Abschied

Sonnenuntergang Haraldshaugen

Am letzten Abend bietet der Himmel für uns noch mal alles an Farben auf, was die Natur zu bieten hat. Unser Aufenthalt in Haraldshaugen geht nach vier Tagen zu Ende, morgen Abend bringt uns die „Bergenfjord“ von Stavanger nach Hirtshals. Heute pfiff den ganzen Tag über ein Wind aus Südost, der einen manchmal fast wegpusten wollte. Selbst das Wohnmobil hat sich mehrmals geschüttelt. Allerdings hatten die Schafe um uns rum noch alle ihre Locken, für Ostfriesen also höchstens ein laues Lüftchen. Dazu strahlte ein blauer Himmel, bei ganz angenehmen Temperaturen. Ohne den Wind wäre es fast Badewetter gewesen.

Lebender Rasenmäher – Foto: h|b
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Der Birnbaum

Birne mit Birnbaum in Ribbeck

Nach Osten (Adonisröschen) und Norden (Wutzsee) ist diesmal der Westen dran. Das neue Wohnmobil möchte ja auch ein wenig ausgeführt werden. in einem großen Bogen fahren wir – diesmal zu dritt – nach Ribbeck im Havelland. Da waren wir jetzt länger nicht und wir wollen doch mal sehen, ob der neue Birnbaum inzwischen ein wenig gewachsen ist. Unterhalb des Birnengartens der Kirche ist ein Parkplatz mit sage und schreibe einem Wohnmobilstellplatz. Die Betonung liegt dabei auf EINEM. Und da passen wir mit unseren grad mal knapp 7 Meter auch grad so drauf ohne das Schild zu rammen, was den Stellplatz kennzeichnet.

Der Stellplatz in Ribbeck im Havelland
Stellplatz für 1 Wohnmobil – Foto: h|b
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Nachwuchs

Weißes Wohnmobil vor Rapsfeld

Lange haben wir darauf gewartet, vor drei Wochen war es endlich so weit: Der Nachwuchs ist endlich eingetroffen, nach fast 7 Monaten. Zuerst beim Händler in Hoppegarten. Dort konnten wir ihn schon mal begrüßen, aber noch nicht haben. Nur anfassen, mehr nicht. Vor der Übergabe steht ja noch die Zulassung. Zuerst lassen die Papiere des Herstellers auf sich warten und als die dann endlich da sind, ist die Coronakrise auf dem Höhepunkt und die Zulassungsstellen nur noch bedingt arbeitsfähig. Aber auch das geht vorbei und dann kommt endlich der erlösende Anruf: Wann soll die Übergabe erfolgen?

Seitdem steht das schneeweiße Wohnmobil, ein Hobby Optima Ontour Edition, auf unserem Abstellplatz und wird langsam ausflugstauglich gemacht. Garage einrichten, Innenraum wohnlich gestalten, Zubehör kaufen und „installieren“, kurzum: „Klar Schiff zum Gefecht“. Ja, wenn es denn ein Gefecht geben würde. Weiterhin sind ja touristische Ausflüge ins Umland unerwünscht. Aus Verzweiflung haben wir schon mal eine Runde auf dem Berliner Außenring gedreht, um zu schauen und zu hören, ob es noch irgendwo klappert oder scheppert. Macht aber nur bedingt Laune.

Die Oderhänge bei Mallnow in Brandenburg
Adonisröschenpfad – Foto: h|b (DJI)
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St. Michael’s Mount

Jetzt wo der Ausstieg der Briten aus der EU immer näher rückt, auch wenn so recht ja keiner weiß, wie das Ganze wirklich ausgehen wird, wird es Zeit sich noch mal an die schöne Zeit in Südengland im letzten Jahr zu erinnern. Wir waren das erste Mal auf der Insel und hatten Superglück mit dem Wetter. Auch das Fahren auf der „falschen“ Seite fiel uns leichter als befürchtet.

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Arundel Castle

Für unsere Südenglandtour haben wir extra eine Karte des „National Trust“ gekauft, um es uns zu ermöglichen Schlösser und Burgen zu besichtigen, ohne jeweils die teils horrenden Eintritte zu zahlen. Der NT und auch „English Heritage“ kümmern sich um die Erhaltung alter Bauwerke in England und Schottland, betreuen ganze Landschaften oder Küstenbereiche und ermöglichen Passbesitzern freien Eintritt. Nach gut 17 Tagen hatten wir den Einsatz locker wieder raus.

Leider war eine der ersten Burgen auf unserer Tour, das gut erhaltene „Arundel Castle“, in keine der beiden Organisationen, so dass wir Eintritt zahlen mussten. Mit der Bronzekarte für 13£ pro Person konnten wir das weitläufige Gelände erlaufen, die herrlichen Gärten besichtigen und die kleine Kapelle besichtigen. Das Castle selbst ist fast 1000 Jahre alt, gut erhalten und diente unter anderem dem Filmteam von „The young Victoria“ als Kulisse. Die Innenräume der Burg wären nur mit der goldenen Karte zu besichtigen gewesen, aber so viel Zeit hatten wir eh nicht, das nächste Ziel wartete bereits. Bald mehr von unserer Tour.