Nach langen Projekttagen hilft ein kleiner Ausflug an die Ostsee, um wieder zu sich zu kommen, Kraft zu tanken. Die Seele baumeln lassen, wie es so schön heisst. Allein die Luft an der See ist eine ganz andere als in der Großstadt. Die Lunge nimmt begierig jedes Gramm Ozon in sich auf, das Luftholen fällt gleich viel leichter. Ein langer Spaziergang nach Wilhelmshöhe bringt auch den Körper dazu sich ein wenig anzustrengen. Als Ausgleich für viele Stunden Bürostuhl. Warnemünde ist allemal einen Ausflug wert.
Crashtestdummys
Was auf dem Bild zuerst aussieht wie ein mittelschwerer Verkehrsunfall, wobei die Couch nicht so ganz ins Bild passen würde, ist bei genauerer Betrachtung lediglich ein Stück öffentlichen Straßenlands, dass einfach als Zwischenablage für Müll umfirmiert wurde. Ob die Wracks von einem Entsorger oder einer Werkstatt nur zwischengeparkt wurden, wer weiß das schon. Ist für Berlin jetzt auch kein ganz seltenes Bild.
An der Stelle geht auch in Kürze die Kreuzberger Umfahrung in die finale Runde, muss nur noch die Bilder soweit vorbereiten, dass sie veröffentlichungsfähig sind. Und was fehlt zur intensiven Beschäftigung mit den Fotos auf der Festplatte? Genau, die liebe Zeit. Mein letzter Urlaub wartet auch noch auf Durchsicht und dann ist draußen in Berlin auch noch spontan der Sommer ausgebrochen. Wie soll man denn das alles unter einen Hut bringen. Ich arbeite dran 😉
Grenzerfahrung X
Mit zwei kleinen Schlenkern entlang der Kreuzberger Grenze und um die Columbiahalle herum erreichen wir den Platz der Luftbrücke. Diesem Platz wenden sich halbrund geschwungene Wohn- und Geschäftshäuser zu. Die Anfang des 20. Jahrhunderts errichteten Gebäude eröffneten als Torhäuser die Bebauung des Tempelhofer Felds.

Ostermarkt in Chorin
Wenn das Enkelkind zu Besuch ist, muss man ja ein wenig Programm bieten und zu Ostern wird ja einiges angeboten. Unter anderem der „Mittelalterliche Ostermarkt“ am Kloster Chorin. Sechzig Kilometer nordöstlich von Berlin findet sich das Kloster und über Autobahn oder Landstraße ist man in rund einer Stunde da. Bei dem schönen Wetter waren aber auch viele Berlinflüchtlinge unterwegs, so dass hier und da eher stockender Verkehr das Fortkommen behinderte. Weiterlesen „Ostermarkt in Chorin“
Steinkreis
Nach längerer urlaubsbedingter Auszeit melde ich mal zurück hier im Blog. Wie ihr sehen könnt, musste ich kurz einen bekannten Steinkreis retten, der sich im Süden Englands befindet. Die Steine wären fast umgefallen, so viel hatte es geregnet und den Boden aufgeweicht. Aber alles gut, die Steine stehen noch. Irgendwie hatte ich mir allerdings auch mehr davon versprochen. Da kommt man nach 61 Jahren endlich zum berühmtesten Steinkreis der Welt – Stonehenge – und es tut sich nichts.
Kein ehrfürchtiges Staunen, kein Kribbeln bis in die Zehenspitzen, kein Summen, es sind … einfach nur Steine. Große Steine, das gebe ich zu, die in Carnac, auf der französischen Seite waren meist kleiner, dafür waren es dort gleich ein paar tausend. Fotografisch gesehen ist Stonehenge natürlich einfacher, ist nur ein Kreis und wenn das Wetter mitspielt, mit dramatischen Wolken, ein dankbares Fotoobjekt. Durch die Besucherleitung in einem großen Kreis um das Monument herum, bekommt man auch gut Fotos ohne Menschen hin. Das Titelfoto hat natürlich meine Frau gemacht, für’n Selfie hätte die Kamera doch etwas weit weghalten müssen.
Eiszeit
Nachdem es hier in Berlin jede Nacht kälter wird, heute morgen war es -12 Grad, gefühlte -20, kommt vermutlich niemand auf die Idee eine Eisdiele aufzusuchen. Wenn alles nach Wunsch verläuft, erwarten wir am Samstag einen persönlichen Temperatursturz in die andere Richtung. In Mallorca sind es um die 16 Grad, also 28 Grad wärmer als gerade bei uns. Dann sollte es auch für ein leckeres Eis reichen, bevor es mit der AIDA noch weiter in Richtung Süden geht. Bin gespannt, wie sich natürliche Wärme anfühlt.
Grenzerfahrung IX
Wenn man im Spätherbst unterwegs ist, und nicht früh genug loskommt, ist das Zeitfenster zum Fotografieren im Hellen recht kurz. Es braucht ja auch immer etwas Zeit ein Motiv zu finden und die richtige Perspektive. Vielleicht macht es auch manchmal Sinn noch etwas zu warten, da dem Bild ein Gleichgewicht fehlt, oder es von leblos in interessant verwandelt werden könnte. So geschehen mit dem heutigen Titelbild meines 9. Abschnittes der Grenz(er)fahrung rund um Kreuzberg. Mein Fahrrad ist natürlich weiterhin Bestandteil der Bilder, aber nur noch als Randnotiz. Weiterlesen „Grenzerfahrung IX“
Grenzerfahrung VIII
Der große Kurfürst ging hier im 17. Jahrhundert auf die Jagd nach Hasen und die deutsche Turnbewegung nahm in diesem Park zu Anfang des 20. Jahrhunderts mit Turnvater Jahn ihren Anfang. Am nördlichen Eingang des Parks erinnert ein Jahndenkmal daran. Die Rede ist natürlich von der Hasenheide, die sich – vom Hermannplatz kommend – bis zum Südstern zieht und der wir im achten Teil der „Grenz(er)fahrung folgen. Die Kirche am Südstern dominiert das Ende der Sichtachse entlang der Hasenheide und kündigt einen erneuten Schwenk der Grenze in Richtung Tempelhof an. Dieses Teilstück der Kreuzberger Grenze ist auch nicht soooo spannend und für geübte Radfahrer in 5 Minuten zu bewältigen. Ein paar Bilder gibt es natürlich trotzdem.
Ortswechsel
Während der Wettermensch vor der Tagesschau das nächste Sturmtief mit Wind und Regen für unsere Breitengrade vorhersagt, sortiere ich die Bilder der letzten Kreuzfahrt. Werden es am Wochenende in Berlin wohl wieder um die null Grad, denk ich gern an Katakolon in Griechenland. Dort waren es am 3. Januar milde 15 Grad. Die im Hintergrund sichtbaren Berge mit dem Erymanthos sind etwas über 2200 Meter hoch und noch von Schnee bedeckt. Ein sehr schöner Kontrast, während in Katakolon bereits die Orangen- und Zitronen blühen.
Foto: Olympus OM-D E-M5 II, Lumix 35-100/2.8
Schneeglöckchen
Seit letztem Jahr hängen Bilder von mir im Cafe Victoria im Botanischen Garten von Berlin. Unser Fotoklub – die Kreuzberger Fotografen – haben dort eine Art Belegungsrecht und das letzte Thema „Berlin, anders gesehen“, ist aktuell dort zu sehen. Berliner Fotomotive, jenseits der klassischen Touristenfotos. Wer zufällig mal dort vorbeikommt, kann sich bei Kaffee und leckerem Kuchen stärken und die Bilder anschauen.




