Wanderwege

Zwie Walkingstöcke lehnen an einem Baum vor einem kleinen Fluß

Da wir wahrscheinlich in diesem Herbst in Nordspanien sein werden, hab ich mir überlegt, dass es doch ganz interessant sein könnte, ein paar Etappen des Jakobswegs zu laufen. Nicht die ganzen 800 km, das wäre zuviel, aber mal so die eine oder andere Etappe, so dass ich insgesamt auf 100 km komme, was mich berechtigen würde in Santiago de Compostela die Urkunde zu bekommen. Die Etappen des Camino Frances liegen in der Regel zwischen 20 und 30 km und sind unterschiedlich anspruchsvoll.

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Highflyer

Kitesurfer vor Neuharlingersiel

Könnte der Wind für die zahlreichen Besucher der Nordseeküste im Moment gern ein wenig einschlafen, ist es für die Kitesurfer ein paradiesischer Zustand am Strand von Neuharlingersiel. Viele Kitedrachen am Himmel und am Strand warten bereits die nächsten Surfer um sich in die Fluten zu stürzen. Wobei es hier mit „stürzen“ nicht weit her ist, durch das flache Wasser kann man gemütlich mit dem Kitedrachen in die Nordsee hineinlaufen, stellt sich dann auf das Brett und los geht es.

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Over the Curbs

Als die Düsenflieger in Los Alcázares am Wochenende Pause machen, weht ein anderes Geräusch herüber zu unserem Stellplatz. So als würden jede Menge Rasenmäher hochtourig durch die Gegend geschoben. Aber ich weiß ja, dass es keine Rasenmäher sind, sondern die Karts von der nahe gelegenen Kartbahn. Dort bin ich ja schon die Woche mit meinem Campingnachbarn Klaus gewesen, als man über Happy-Hour für den normalen Preis doppelt solange fahren konnte. Wir hatten uns für die Kartklasse F-300 entschieden. Diese Karts fahren rund 80 km/h, für die sehr kurvige Strecke ausreichend und für mich als – lange nicht mehr gefahren – auch nicht gleich übertrieben. Gegen den alten Profi hatte ich natürlich nicht den Hauch einer Chance. Bin ehrenvoll Zweiter geworden. Meine schnellste Runde war übrigens 55 Sekunden, für den Kurs gar nicht sooo schlecht 😉

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Wasserski in Damp

Wasserskifahrer auf der Anlage

Wir sind ab heute für drei Wochen mit unserem neuen Wohnmobil unterwegs, Hauptziel ist Norwegen. Nach rund 430 Kilometern sind wir am Ende unserer ersten Etappe auf dem Wohnmobilpark in Damp an der Ostsee gelandet. Unser eigentliches Ziel, der Stellplatz an der Marina in Kappeln, der ehemaligen Heimat des ZDF Landarztes, war leider wegen Überfüllung geschlossen. Zu viele Wohnmobile in Deutschland unterwegs, da sich niemand ins Ausland traut. Zu recht.

Neben dem Wohnmobilpark, auf dem wir in 2013 schon mal gestanden haben, befindet sich eine Wasserskianlage, wo man sich in einem großen Oval an einem Seil übers Wasser ziehen lassen kann. Manche schaffen gerade mal die ersten 20 Meter bevor sie mit großem Platsch im Wasser landen, anderen sieht man an, dass sie das nicht zum ersten Mal machen. Mit Wakeboards scheint es jedenfalls einfacher zu sein.

Yachthafen in Damp – Foto: h|b

Wir statten Damp noch einen kurzen Besuch ab, aber es ist noch Ferienzeit und viel zu voll. Es reicht für einen Aperol und ein Bierchen, dann machen wir es uns am Wohnmobil gemütlich. Heute haben im Laufe des Tages die Dänen ihre Einreisebeschränkungen aufgehoben, daher ist jetzt sicher, dass wir morgen Abend den Sonnenuntergang über der Nordsee auf dem Campingplatz in Nørre Vorupør genießen werden. Perfekt. Mange tak Danmark.