Da es in Berlin nicht so viel Antikes zu sehen und zu fotografieren gibt – das Pergamonmuseum hat wegen Umbau schon ewig geschlossen – zeige ich heute etwas Antikes aus meiner Fotokiste. 2013 sind wir mit dem Wohnmobil durch Italien bis nach Sizilien gefahren und ich war überrascht, was auf dem Weg und am Ziel an alten Tempeln rumsteht, die ich eigentlich eher in Griechenland erwartet hätte. Auf dem Bild ist der antike Tempel der Hera aus dem 5. Jahrhundert vor Christus zu sehn, den man auf Sizilien in Selinunte finden kann.
Romantik 21/52
Zum aktuellen Thema musste ich zum Einen mal wieder in der Fotokiste wühlen und zum Anderen überhaupt überlegen, wie man „Romantik“ denn als Foto darstellen kann. Ein Selfie bei einem romantischen Essen zu Zweit? Oder ist ein geschnitztes Herz in die Rinde eines armen Baumes, der das dann seine Leben lang auf sich tragen muss, obwohl die beiden Romantiker längst kein Herz mehr miteinander teilen, die bessere Wahl?

Düster 19/52
Hach, wieder mal ein schwieriges Thema zur #52WochenFotoChallenge, „Düster“. Klabuster, Klabuster, im Keller ist es duster, das passt noch, aber düster? Mal kurz schauen ob ChatGPT etwas dazu einfällt, was vielleicht noch mit dem Bild korrespondiert…
„Ich stehe am dunklen Eingang des Tunnels,
ein Weg in die Tiefe, ein Weg ins Unbekannte.
Ich zögere, Angst steigt in mir auf,
was wird mich erwarten am Ende des Weges?
Doch ich weiß, ich muss weitergehen,
denn nur so kann ich das Licht am Ende des Tunnels sehen.
Also atme ich tief ein und schreite voran,
durch die Düsternis, Schritt für Schritt, bis ich mein Ziel erreicht habe.“
Na, das passt doch prima. Sowohl zum Thema, als auch zu meinem gewählten Bild. Das zeigt im übrigen den Eingang zum „Caminito del Rey“ in Spanien. Nach dem Tunnel kommt erst ein Wald, danach geht man auf – hoch an die Felsen geschmiegten – Stegen, durch ein sehr enges Tal. Aufregend. In meinem Blog gibt es dazu viele Bilder und die ganze Geschichte
Entspannung 18/52
Entspannung ist ein wichtiger Aspekt unseres Lebens. In unserer hektischen und schnelllebigen Welt ist es notwendig, regelmäßig Zeit zu finden, um uns zu entspannen und unsere Batterien wieder aufzuladen. Entspannung kann viele Formen annehmen, von Yoga und Meditation bis hin zu einem Spaziergang in der Natur oder einem gemütlichen Abend zu Hause.
Das Foto entstand beim letzten Besuch in Venedig und ist Teil der Biennale. Aufgenommen mit der Olympus OM-D E-M5II
Party 17/52
Mit einem aktuellen Partybild für die #52WochenFotoChallenge kann ich leider nicht dienen. Zum Einen werde ich selten auf Partys eingeladen (eigentlich nie ;)) zum Anderen ist das Jahr zu jung und draußen ist es noch zu kalt, um Straßenpartys fotografieren zu können. Das Festkleben auf derselben, was in Berlin gerade hip ist, gilt dabei wohl auch eher weniger als Party, sondern als ernstes Anliegen.
Also hab ich ein wenig in der Fotokiste gekramt und ein Bild aus 2015 gefunden. Es zeigt die Showband der MS Eurodam, die im Theater des Kreuzfahrtschiffes das Publikum im anheizt. Die Stimmung und die Farben transportieren aus meiner Sicht den Begriff „Party“ ganz gut. Wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß.
Trauer 15/52
Passend zu Ostern fiel mir das leicht verwitterte Kreuz in die Hände. Es steht am Bodensee in der Nähe vom Pfahldorf in Uhldingen. Das Kreuz mit dem gekreuzigten Jesus bedeutet zum einen Trauer um den Tod eines Menschen, aber für viele Christen ist damit auch Hoffnung und Zuversicht verbunden.
Die Kreuzigung wurde als die ultimative Tat der Liebe Gottes für die Menschheit angesehen, da Jesus bereit war, für die Sünden der Welt zu sterben. Es ist auch ein Zeichen der Hoffnung, dass Jesus am dritten Tag nach seinem Tod von den Toten auferstanden ist, was am Ostersonntag gefeiert wird.
Schwarz 14/52
Was kann es Schwärzeres geben, als das uns umgebende All. Wenn wir in der Nacht unseren Blick nach oben richten, sehen wir – je nach Grad der Lichtverschmutzung – zwar eine Menge Sterne funkeln, aber dazwischen ist nichts als absolute Schwärze.
Als ich in Isla Cristina den Vollmond fotografiert habe, stand auch der Mars sehr günstig, aber verglichen mit einem hell leuchtenden Vollmond, nur schwer zu fotografieren. Versucht habe ich es trotzdem, aber bei dem oben zu sehenden Bild habe ich dann die Geduld verloren und während des Aufnahmeprozesses von ca. 1 Minute die Kamera bewegt.
Kann man machen, aber dann kommt so ein Unsinn heraus, der eher an einen Riss in der Matrix erinnert, als ein Bild vom Mars. Aber so kann ich es wenigstens nutzen für die Aufgabe #schwarz der #52WochenFotoChallenge von Norbert Eder.
Angst 13/52
Angst ist ja in der Regel ein sehr subjektives Gefühl, also es betrifft einen meist selbst. Daher gar kein so einfaches, fotografisches Thema für die #52WochenFotoChallenge. Was mir persönlich am meisten Angst macht, ist Obdachlosigkeit. Nicht dass ich aktuell in Gefahr schwebe meine Wohnung zu verlieren – obwohl das heutzutage sehr schnell gehen kann – aber Obdachlosigkeit ist gerade in Städten sehr präsent. Man beschäftigt sich zwangsweise damit.
Ich kann mir so ein Leben nicht mal ansatzweise vorstellen, immer auf der Suche nach einem Schlafplatz und etwas Geld für Essen oder Trinken. Das wenige Hab&Gut in einem Einkaufswagen, oder Rollkoffer. Wohin wenn es regnet, oder im bitterkalten Winter? Ich würde das vermutlich nicht lange überleben. Ich wünsche und hoffe, dass ich nie in eine Notlage geraten möge, die mich dazu zwingen würde auf der Straße zu leben. Ich bin sehr dankbar, dass es mir gut geht, ich ein Dach über dem Kopf habe und immer ausreichend zu Essen und zu Trinken.
Stille 12/52
„Leise wehen die Blätter der Weiden, in der Stille hört man ihr Rauschen kaum. Die Natur scheint ganz zu entschleunigen, und alles wird plötzlich ganz traumhaft schön.
Die Weiden neigen sich im leichten Wind, ihr Laub raschelt sanft und doch so sacht. Eine Symphonie der Ruhe erklingt, und die Welt wird plötzlich ganz sanft und zart.
Die Stille über den Weiden ist so heilsam, als würde sie uns mit ihren Flügeln umarmen. Und in diesem Moment wird uns klar, dass es auch in der Ruhe viel zu entdecken gibt, wenn wir nur lauschen und wahrnehmen.“
Mit dem kleinen Poem – dass mir netterweise „ChatGPT“ über die „Stille über den Weiden“ geschrieben hat – und meinem Foto der – noch blattlosen Weiden – aus Villefranche-sur-Saone, stelle ich den 12. Beitrag zur #52WochenFotoChallenge bereit.
Bewegung 11/52
Für den Begriff „Bewegung“ zur #25WochenFotoChallenge wollte ich eigentlich ins Archiv greifen. Hab da durchaus ein paar schöne Sachen wie Mitzieher der Fahrradauslieferer in Berlin, oder eine Session mit einem fliegenden Hund. Es gibt viele Möglichkeiten. Vorgestern in Barcelona erinnerte ich mich allerdings einer kleinen App auf meinem iPhone, die Bewegung „simuliert“, Bluristic. Daher das heutige Bild den Helden der Städte gewidmet, der immer hektischen Zulieferer von allem was wichtig sein kann.
