Rosen öffnen sich in strahlender Pracht – und doch liegt in jeder Blüte schon der Hauch des Vergehens. Für einen kurzen Moment scheinen sie zeitlos, als könnten sie das Licht für immer festhalten. Doch ihre Schönheit ist auf Zeit, vergänglich wie der Sommer. Vielleicht liegt gerade darin ihr Zauber: im bewussten Wahrnehmen des Augenblicks, bevor die Blätter fallen.

Die folgenden Fotos zeigen diesen Rhythmus: „Rise. Bloom. Fall.“. Vom ersten Aufblühen bis zu den Blättern, die still zu Boden sinken und den letzten Akt dieser vergänglichen Schönheit schreiben.


Sie heißen „Gloria Dei“, „Duftwolke“ oder „Sutter’s Gold“ wachsen im Rosengarten in Überlingen und betören mit ihren Düften unsere Sinne. Aber nur für eine kurze Zeit. Als ich Ende Juli vor Ort war, konnte man das Blühen und Verblühen auf einem Raum betrachten.


An manchen Rosen die voll aufgeblüht waren, hingen noch frische Knospen, die ein Versprechen auf die nahe Zukunft abgaben, weitere Schönheiten zu produzieren..

Andere wiederum hatten ihren Zenit überschritten, sahen verknautscht und erschöpft aus. Bis dahin haben sie aber sicherlich vielen Menschen Freude bereitet. Wie auch mir.

Wie eingangs erwähnt, bleiben am Ende nur die Blätter der Blüten auf der Wiese. Jetzt heißt es wieder ein Jahr warten und sich darauf freuen, dass die vielen Rosen erneut aufblühen und der „Circle of Life“ erneut beginnt. Immerhin können Rosen bei guter Pflege bis zu 20 Jahre alt werden. Und das Grünflächenamt der Stadt Überlingen ist geradezu Meister darin, Pflanzen und Blumen in der ganzen Stadt gut zu pflegen.

Alle Fotos entstanden mit meiner Olympus OM-D E-M1 Mark III und dem Lumix 35-100 (VF: 70-200) Meist mit Blenden zwischen 2.8 und 5.0. Bei Titel und Eingangstext des Beitrages hat mir ChatGPT geholfen 😉


Schade, dass mit Deinen Fotos nicht auch der Duft mitkommen konnte!😍🌹🌹🌹🌹🌹