Licht und Wasser: Impressionen vom Bodensee #2

Steine und Baumstümpfe am Bodenseeufer

Passend zum „Sonntag“ gibt es endlich wieder mal das passende Wetter am Bodensee. Blauer Himmel und Sonne satt. Durch die weiterhin anhaltende Kälte mit bis zu -7 Grad in der Nacht bilden sich im Moment nach dem Sonnenaufgang meist Hochnebel, die den ganzen Tag anhalten. Die Folge sind graue und trübe Tage an den Hängen des Bodensees.

Also muss man die Sonnenstunden nutzen und am See spazieren gehen. Deswegen sind wir ja hierher gezogen. Auf der Suche nach Fotomotiven fällt mir der kleine Gozilla auf, der am Ufer des Bodensees die armen Steinmännchen bedroht. Das iPhone entsprechend positioniert, kleine Nacharbeit in LrC und fertig ist das heutige Bild zum Thema „Licht und Wasser“.

Beim zweiten Bild hat man das Gefühl am Meer zu sein. Ein Horizont, an dem das andere Ufer im Dunst verschwindet täuscht eine Weite vor, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Die Schweizer Berge die normalerweise den Horizont bilden, haben wir die ganze Woche schon nicht mehr gesehen. Entweder Hochnebel, oder Dunst, so wie heute, lassen sie einfach verschwinden. Vielleicht muss auch nur irgendjemand wieder ein paar Schweizer Franken nachwerfen, damit sie wieder erscheinen 😉

Der Rheinfall: Majestätisches Naturspektakel

Der Rheinfall in Schaffhausen mit dem Schloss Laufen

Mit einer beeindruckenden Wassermenge von durchschnittlich 373 Kubikmetern pro Sekunde (!) und einem imposanten Durchfluss, der die Sinne überwältigt, ist der Rheinfall einer der drei größten Wasserfälle Europas. Die beiden anderen befinden sich weit entfernt in Norwegen und auf Island. Daher ist es nur logisch, dass wir den kürzesten Weg nehmen, den in die Schweiz. Schaffhausen ist von Überlingen gerade mal 60 km entfernt und eignet sich daher für einen kleinen Nachmittagsbesuch.

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Reflexion 8/52

Der Ifach in Calpe spiegelt sich in einer Fensterfront

Im Rahmen der #52WochenPhotoChallenge steht heute das Thema „Reflexion“ auf dem Programm. Dafür braucht es entweder Spiegel, Pfützen, Metall, oder eben Fenster die mit schwarzer Folie abgedeckt sind, weil im Restaurant gebaut wird. Da ich mir diese Woche eine weitere Aufgabe gestellt habe, nämlichen den bekannten Felsen in Calpe, Spanien, den Ifach, immer wieder zu fotografieren, aber mit unterschiedlichen Umgebungen, Vordergründen, Rahmen, bot sich auch die Reflexionsaufgabe entsprechend an. Neben dem Titelbild – der eigentlichen Aufgabe – hier noch drei Variationen des Themas.

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Ponta da Piedade

Ponta da Piedade von der Seeseite

Die Ponta da Piedade (portugiesisch: Spitze des Erbarmens) ist die Spitze einer steilen Landzunge, die bei Lagos in den Atlantik ragt. Eine 20 Meter hohe Felsklippenlandschaft mit versteckten Stränden und Buchten, und der Möglichkeit mit Booten in die Grotten zu fahren. Die Ponta da Piedade gilt als eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Portugal und als die schönste Felsformation der Algarve. (Wiki)

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Flying Flamingos

Ein Scharm fliegender Flamingos

Den Auftakt zur Serie über die Vogelwelt des Naturschutzgebiets „Marismas de Isla Cristina“ machen heute die Flamingos. Am Anfang waren es eher so 3 oder 4, aber an einem Morgen zeigte der Blick von unserem Platz einen ganzen Schwarm in einem der Teiche. Ich schnapp mir meine Kamera mit dem Tele und mach mich mit dem Rad auf den kurzen Weg. Vorsichtig fahre ich den Trampelpfad zwischen den Teichen entlang, wohl wissend wie aufmerksam die Vogelwelt ist. Vor allen Dingen die zahlreichen Stelzenläufer sind hochnervös und zwitschern und pfeifen schon bei weitester Annäherung was das Zeug hält.

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Wasserspiele

Markusplatz in Venedig unter Wasser

Seit gestern stehen wir mit dem Wohnmobil in Punta Sabbioni und ein Besuch in Venedig ist quasi ein „Muss.“ Wir haben uns gleich eine 48-Stundenkarte geholt und setzen gegen Mittag mit der Fähre über. Trotz Regenwarnung ist herrliches Wetter und so steigen wir an der Station „San Marco“ aus, um erstmal die Tauben auf dem Markusplatz zu begrüßen.

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Weiches Wasser

Kleiner Wasserfall

Heute machen wir einen kurzen Schlenker Richtung Osten. Wir steigen dazu – vom Nordfjord kommen – über ein Fjell auf rund 600 Meter Höhe, um danach den Invikfjord zu erreichen, dem wir bis nach Olden folgen. Dort stocken wir kurz unsere Vorräte auf und sehen auch hier die Auswirkungen des aktuell fehlenden Tourismus. Zur Hauptreisezeit liegen hier mehrere Kreuzfahrtschiffe die Woche. Die kleinen Bähnchen stehen nun tatenlos herum, die Busse, die die Touristen zum Briksdalsbreen fahren, finden keine Kundschaft und ein Teil der Souvenierläden im Zentrum hat bereits aufgegeben. Und eine Besserung ist nicht in Sicht.

Wir fahren durch das Tal bis nach hinten durch und melden uns am Campingplatz Melkvoll für 2 Nächte an. Da es morgen besser werden soll was das Wetter angeht, machen wir heute nur einen kurzen Spaziergang zum Aussichtspunkt. Wir werfen schon mal einen Blick aus der Ferne auf den Briksdalsbreen, den wir dann morgen ausführlich besuchen und beschreiben werden. Auf dem Rückweg müssen wir über einen kleinen Gletscherbach, dem ich das heutige Titelbild widme.

Brisdalsbreen
Briksdalsbreen – Foto: h|b