Weltrekord!

Die Zahl 1300 war heute zu schlagen und Berlin hat es geschafft. Vorderrad an Hinterrad – kilometerlang auf der Landebahn des Tempelhofer Flugfeldes in Berlin. Ich mit der Teilnehmernummer 657 mittendrin. Mit etwas über 1400 Fahrrädern wurde der Weltrekord als „längste stehende Fahrradschlange der Welt“ erreicht. Zugleich war der Rekordversuch auch Auftakt zur bundesweiten Aktion „Ich fahr mit Herz“, die für mehr Verständnis im Straßenverkehr wirbt.

Zuerst in zwei, später sogar in drei langen Reihen standen die Radler ab 13 Uhr auf der Nordbahn des Tempelhofer Flughafens, bis um kurz vor drei die magische Zahl erreicht war. Joey Kelly, Mitinitiator und selber Inhaber von Weltrekorden, klatschte die Teilnehmer einzeln ab. Zum Schluss flogen die Luftballons in den sich verdunkelnden Berliner Himmel und in den „Stau“ kam endlich wieder Bewegung.

Sieg? Niederlage? Befreiung?

Vermutlich liegt es in der Sichtweise des Betrachters welchen der drei Begriffe man für den 8. Mai für sich am passendsten findet. Auf jeden Fall jährt sich heuer das Ende des 2. Weltkriegs zum 70. Mal und in Berlin und anderswo wird viel gedacht und gefeiert. In Berlin eher gedacht bei den Siegermächten eher gefeiert. Vor allem im östlichen Lager erinnert man sich wieder an seine Helden, die den Faschismus besiegt haben. So findet in Moskau die wohl größte militärische Siegerparade statt. Der Tagesspiegel hat zum Thema einen ganzen Themenkatalog online.

Lapidarium – Grenzen überwinden

Mit zwanzig überlebensgroßen Pferden aus Bronze und Marmor zeigt der mexikanische Künstler Gustavo Aceves noch bis zum 10. Mai seine Ausstellung auf dem Pariser Platz. Die aus verschiedenen Materialien wie Bronze, Eisen, oder Stein – von dessem lateinischen Wort – lapis – leitet sich der Titel der Ausstellung ab – hergestellten Skulpturen, erinnern an Ausgrabungen in Italien oder Griechenland. Weiterlesen „Lapidarium – Grenzen überwinden“

Sommerfrühling

Das Wetter ist zeitlich entweder etwas hinterher, oder etwas der Zeit voraus, so genau lässt es sich im Moment nicht bestimmen. Da sind mal an einem Tag 28 Grad mit Gewitterneigung, also durchaus Sommer, am nächsten Tag wieder 11 Grad mit Regen und stürmisch, eher im April zu finden. Aber das Wetter ist halt wie es ist und man muss nehmen wie es kommt. Schichtkleidung und Regenschirm sind im Moment sinnvolle Attribute für das Verlassen des Hauses. In diesem Sinne… „Immer schön den Blick zum Himmel“.

Kolossal

Prinzessin Kate hat heute etwas Kleines bekommen, ich dafür etwas wirklich Großes. Mein Bild vom ICC aus einem Blogbeitag vom April 2014 ziert heute formatfüllend einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung. In der Rubrik „Gesellschaft“ schreibt Autor Jan Heidtmann über „…einen der größten Betonklötze der Welt…“ und fett drüber thront mein Bild. Nice, oder 😉 Den ganzen Artikel dazu gibt es hier, natürlich noch mal mit Bild.Mein Bild in der Wochenendausgabe der Süddeutschen - Foto: h|b

Mein Bild in der Wochenendausgabe der Süddeutschen – Foto: h|b

Kringelblume

Bleiben wir bei dem ekligen Wetter noch ein wenig in der schönen, bunten Welt der Blumen. Hatte das letzte Foto einen hohen Grünanteil, dominiert jetzt das freundliche Gelb. Die kleinen Blütenstempel sehen aus wie kleine Seepferdchen, die sich im frischen Wind an die Anemone krallen. Wenn man nur genau hinschaut, bietet die Natur eine dermaßen Farben- und Formvielfalt, dass man als Mensch mit seinen begrenzten Möglichkeiten ganz neidisch wird.

[Olympus OM-D E-M5, 12-40/2.8 Pro, 40mm / f.5.0 / ISO 200]

Wassertropfen

Grünes Blatt mit Wassertropfen

Nach dem letzten Regen zog es mich noch kurz zum Nachbarschaftsgarten unseres Kiezes, um zu testen inwieweit ich mich im Bereich Flora fotografisch betätigen kann. Ein Makroobjektiv habe ich nicht, aber mit dem neuen 12-40/2.8 kommt man den Pflanzen auch schon recht nahe. Die schöne Lichtstimmung und der perfekt getroffene große Wassertropfen, tun ihr übriges dazu.

[Olympus OM-D E-M5, 12-40/2.8 Pro, 40mm / f.2.8 / ISO 200]

Dafür oder dagegen?

Heute war das Zentrum von Berlin von allen Seiten umzingelt. Die Kumpels aus der Lausitz demonstrieren vor dem Kanzleramt für Braunkohle und damit gegen die Umweltziele der Bundesregierung. Rund 15.000 Demonstranten sind diese Ziele heute Schnuppe, schließlich geht es um Arbeitsplätze. Um ihre Arbeitsplätze und die Zukunft einer ganzen Region. Großer Beifall, wenn vom IG-BCE-Vorsitzenden Michael Vassiliadis ein Horrorszenario gemalt wird, dass die Lausitz in ein Revier von Hartz 4 Beziehern verwandelt.

Kumpel aus der Lausitz - Foto: h|b
Kumpel aus der Lausitz – Foto: h|b

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Kleiderbank

Als ich letzt die Warschauer Strasse auf dem Mittelstreifen herunterkomme, finde ich diese Ansammlung von Klamotten auf einer Bank vor. Meine Blicke nach unten und oben erfassen keine nackte Person, obwohl es nach den Sachen zu urteilen eine geben müsste. Oder habe ich hier vielleicht die Überreste eines Zeitreisenden gefunden, die ja bekanntlich nur ohne Kleider in die Zukunft oder Vergangenheit springen können? Sehr mysteriös das Ganze. Oder eben nur einfach …. Berlin.

TEE Rheingold

Am Freitag hatte ich ganz spontan die Möglichkeit mit einem TEE aus dem DB Museum Koblenz eine Runde um Berlin zu fahren. Zu den Stiftungswochen präsentierte sich die DB mit ihrer hauseigenen „DB Stiftung„. Dazu lud sie Pressevertreter und Betroffene zur Vorstellung verschiedener Aktionen ein.

Diesmal wollte ich ihn mir eigentlich nur anschauen, aber es ergab sich dann doch spontan die Möglichkeit mitzufahren. Den letzten TEE habe ich ungefähr 1974 betreten, da durften wir mit unserer Ausbildungsgruppe von Bebra nach Würzburg mit dem TEE fahren. Wie die Kings saßen wir damals im Großraumabteil in der 1. Klasse, 2. Klasse gab es nicht im TEE, und machten den Larry.  Weiterlesen „TEE Rheingold“