Berberaffen hautnah

Schon beim Betreten des Affenbergs habe ich das Gefühl, in eine andere Welt einzutauchen. Statt Käfigen und Gittern erwartet mich ein weitläufiges Waldstück – und mittendrin über 200 frei lebende Berberaffen. Es ist ein merkwürdiges, aber wunderbares Gefühl, plötzlich mitten im Revier dieser Tiere zu stehen und zu wissen: Sie können sich frei bewegen, während wir Besucher nur „zu Gast“ sind.

Der Affenberg Salem – Natur, Forschung und Erlebnis

Der Affenberg liegt am Bodensee, in der Nähe von Salem, und ist kein klassischer Zoo. Die Affen leben in einem großen Freigehege, das ihrem natürlichen Lebensraum in Marokko entspricht. Neben dem Erlebnis für Besucher dient der Park auch Forschungs- und Schutzprojekten. So wird hier unter anderem das Verhalten der Tiere untersucht, und man trägt dazu bei, die bedrohten Berberaffen besser zu verstehen und zu schützen. Neun Affenbabys wurden in der Saison 2025 geboren

Manche der Affen dösen gemütlich in der Sonne, andere suchen nach Futter am Boden oder kraulen sich gegenseitig das Fell. Am spannendsten finde ich die kleinen Gesten, die viel über ihr Sozialleben erzählen.

Für mich als Fotograf ist es eine besondere Herausforderung: Den richtigen Abstand zu wahren, die Momente nicht zu stören – und trotzdem nah genug dran zu sein, um die Ausdrücke in ihren Gesichtern einzufangen. Besonders die jungen Affen sind neugierig, allerdings schwer zu fotografieren, da sie permanent durch die Gegend hüpfen und springen. Ihre Mimik reicht von verspielt bis nachdenklich, manchmal fast menschlich.

Mehr als Affen – ein vielseitiges Erlebnis

Neben den Affen hat der Park noch mehr zu bieten: Störche, die ihre Nester hoch oben auf den Dächern bauen, Damwild, das durch die Wiesen streift, und einen großen Teich mit allerlei Wasservögeln. Dadurch wird der Besuch zu einem abwechslungsreichen Erlebnis, das weit über die Begegnung mit den Affen hinausgeht.

Tipps für den Besuch

  • Kamera nicht vergessen – ein Teleobjektiv lohnt sich, aber auch mit einer normalen Brennweite lassen sich tolle Aufnahmen machen.
  • Zeit mitbringen – wer Geduld hat, wird mit einzigartigen Momenten belohnt.
  • Beste Saison: Frühling und Sommer sind besonders schön, da viele Jungtiere zu sehen sind.
  • Ruhe bewahren – die Affen sind zwar neugierig, aber kein Showprogramm. Je mehr man sich auf ihr natürliches Verhalten einlässt, desto spannender wird es.

    Mein Fazit

Der Affenberg Salem ist ein Ort, der einen noch lange beschäftigt. Er verbindet den Zauber unmittelbarer Tierbegegnungen mit dem Wissen, dass man Teil eines Schutz- und Forschungsprojekts ist. Für mich war es nicht nur ein Ausflug, sondern auch ein fotografisches Highlight.

Disclaimer: Der Text im Beitrag wurde zusammen mit ChatGPT erarbeitet. Alle Fotos wurden mit meiner Olympus OM-D E-M1 III aufgenommen und in Lightroom bearbeitet.

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