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Entschleunigung

Nun sind wir seit einer Woche in England unterwegs und das fahren auf der – für uns – falschen Straßenseite ist schon zur Normalität geworden. Ob Kreisel, Kreuzung oder Ab- und Auffahrten… kein Problem. Ab und zu noch das kleine Mantra, rechts abbiegen, gaaanz rüber nach links, aber selbst das wird schon weniger.

Heut haben wir Lands End erreicht, den westlichsten Punkt Englands auf der britischen Insel. Bis hierher hatten wir untypisch englisches Wetter, bis auf einmal nieseln nur Sonne satt. Wir sehen inzwischen aus wie zwei Sommerfrischler aus dem Süden Europas.

Lands End
Lands End – Foto: h|b

Hier nehmen wir uns jetzt zwei Tage Auszeit, mit Blick übers weite Meer, die Seele muss ja auch die Chance haben anzukommen. Im übrigen scheint England ein sehr vorsichtiges Land zu sein, so viel „SLOW“ auf der Straße ist mir schon unheimlich. Wobei dieses „slow“ nicht näher definiert ist. Wahrscheinlich ist es das Pendant zu unserem Achtungsschild, wer weiß. Bei den Straßen hier in Cornwall macht „slow“ aber eh viel Sinn, vor allen für uns Festlandseuropäer 😉

La Mancha

Nach rund 1000 Kilometern haben wir heute den Ärmelkanal in Dünkirchen erreicht. Nach einem Stopover am Twistesee in Nordhessen, sind wir so mit unserem Wohnmobil in zwei Tagen von Berlin an die französische Küste gefahren.

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Bahnhof Volkmarsen, Bargeldupdate

Nach einem langen Strandspaziergang,  mit Kältetest des Ärmelkanalwassers, brrrrrr, sitzen wir nun in der herrlichen Abendsonne und genießen unseren „Feierabend“ auf dem Campingplatz „La Licorne“ dem Einhorn. Morgen früh wagen wir den Sprung nach Westen und freuen uns auf Great Britannia.

Kraft tanken

Nach langen Projekttagen hilft ein kleiner Ausflug an die Ostsee, um wieder zu sich zu kommen, Kraft zu tanken. Die Seele baumeln lassen, wie es so schön heisst. Allein die Luft an der See ist eine ganz andere als in der Großstadt. Die Lunge nimmt begierig jedes Gramm Ozon in sich auf, das Luftholen fällt gleich viel leichter. Ein langer Spaziergang nach Wilhelmshöhe bringt auch den Körper dazu sich ein wenig anzustrengen. Als Ausgleich für viele Stunden Bürostuhl. Warnemünde ist allemal einen Ausflug wert.

Zimtschnecken

Heute sind wir auf unserer Wohnmobiltour durch Norwegen fast uns selbst begegnet. Wir hätten nur einen kleinen Zeitsprung von fünf Wochen in die Vergangenheit machen müssen, dann hätten wir vom Schiff aus gesehen, wie wir aufs Schiff schauen. Aber gut das sich Zeiten nicht mischen lassen.

Vorhin hat im Wohnmobilforum jemand gefragt, ob es eine Seite gibt, auf der es uns besser gefällt. Nein, gibt es nicht. Beides hat seinen Reiz, das Eine fremdbestimmt, mehr Luxus, viele Häfen und Städte in kurzer Zeit, das Andere individuell, einfach mal länger bleiben, wenn es einem gefällt und das Wetter schön ist, der Weg ist gleichzeitig das Ziel, Landpartie statt Seetag.

Wir sind seit 2005 mit dem Wohnmobil unterwegs und haben dabei gut 80.000 km in Europa zurückgelegt. Die letzte Kreuzfahrt mit dem Schiff auf dem Bild, der Costa Favolosa, war unsere Achte,  und Nummer 9 und 10 sind fürs nächste Jahr gebucht. Immer schön im Wechsel. Aber jetzt genießen wir erstmal den Urlaub in Norwegen mit unserem Wohnmobil.

Rushhour in Warnemünde

Gut 21000 Kreuzfahrtpassagiere besuchten, während unserer drei Tage Auszeit auf der Warnemünder Mittelmole, die kleine Hafenstadt Warnemünde, ungefähr 20 x so viele Menschen wie die Stadt Einwohner hat. Acht Kreuzfahrtschiffe von ca. 35, die über die Sommermonate den Hafen insgesamt ca. 180 mal anlaufen.

AIDAmar mit Begleitschiffen
AIDAmar mit Begleitschiffen – Foto: h|b

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