Gedankenspiele

Die geteilte Ostsee in Warnemünde - Foto: h|b
Die geteilte Ostsee in Warnemünde – Foto: h|b

Am Wochenende haben wir das fast schon sommerliche Wetter genutzt und sind zur Ostsee gefahren. Den Kopf freipusten lassen. Aufs Meer starren. Wenn ich dann so starre, kommen mir die merkwürdigsten Anwandlungen. Zum Beispiel wieder mal Fotos zu machen, die was mit Pictorialismus zu tun haben. Also keine Abbildung von etwas Konkretem und Wiedererkennbaren. Dazu habe ich die Kamera auf eine etwas längere Verschlusszeit gestellt, was bei strahlendem Sonnenschein ohne Graufilter gar nicht so einfach ist, und sie dann während des auslösens bewegt. Beim ersten Bild in der horizontalen Ebene, beim zweiten Bild in der Vertikalen. Das Ergebnis transportiert ganz gut meine Stimmung.

Waldimpressionen zwischen Warnemünde und Wilhelmshöhe - Foto: h|b
Waldimpressionen zwischen Warnemünde und Wilhelmshöhe – Foto: h|b

Die Mitte finden

Ich fühl' mich gut, ich steh' auf Berlin! (Ideal) - Foto: s|bIch fühl‘ mich gut, ich steh‘ auf Berlin! (Ideal) – Foto: s|b

Heute gibt es die Auflösung vom Mittwoch auf die Frage: „Wo bin ich“. Antwort: „Mittendrin“. Es gibt ja viele „Mitten“, vor allen Dingen in Berlin. Es gibt die echte Mitte, also den Bezirk „Mitte„, der allerdings mit Tiergarten und Wedding zwangsfusioniert wurde und damit seine Alleinstellung etwas einbüßte. Dort findet sich auch der politische Mittelpunkt Deutschlands und Berlins, das Regierungsviertel. Hier arbeiten viele Menschen, die für sich reklamieren die politische Mitte zu sein. Eigentlich will das ja jeder sein, bis auf ein paar Linke vielleicht. Und davon ab, Mitte ist ja auch immer irgendwie relativ. Weiterlesen „Die Mitte finden“

Berlin from the ground #1

Berlin fest im Blick - Foto: h|bDer lange Schatten des Fotografen reicht bis nach Kladow – Foto: h|b

Bevor die einfachen „Locations“ an der Reihe sind, biete ich zum Auftakt meines Projektes ein kleines Rätsel für Berlinkenner. Mein „Alter Ego“ hat sich am vorletzten Wochenende auf den Weg gemacht um etwas Bestimmtes zu finden. Einen Hotspot, einen magischen Punkt. Er ist gut versteckt und nur mit etwas Spürsinn und offenen Augen zu entdecken. Touristen verirren sich eher selten hierher, auch wenn sich ganz in der Nähe ein etwas „schräger“ Touristenmagnet befindet. Die umliegenden Gebäude versprühen den Charme der 70er Jahre, Satelittenschüsseln auf den Balkonen, dazwischen Grünanlagen. Schöner Wohnen im sozialen Wohnungsbau. Wer möchte kann schon mal ein bisschen mitraten, die Auflösung in Form eines längeren Artikels gibt es am Freitag.