Elefantös

Elefant

Wenn man als Elefant im Berliner Tierpark so den lieben, langen Tag durch den Staub des Geheges schleichen muss, ist man froh, dass es auch Tränken gibt, mit deren Wasser man sich erfrischen kann. Zur Körperpflege reicht eine Staubdusche, aber dann muss der Rüssel auch mal durchgespült werden. In diesem Sinne … Prost.

Aufnahme: Olympus OM-D E-M5II, m.zuiko 75-300, f 7.1, 1/400, ISO 200

Mister Wiseguy

Virginia-Uhu

Uhus und Eulen seien weise, sagt man so. Vermutlich weil sie sehr alt werden können. Also für Vögel. Der Virginia Uhu auf dem Titel immerhin bis zu 30 Jahre alt. In Gefangenschaft. In der freien Wildbahn eher die Hälfte. Wenn sie einen mit diesen gelborangenen, riesigen Augen anschauen, weiß man allerdings nie so genau ob die Weisheit aus ihnen spricht, oder vielleicht doch eher der Versuch einzuschätzen, ob du vielleicht eine mögliche Beute sein könntest. Immerhin ist dieser Uhu  über einen halben Meter groß und fängt sogar Stinktiere. Die sind ja wahrlich auch nicht sooo klein.

Nach den Gibbons im Tiergarten habe ich noch eine Runde durch die Volieren gedreht. Durch die Gitter der Volieren, mal kleinmaschig, mal etwas größer, klappt das fotografieren nur, wenn die Tiere nicht zu dicht am Gitter sitzen (Gitter ist mit auf dem Foto) oder zu weit hinten im Käfig (keine Freistellung des Hintergrunds möglich) und möglichst offener Blende. Mit dem 75-300 m.Zuiko klappt das ganz gut, wenn die Position der Vögel passt. Eine kleine Auswahl gibt es hier noch zu sehen.

Familienbande

Weisshandgibbons

Parcoursportler dürften neidisch werden, Trapezkünstler ebenso. Die Leichtigkeit mit der sich die Weißhandgibbons im Berliner Tierpark durch das Bambus- und Seilgestell hangeln ist atemberaubend und gleichzeitig mit einer Eleganz die man kaum beschreiben kann. Man muss es einfach sehen. Schwinghangeln wird das genannt und beschreibt die Bewegung in Bäumen von Ast zu Ast nur unter Einsatz ihrer vorderen Gliedmaßen.

Weisshandgibbon

Affentanz – Foto: h|b Weiterlesen „Familienbande“

Tonja Räubertochter

Eisbärenbaby im Tierpark Berlin

Gegen halb elf am Samstag warten rund 500 Bärenfreunde im Tierpark auf den Auftritt der kleinen Eisbärin im großen Rund des Eisbärengeheges. Sie ist schon draußen, aber noch liegt sie unsichtbar unter ihrer Mutter Tonja. Ab und an taucht ein kleines, helles Haarbüschel auf, aber die Mutter passt auf und schiebt alles schnell wieder unter sich.

Die beiden sind gut gebrieft, um 11 Uhr ist nämlich Eisbärentalk, und scheinbar dürfen sie bis dahin in ihrer Kuschelecke liegen bleiben. Kurz vor elf geht endlich ein erlösendes „Aaaahhhhhh“ durchs Rund. Tonja erhebt sich und ein kleines, weißes Wollknäuel torkelt noch leicht verschlafen hinter her. Obwohl, sooo klein ist das Eisbärenbaby gar nicht mehr. Ist schon fast ein properes Teenie.

Nun gibts rund anderthalb Stunden das volle Programm. Mit Ästen kämpfen, Wasser testen, mit Mama kuscheln, mal was trinken, Gelände erkunden. Genug Möglichkeiten für die Fotografen hunderte von Bildern zu schießen und den vielen Besuchern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Am Ende kuscheln sich beide auf ihrem Lieblingsfelsen zusammen und halten Mittagsschläfchen. Die Eisbärenfreunde ziehen weiter zu anderen Bewohnern des Tierparks, ich packe meine Sachen und mache mich mit rund 600 Bildern in der Kamera auf den Heimweg.

Hier noch eine kleine Auswahl, später – nach ausführlicher Sichtung – gibt es sicher noch einen Zuschlag.

Alle Fotos mit der Olympus OM-D E-M5 II und dem Zuiko 75-300mm.

P.S.: Morgen bekommt sie ihren Namen. Bin gespannt was es wird.

Sleepmode

Flamingos aus dem Tierpark Berlin

So kurz vor Weihnachten versinkt das hektische Berlin langsam in den Schlafmodus. Weniger Menschen auf den Straßen, jede Menge freie Parkplätze. Seit zwei Tagen bewegen sich die Menschen mit Sack und Pack zurück in ihre Herkunftskieze irgendwo in Deutschland oder der Welt. Züge, Flieger und Autobahnen sind randvoll und überall läuft „Driving home for christmas“ von Chris Rhea auf den Kopfhörern. Das heimelige Gefühl dort hinzufahren wo die eigenen Wurzeln liegen, in einem Song perfekt eingefangen.

Ich wünsche allen Lesern meines kleinen Blogs ruhige und besinnliche Weihnachten.

Flamingos im Tierpark Berlin
Einer passt auf – Foto: h|b

Fotos mit der Olympus OM-D E-M5II und 75-300 mm Zuiko.