Weiches Wasser

Kleiner Wasserfall

Heute machen wir einen kurzen Schlenker Richtung Osten. Wir steigen dazu – vom Nordfjord kommen – über ein Fjell auf rund 600 Meter Höhe, um danach den Invikfjord zu erreichen, dem wir bis nach Olden folgen. Dort stocken wir kurz unsere Vorräte auf und sehen auch hier die Auswirkungen des aktuell fehlenden Tourismus. Zur Hauptreisezeit liegen hier mehrere Kreuzfahrtschiffe die Woche. Die kleinen Bähnchen stehen nun tatenlos herum, die Busse, die die Touristen zum Briksdalsbreen fahren, finden keine Kundschaft und ein Teil der Souvenierläden im Zentrum hat bereits aufgegeben. Und eine Besserung ist nicht in Sicht.

Wir fahren durch das Tal bis nach hinten durch und melden uns am Campingplatz Melkvoll für 2 Nächte an. Da es morgen besser werden soll was das Wetter angeht, machen wir heute nur einen kurzen Spaziergang zum Aussichtspunkt. Wir werfen schon mal einen Blick aus der Ferne auf den Briksdalsbreen, den wir dann morgen ausführlich besuchen und beschreiben werden. Auf dem Rückweg müssen wir über einen kleinen Gletscherbach, dem ich das heutige Titelbild widme.

Brisdalsbreen
Briksdalsbreen – Foto: h|b

Edersee

Luftbild der Staumauer am Edersee

Als Kind war der Edersee einer der „Favorite Places“ meiner Heimat würde man heute sagen. Rund 40 km von meinem Heimatort entfernt, konnte man ihn sogar mit dem Fahrrad erreichen. Auto hatten wir ja am Anfang noch nicht. Später, mit Moped oder Auto, war er natürlich nur noch ein Katzensprung entfernt. So geht es – immer der Eder entlang – flussaufwärts über Felsberg, Wabern und Fritzlar als erstes zur Staumauer.

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Elefantös

Elefant

Wenn man als Elefant im Berliner Tierpark so den lieben, langen Tag durch den Staub des Geheges schleichen muss, ist man froh, dass es auch Tränken gibt, mit deren Wasser man sich erfrischen kann. Zur Körperpflege reicht eine Staubdusche, aber dann muss der Rüssel auch mal durchgespült werden. In diesem Sinne … Prost.

Aufnahme: Olympus OM-D E-M5II, m.zuiko 75-300, f 7.1, 1/400, ISO 200

Schiff ahoi

Hausboot auf der Spree

Das Wassersportzentrum in Berlin hatte in Facebook zum „Start Boating“ aufgerufen und ich fand das ne gute Idee, mal eine andere Art von Straße als die mit Teer auszuprobieren, auf der wir mit dem Wohnmobil sonst so unterwegs sind: Eine Wasserstraße. Um kurz nach eins legte die „Finchen“ ab, ein ca. 12 Meter langes Hausboot der Kormoranklasse und wir steuerten erstmal kurz Spreeabwärts. Die beiden „Kapitäne“ erzählten ein wenig über das „Flusswandern“, das macht man nämlich mit so einem Hausboot, und dann durften die Gäste ans Ruder. Weiterlesen „Schiff ahoi“

Freizeitpark

Lud der kleine Comeniuspark – unser Hauspark direkt vor der Tür – in der letzten Woche noch zum Baden ein, sind inzwischen Schlittschuhe die bessere Wahl. Der verdichtete und mit Wasser gesättigte Boden, nimmt keine Flüssigkeit mehr auf und so bleibt alles an der Oberfläche. Ein See bei wärmeren Temperaturen und eine Eisfläche bei den aktuellen Minusgraden. Gut, zum Baden wahrscheinlich ein wenig zu flach, dafür könnte man beim Eislaufen nicht einbrechen. Fast ideale Zustände. Und das direkt vor der Haustür.