Linzer Schneemann

Schneemann mit roten Augen und Knöpfen

Auf unserer diesjährigen Silvesterflucht aus Berlin, befuhren wir mit der A’rosa Riva die Donau von Engelhardtszell erst bis nach Budapest, um dann auf dem Rückweg in Wien den Jahreswechsel zu feiern. Der letzte Anlegepunkt der Tour war dann Linz, wo es neben der berühmten Linzer Torte jede Menge Neuschnee gab.

Die Heckbar der A’rosa Riva im Neuschnee – Foto: h|b

Was lag näher, als einen kleinen Schneemann zu bauen und ihn mit den Früchten einer Stechpalme zu schmücken. Noch ein kleines bißchen Weihnachtsfeeling im neuen Jahr. Obwohl… ab heute sind es ja nur noch 351 Tage bis Heiligabend.

In diesem Sinne, ein frohes neues…

2019 im Schnee – Foto: h|b

 

Sleepmode

Flamingos aus dem Tierpark Berlin

So kurz vor Weihnachten versinkt das hektische Berlin langsam in den Schlafmodus. Weniger Menschen auf den Straßen, jede Menge freie Parkplätze. Seit zwei Tagen bewegen sich die Menschen mit Sack und Pack zurück in ihre Herkunftskieze irgendwo in Deutschland oder der Welt. Züge, Flieger und Autobahnen sind randvoll und überall läuft „Driving home for christmas“ von Chris Rhea auf den Kopfhörern. Das heimelige Gefühl dort hinzufahren wo die eigenen Wurzeln liegen, in einem Song perfekt eingefangen.

Ich wünsche allen Lesern meines kleinen Blogs ruhige und besinnliche Weihnachten.

Flamingos im Tierpark Berlin
Einer passt auf – Foto: h|b

Fotos mit der Olympus OM-D E-M5II und 75-300 mm Zuiko.

(R)Ostkreuz

Blick auf den Bahnhof Ostkreuz

Nach gut 12 Jahren Bauzeit ist aus dem Bahnhof „Rostkreuz“ nun ein schmucker neuer Umsteigebahnhof geworden. Er ist noch nicht ganz fertig, Abfertigungsgebäude, Vorplatz, Fahrradparkhaus und einige kleine Dinge fehlen noch, aber seit heute sind alle Gleise des Bahnhofs Berlin-Ostkreuz – wie er jetzt offiziell heißt – in Betrieb. Es gibt Regionalbahnsteige, einen S-Bahnsteig Richtung Stadt, einen für die Fahrt ins Grüne und die Ringbahn mit ihrer weithin sichtbaren Glashalle und dem Bahnhofsnamen. Keine Verwirrung mehr, eindeutige Reisendenführung. Hinsichtlich der Anzahl der abfahrenden Züge als auch von den Fahrgastzahlen her ist er einer der meistfrequentierten Bahnhöfe Deutschlands. Weiterlesen „(R)Ostkreuz“

Tigerquartett

KIARA, hier her schauen! SERI, setz dich doch mal zu OSCAR! Willi, WILLI, nicht unter den Baum! Die Stimmung am „Catwalk“ im Berliner Tierpark könnte nicht besser sein. Die Kameras klicken und surren was das Zeug hält. Die Einzigen denen das völlig egal ist, sind Kiara, Oscar, Willi und Seri.

Weiterlesen „Tigerquartett“

Abrisskante

Abrissarbeiten an der Jannowitzbrücke

Bei einem Spaziergang vom Alex nach Hause kam ich am Bahnhof Jannowitzbrücke vorbei, wo die Abbrucharbeiten der Tankstelle, Lidl und McDonalds und der danach folgenden Autowaschanlage in vollem Gange sind. Wie oft hatte ich aus dem S-Bahn Fenster beobachtet, wie akribisch dort die Autos mit Hand von außen und innen gereinigt wurden. Edle Karossen, Taxen, Mietwagen, alles wurde picobello den Kunden übergeben. Vorbei mit der Sauberkeit.

Die Berliner Woche schreibt dazu etwas interessantes und historisches: “

„Mit dem Stopp der Waschbürsten endet auch ein Stück DDR-Geschichte. Die 1968 eröffnete Autowaschanlage an der Jannowitzbrücke war die erste Autowaschstraße der DDR. In den ersten vier Jahren wurden dort ausschließlich Karossen aus dem Regierungsfuhrpark gewienert, bis die Anlage 1972 dem VEB Autotrans übertragen wurde und den legendären Namen Waschbär bekam. In fünf mit Ampeln geregelten Spuren standen die Trabis und Wartburgs über eine Stunde lang an. Damals wurde nur ein Programm – die Oberwagenwäsche in drei Preiskategorien je nach Auto – angeboten.“

Das doch sehr rumpelige Ambiente an dieser Stelle weicht ab 2019 einem siebzig Meter hohem Büropalast mit dem Namen „Jaho“. Erste Bilder vom Erdgeschoss zeigen viel Glas und Gastronomie. Wohnbebauung ist wegen der Nähe der S-Bahn Trasse nicht möglich schreiben die Entwickler. Die genauen Entwürfe für das Bürogebäude sind noch geheim. (Stand: Nov 2018)

Highfly

Ballon im Sonnenuntergang

Viel schreiben kann ich aktuell nicht, hab mir bei einem Fahrradsturz das Radiusköpfchen gebrochen, weswegen mein rechter Arm aktuell in einem Komplettgips steckt. Daher heute Abend ein Sonnenuntergangsbild aus meinem Fenster Richtung Potsdamer Platz. Der Ballon ist der „Welt“ Ballon an der Wilhelmsstraße. Wegfliegen kann er ja nicht, da er an einem festen Draht angebunden ist. Beam me up Scotty …

Foto:  Olympus OM-D E-M5II mit dem Olympus 75-300 mm (600 mm Äquivalent Vollformat)

Grenzerfahrung XV (Ende)

Engelbecken mit St. Michael Kirche

Nach 18 Kilometern rund um Kreuzberg endet heute mein Ausflug, der vor fast einem Jahr seinen Anfang nahm. Er endet natürlich nur hier im Blog, die Radtour selbst konnte ich in 2 Etappen durchführen. Nächste Woche Donnerstag um 17 Uhr ist die Vernissage meines Fotoclubs zu „90 Jahre Kreuzberger Fotografen“ im 2. Stock des Kreuzberger Rathauses. Neben ein paar Bildern von mir, präsentiere ich dort auch in einer kleinen Diaschau die 90 Bilder die ich auf der „Grenz(er)fahrung“ geschossen habe. Wer vorbeikommen mag, ist herzlich eingeladen. Es gibt auch etwas zu trinken und jede Menge Bilder und nette Menschen 😉 Weiterlesen „Grenzerfahrung XV (Ende)“

Grenzerfahrung XIV

Niederkirchnerstraße, Kreuzberg

Jetzt muss ich mich doch noch ein wenig sputen, damit ich mit meinem kleinen Projekt noch vor der Vernissage am 8. November im Kreuzberger Rathaus fertig werde. Dort wird das Projekt mit einer Diaschau die eigentliche Ausstellung der „90 Jahre Kreuzberger Fotografen“ begleiten. Fast genau ein Jahr nach dem Start meines kleinen Projektes.

Nachdem ich ja am Ende der Köthener Straße die Pflastersteine des ehemaligen Grenzverlaufs wieder gefunden habe, fällt es leichter der Kreuzberger Grenze zu folgen. Von der Stresemannallee geht es im Bogen in die Niederkirchner Straße, vorbei am Abgeordnetenhaus von Berlin (Osten), dem gegenüberliegenden Martin-Gropius-Bau (Westen) und der „Topographie des Terrors„. Weiterlesen „Grenzerfahrung XIV“