Leben 39/52

Savoir-vivre, sagen die Franzosen und meinen damit „Das Leben genießen“. Das ist seit ein paar Wochen auch unser Mantra. Wir sind unterwegs in Frankreich und waren auch eine Woche in Quiberon. Auf dem Campingplatz direkt am Sofitel, wo 1981 Michael Jürgs vom Stern und der Fotograf Robert Lebeck Romy Schneider aufgesucht haben, um ein Interview mit ihr zu führen. Dabei entstanden auch eine Menge Fotos, wobei sich Lebeck und Romy Schneider menschlich nahe kamen. Während der Fotosessions brach sich Romy den Fuß, als sie für ein Foto von einem Felsen auf einen anderen sprang.

Das habe ich auf dem Titel des Beitrags versucht nachzustellen auch wenn es schwierig war, bei den vielen Felsen einen zu finden, der in etwa dem Original entspricht. Zumindest habe ich einen Sprung geschafft, ohne mir dabei etwas zu brechen. Danke an meine Frau für die Geduld mit den Fotos. Bei mir sieht aus auch nicht halb so elegant aus wie bei Romy Schneider. Ein weiteres Foto haben wir an der gleichen Stelle vor dem Hotel gemacht, wie sie auch im Film „3 Tage in Quiberon“ zu sehen ist. Ein toller FIlm im Übrigen.

Auch sie wollte eigentlich nur leben, aber wie schrieb der Stern in seinem Nachruf: „Sie hatte einfach kein Talent zum Leben. Kein Händchen für Glück.“ Ein gutes Jahr später starb sie in ihrem Pariser Hotelzimmer. „Herzversagen“, schreibt der Leichenbeschauer auf den Totenschein. „Sie starb an gebrochenem Herzen“, schreiben die Reporter.

Der Beitrag entsteht im Rahmen der #52WochenFotochallenge von Norbert Eder auf Mastodon. Das Thema der Woche 39 ist #leben.

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