Erstmal ein großes RESPEKT. Den Reiterinnen und Reitern die sich zusammen mit ihren Pferden auf einen solchen Parcours trauen. Ich kannte Springreiten bisher eher aus dem Fernsehen, aber für das Thema „Sport“ der 52WochenFotoChallenge bin ich heute morgen zum Reitturnier auf den Reutehof gefahren.


Wenn die Pferde dann im Abstand von ein paar Metern an mir und meiner Kamera vorbeispringen, zucke ich schon kurz zusammen. So’n Pferd ist schon ganz schön groß und die Reiterinnen manchmal echt zierlich. Pferd und Reiterin oder Reiter müssen sich blind vertrauen, um die Hindernisse zu überspringen.


Nicht alle Pferde haben das hinbekommen, ein paar Tieren war das mit diesen Hindernissen und Springen wohl doch suspekt. Zweimal verweigern bedeutet „Ausgeschieden“. Barren abwerfen gibt nur Fehlerpunkte, am Ende ist es dann die Kombination aus Abwürfen und Zeit, die den Sieg bringen.


Da es mein erstes Reitturnier als Fotograf war, habe ich mich natürlich vorher informiert, was zum Einen der beste Standpunkt und zum Anderen die beste Kameraeinstellung ist. Ein rotes und ein weißes Fähnchen auf dem Oxer legen fest, wie das Hindernis übersprungen wird. Das rote Fähnchen befindet sich beim Sprung an der rechten Schulter der ReiterInnen. Wenn ich als Fotograf es links habe, sehe ich den Sprung von vorne. Passt.


Blende offen, Belichtungszeit hoch und ISO auf Automatik sorgen für perfekte Bilder. Am Besten den Burstmode einschalten, dann kann man sich die dynamischste Pose am Ende aussuchen. Die findet sich in der Regel beim Absprung. Für mich ein tolles Erlebnis und fotografisch durchaus erfolgreich für das erste Mal. Auch die Siegerin in der besten Zeit und fehlerfrei konnte sich am Ende mit ihrem Pferd über den ersten Preis freuen.



Schöne Serie! Hast du sie mit dem 12–40 mm f/2.8 aufgenommen? Einen schönen Sonntag noch! Marc.
Vielen Dank. Genau. Hatte zwar noch ein 35-100 mit, aber der Parcour war überschaubar, sodass das 12-40 locker gereicht hat.