntag.
Mezquita (Cordoba)
Neben der Alhambra in Granada ist die Mezquita in Cordoba ein weiteres Highlight maurischer und christlicher Baukunst in Andalusien. Das Bauwerk gehört mit ca. 23.000 m² zu den größten ehemaligen Moscheebauten weltweit. Ein Grund für einen Besuch. Wie immer in der heutigen Zeit nur über ein Onlineticket, für dass man auch einen Zeitslot angeben muss. Mit uns stehen kurz vor 16 Uhr ca. 200 Leute vor dem Eingang und warten auf Einlass. Ein kurzer Scan und schon befindet man sich in einer anderen Welt.

Volantis (GoT)
Bei unserem letzten Spanienbesuch haben wir ja schon ein paar Drehorte von Game of Thrones besucht. Wir waren in Girona und San Juan de Gaztelugatxe. Diesmal haben wir ja kurz in der Wüste Tabernas vorbeigeschaut, der Heimat der Dothraki, aber dazu habe ich keine Bilder.

Sevilla
Sevilla ist die Hauptstadt von Andalusien und dank des Andalusientages sind alle auf den Beinen an diesem Montag. Straßen, Restaurants und Bars sind gut gefüllt und wir mittendrin. Vom Stellplatz aus gehen wir zuerst zum „Plaza de España„, dem berühmten Platz mitten in Sevilla. Der Platz wurde in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts angelegt und symbolisiert laut den Architekten durch den halboffenen Charakter eine Umarmung mit den spanischen Kolonien in Südamerika. Ein gewagtes Symbol würde ich sagen, hat diese „Umarmung“ doch wesentlich dazu beigetragen die indigenen Völker mehr oder weniger auszurotten. Schließlich waren die Konquistadoren dort nicht hingefahren um sich kulturell weiterzubilden, sondern schlicht und ergreifend um Gold für die spanische Krone zu erpressen.

Ronda
Warum fährt man 80 Kilometer und rund 800 Höhenmeter über viele Kurven ins spanische Hinterland? Genau, wegen einer Brücke. Der Hotspot für alle Besucher von Ronda ist die „Puente Nuevo“ wie auf dem Titelbild des Beitrags zu sehen ist. Vermutlich schon millionenfach abgelichtet, aber wenn wir schon mal in der Nähe sind, nutzen wir auch die Gelegenheit für einen Besuch. Wir sind dazu auf dem Campingplatz „Le sur“ untergekommen, der ca. 3 km von der eigentlichen Stadt Ronda entfernt liegt. Von hier kommt man zu Fuß – oder auch mit dem Rad – schnell in die Stadt.

Alhambra – die „rote“ Festung
Am 2. Januar 1492 wurde mit dem Ende der Belagerung von Granada und der Übergabe der Alhambra an die spanische Königin Isabella mit ihrem Mann Ferdinand nach 700 Jahren der letzte muslimische Herrschaftsbereich auf der Iberischen Halbinsel erobert.
Unter der Herrschaft der Kalifen von Córdoba war Al-Andalus (Andalusien) ein reiches, blühendes Land. Kunst und Wissenschaft waren weltberühmt, das Handwerk galt in ganz Europa als Vorbild. Für alle Kinder gab es Schulen, für die Einwohner der Stadt Krankenhäuser, Bibliotheken und Freizeitzentren. Die Straßen waren befestigt, und es gab überall Wasserleitungen – im christlichen Europa war solch ein Luxus unbekannt.

Die Alhambra ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Europas und seit 1984 Weltkulturerbe. Für uns ein Grund die spanische Küste zu verlassen und für ein paar Tage auf 750 Metern Höhe in Granada anzudocken. Am Tag vor dem geplanten Besuch haben wir die Tickets online gebucht, inklusive eines Zeitslots für den Teil des Nasridischen Palastes. Den sollte man unbedingt mit einplanen, ist es doch mit einer der faszinierendsten Teile der Alhambra.
Weiterlesen „Alhambra – die „rote“ Festung“Wassermühle s/w #6
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Club Social
Das letzte Puzzlestück des Architekten Bofill in Calpe ist leider in einem schlechten Zustand, eigentlich ist es eine Ruine, aber eine Ruine mit Kultstatus und ein Insta-Hotspot. Der „Club Social“ ist ein praktisch im Meer versenktes Gebäude, dessen charakteristischsten Elemente die großen Oculi (Fenster) waren. Es handelt sich ursprünglich um ein Freizeitareal mit einem Restaurant und einem Schwimmbad. Man kann die Nutzung auf dem alten Bild noch gut erkennen, heute sind nur noch die Mauern mit den typischen runden Öffnungen übrig. Der Rest ist mehr oder weniger vom Meer zerstört worden.


Die Fensterhöhlen bilden von innen gesehen einen schönen Rahmen um z.B. sich selbst oder den Ifach in Szene zu setzen. Es gibt wohl Pläne das Bauwerk wieder zu restaurieren, sogar Budget steht bereit. Allerdings scheint es Unstimmigkeiten im Stadtrat von Calpe zu geben. Mal schauen ob sich in den Folgejahren etwas tut, wir kommen sicher noch mal her um nachzuschauen. Bis dahin erstmal hier die kleine Bildergalerie der ikonischen Ruine.






Und zum Schluss der kleinen Serie zu den markanten Gebäuden des Architekten Ricardo Bofill in Calpe noch mal der Gesamtblick auf das Ensemble mit „La Muralla Roja„, dem „Xanadu“ und dem „Club Social“.

Xanadu
Das zweite Gebäude aus dem Ensemble des Architekten Bofill in Calpe ist grün und trägt den Namen Xanadú. Kann mich noch an einen Filmmusical mit Olivia Newton-John erinnern, der hieß auch so und es ging irgendwie um eine Disco und Rollschuhe. Der Name Xanadu bezieht sich aber auf die chinesische Sommerresidenz des Kublai Kan im 16. Jahrhundert. Der Name wird gemeinhin so interpretiert, dass er dem Wohnhaus einen Hauch von Geheimnis und Reichtum verleiht.

