Wellenbrecher Langzeitbelichtung

Wellenbrecher

Während unseres Miniurlaubs in Heringsdorf, habe ich ein wenig mit Langzeitbelichtungen gespielt und wollte auch endlich mal am Meer die Wellenbrecher so fotografieren, dass sie selbst scharf sind, aber von nebligen Wellen umschmeichelt werden. Kennt man ja. Okay, nichts wirklich innovatives, aber für mich eben neu. Ein ND 1.8 Graufilter vors Objektiv geschnallt, Blende zu, ISO runter, Belichtungszeit wurde von der Kameraautomatik auf 60 Sekunden gestellt.  Maximale Zeit, wenn man nicht auf Bulb umschaltet.

Leider war der Wind, der schon die ganze Zeit ziemlich kräftig geblasen hatte, noch einen Zacken stärker geworden, so dass ich mit dem kleinen Kamerastativ keine Ruhe reinbekommen konnte. Wie man auf den Bildern sehen kann, befand sich die Kamera während der Belichtungszeit nicht im stabilen Modus, der Wellenbrecher hat doppelte Konturen. Daraus resultiert jetzt ein stärkerer Kunsteffekt – hat irgendwas surreales – als beabsichtigt, gefällt mir aber trotzdem noch. Etwas weniger windig war es am Packgraben in der Abendsonne, wie auf dem folgenden Bild zu sehen ist.

Wassergraben Langzeitbelichtung
Sackgarben in Heringsdorf – Foto: h|b

Beide Fotos: Olympus OM-D E-M5 II, M-Zuiko 12-50 5.6, f22, ISO 100, etwa 60 Sekunden Belichtung.

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