Wiedereingewöhnung

Nach einem kleinen Spaziergang zum Ostbahnhof (Restgeld umtauschen), dann entlang der Eastside-Gallery und zurück über die Warschauer Brücke habe ich festgestellt, dass ich noch nicht bereit bin für zu viele Menschen. So viele wie heute bei dem kurzen Spaziergang habe ich in drei Wochen Skandinavien nicht gesehen 😉 Noch dazu lauter fotografierende Touristen, von denen ich bis vor drei Tagen selber noch einer war. Aber hier tauchen sie immer in geballter Masse auf. Sehr ungewohnt.

Ebenfalls ungewohnt sind die Temperaturen. Von höchstens 15 Grad kommend, steh ich auf einmal in der glühenden Sonne bei gefühlten dreissig Grad. Ich merke schon, ich muss mich dringend akklimatisieren. Was mir gerade noch beim schreiben auf einer normalen Tastatur auffällt, ich versuche dauernd die Umlaute dadurch zu erzeugen, dass ich die normalen Tasten drücke und nach oben wischen will. Klappt blöderweise nicht. Muss mir also noch was abgewöhnen.

Hab heute morgen den Tagesspiegel auf dem iPad gelesen und musste feststellen, weder etwas versäumt, noch etwas vermisst zu haben. Die Welt dreht sich weiter, ob mit mir, oder ohne mich. Immer eine gute Erfahrung für den Zeitpunkt, wenn es denn wirklich mal soweit ist. Mal sehen, ob in nächster Zeit vielleicht auch mal wieder etwas spannendes passiert, über dass es sich zu berichten lohnt. Morgen früh beginnt erstmal der Alltag mit Arbeit und gleich zu Beginn einer vollen S-Bahn. Mich gruselts jetzt schon.

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