Party 17/52

Showband auf einem Kreuzfahrtschiff

Mit einem aktuellen Partybild für die #52WochenFotoChallenge kann ich leider nicht dienen. Zum Einen werde ich selten auf Partys eingeladen (eigentlich nie ;)) zum Anderen ist das Jahr zu jung und draußen ist es noch zu kalt, um Straßenpartys fotografieren zu können. Das Festkleben auf derselben, was in Berlin gerade hip ist, gilt dabei wohl auch eher weniger als Party, sondern als ernstes Anliegen.

Also hab ich ein wenig in der Fotokiste gekramt und ein Bild aus 2015 gefunden. Es zeigt die Showband der MS Eurodam, die im Theater des Kreuzfahrtschiffes das Publikum im anheizt. Die Stimmung und die Farben transportieren aus meiner Sicht den Begriff „Party“ ganz gut. Wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß.

Held der Arbeiterklasse

Ernst Thälmann Denkmal in Berlin in schwarz-weiss

Die Faust kämpferisch erhoben, der Blick in die Weite, uniformähnliche Kleidung, die an die Kleidung der Arbeiterklasse erinnert und insgesamt 15 Meter hoch. So präsentiert sich Ernst-Thälmann (1886 – 1944) im gleichnamigen Park in Berlin Prenzlauer Berg. Ich bin da schon so oft vorbeigefahren, hab mir schon ewig vorgenommen dort mal zu fotografieren, habs aber erst jetzt geschafft. Immerhin. Und dann steht da auch noch ein Kamerateam rum und zwei Männer sitzen auf der Umrandung und interviewen sich.

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Frühstück – 16/52

Frühstückstisch mit Brötchen, Lachs, Marmelade und O-Saft

Heute wird es in der #52WochenFotoChallenge etwas persönlich, das Thema lautet nämlich „Frühstück“. Da heute Sonntag ist, gibt es auch ein etwas frugaleres Frühstück als sonst die Tage, soll ja auch einen Moment halten, bevor ich mich an die gedeckte Kaffeetafel setze, die es aber gar nicht geben wird.

Ich habe ChatGPT mal gefragt, was den Wert eines guten Frühstücks ausmacht und warum es wichtig ist gut und ausgewogen zu frühstücken. Hier das Ergebnis für uns alle 😉

Ein gutes Frühstück ist von entscheidender Bedeutung für einen gesunden und produktiven Start in den Tag. Es ist die erste Mahlzeit des Tages und gibt dem Körper Energie und Nährstoffe, die er benötigt, um optimal zu funktionieren. Hier sind einige Gründe, warum ein gutes Frühstück so wichtig ist:

  1. Energieversorgung: Ein ausgewogenes Frühstück liefert deinem Körper die notwendige Energie, um den Tag zu beginnen. Es versorgt den Körper mit Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten, die für eine nachhaltige Energieversorgung sorgen.
  2. Konzentrationsfähigkeit: Ein gutes Frühstück kann die Konzentrationsfähigkeit und die geistige Leistungsfähigkeit verbessern. Ein leerer Magen kann zu Konzentrationsproblemen, Reizbarkeit und Müdigkeit führen.
  3. Stoffwechsel: Ein ausgewogenes Frühstück kann den Stoffwechsel ankurbeln und den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Eine regelmäßige Nahrungsaufnahme kann auch dazu beitragen, Heißhungerattacken und übermäßiges Essen später am Tag zu vermeiden.
  4. Gesundheit: Ein gutes Frühstück kann auch langfristige gesundheitliche Vorteile haben. Eine Studie hat gezeigt, dass Menschen, die regelmäßig frühstücken, ein geringeres Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Fettleibigkeit haben.
  5. Stimmung: Ein gutes Frühstück kann auch die Stimmung verbessern. Es kann dazu beitragen, Stress und Angst zu reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Insgesamt ist ein gutes Frühstück ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Es gibt viele Möglichkeiten, ein gesundes und leckeres Frühstück zuzubereiten, das deinem Körper die Nährstoffe liefert, die er benötigt, um optimal zu funktionieren.

Den Punkt 5 kann ich nach meinem Frühstück unterschreiben, wahrscheinlich könnte ich es aber noch optimieren. Aber passt schon so 😉

Am Lido

Am Osterwochenende ist das Strandbad Wannsee in Berlin traditonell geöffnet. Der Eintritt ist frei. Eine gute Gelegenheit mehrere Dinge miteinander zu verbinden. Zum Einen bietet das 29€ Ticket, was in Berlin noch bis Ende des Monats genutzt werden kann, an Wochenenden und Feiertagen eine Fahrt mit der Bahn für zwei Personen. Der Bahnhof Wannsee ist dabei die letzte Station im Bereich B, also noch erreichbar. Zum Anderen kann man im Strandbad bis August diesen Jahres die Ausstellung „Am Lido“ besuchen. Die Künstlerin Christina Kisorsy kontrastiert in der kleinen Ausstellung farbige Bilder vom Strandbad Wannsee, mit schwarz-weißen Bilder vom Lido an der Côte d’Azur in Nizza.

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Trauer 15/52

Passend zu Ostern fiel mir das leicht verwitterte Kreuz in die Hände. Es steht am Bodensee in der Nähe vom Pfahldorf in Uhldingen. Das Kreuz mit dem gekreuzigten Jesus bedeutet zum einen Trauer um den Tod eines Menschen, aber für viele Christen ist damit auch Hoffnung und Zuversicht verbunden.

Die Kreuzigung wurde als die ultimative Tat der Liebe Gottes für die Menschheit angesehen, da Jesus bereit war, für die Sünden der Welt zu sterben. Es ist auch ein Zeichen der Hoffnung, dass Jesus am dritten Tag nach seinem Tod von den Toten auferstanden ist, was am Ostersonntag gefeiert wird.

Chaotische Rollerflut

Unzählige E-Scooter auf einem Bürgersteig in Berlin

Die Problematik wahllos herumstehender E-Scooter in Berlin ist ja kein ganz so neues Thema, aber nach 6 Monaten Auszeit von Berlin fällt es wieder extrem auf. Einerseits gibt es eine große Anzahl von E-Scooter-Anbietern in der Stadt, die um Marktanteile konkurrieren und dabei möglicherweise nicht ausreichend auf die ordnungsgemäße Aufstellung der Roller achten. Andererseits gibt es in Berlin auch keine klaren Regeln oder Richtlinien für das Abstellen von E-Scootern, was zu einer unsystematischen und chaotischen Verteilung der Roller auf Gehwegen und öffentlichen Plätzen führt.

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Schwarz 14/52

Der Versuch den Mars in der Nacht aus der Hand zu fotografieren. Viel schwarzes All und ein leuchtender Riss in der Matrix

Was kann es Schwärzeres geben, als das uns umgebende All. Wenn wir in der Nacht unseren Blick nach oben richten, sehen wir – je nach Grad der Lichtverschmutzung – zwar eine Menge Sterne funkeln, aber dazwischen ist nichts als absolute Schwärze.

Als ich in Isla Cristina den Vollmond fotografiert habe, stand auch der Mars sehr günstig, aber verglichen mit einem hell leuchtenden Vollmond, nur schwer zu fotografieren. Versucht habe ich es trotzdem, aber bei dem oben zu sehenden Bild habe ich dann die Geduld verloren und während des Aufnahmeprozesses von ca. 1 Minute die Kamera bewegt.

Kann man machen, aber dann kommt so ein Unsinn heraus, der eher an einen Riss in der Matrix erinnert, als ein Bild vom Mars. Aber so kann ich es wenigstens nutzen für die Aufgabe #schwarz der #52WochenFotoChallenge von Norbert Eder.

Superblocks

Luftbild von Barcelona (aus dem Flugzeug)

Während sich Berlin nach der Wiederholungswahl mal wieder im politisch, kleinlichen Hickhack verliert, Bestrebungen zur Verbesserung der verkehrlichen Infrastruktur für alle Verkehrsteilnehmer als „grünes Bullerbü“ diffamiert wird und dafür lieber wieder Verkehrskonzepte aus dem letzten Jahrhundert aus der Schublade holt, wie massiver Ausbau der U-Bahn und Weiter- und Neubau von Stadtautobahnen, sind Städte wie Amsterdam, Paris und Barcelona bereits den entscheidenden Schritt weiter. Barcelona haben wir ja am Ende unserer Wohnmobiltour besucht und ich konnte mir selbst ein Bild machen, was dieser Umbau bedeutet

In Barcelona hat man erkannt, dass es zur Lebensqualität in einer Stadt dazugehört, auch andere Verkehrsteilnehmer als Autofahrer in den Fokus zu stellen. Aber hier in Berlin wird ja immer so getan, als wären die armen Autofahrer eine aussterbende Spezies und müssten unter Schutz gestellt werden. „Berlin, lass dir das Auto nicht verbieten“, stand auf den Plakaten der CDU und hat anscheinend verfangen, wurde sie doch bei der Wiederholungswahl stärkste Partei. Allerdings überwiegend an den städtischen Rändern.

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Angst 13/52

Eine - vermutlich - obdachlose Frau in Barcelona

Angst ist ja in der Regel ein sehr subjektives Gefühl, also es betrifft einen meist selbst. Daher gar kein so einfaches, fotografisches Thema für die #52WochenFotoChallenge. Was mir persönlich am meisten Angst macht, ist Obdachlosigkeit. Nicht dass ich aktuell in Gefahr schwebe meine Wohnung zu verlieren – obwohl das heutzutage sehr schnell gehen kann – aber Obdachlosigkeit ist gerade in Städten sehr präsent. Man beschäftigt sich zwangsweise damit.

Ich kann mir so ein Leben nicht mal ansatzweise vorstellen, immer auf der Suche nach einem Schlafplatz und etwas Geld für Essen oder Trinken. Das wenige Hab&Gut in einem Einkaufswagen, oder Rollkoffer. Wohin wenn es regnet, oder im bitterkalten Winter? Ich würde das vermutlich nicht lange überleben. Ich wünsche und hoffe, dass ich nie in eine Notlage geraten möge, die mich dazu zwingen würde auf der Straße zu leben. Ich bin sehr dankbar, dass es mir gut geht, ich ein Dach über dem Kopf habe und immer ausreichend zu Essen und zu Trinken.

Wiedereingliederung

Ein schwarzer Werbetrabbi in der East-Side-Mall

Großstadt, Menschen, Verkehr, Autos, noch mehr Menschen, Stein und Benzin, kurzum, wir sind nach über 6 Monaten Auszeit in Spanien zurück im „Dicken B“. Wechsel von 8 auf 100 qm, aber auch Wechsel von Sonne, Strand und Meer, auf Asphalt, Grau und Regen.

Wir versuchen jetzt langsam wieder in der Stadt anzukommen und uns wieder einzugliedern. Hektik statt Ruhe, Stress statt Entspannung. Na gut, so viel Stress und Hektik hat man als Rentner nicht und wenn, liegt es an einem selber. Wir geben uns jetzt erstmal die größte Mühe wieder Stadtmenschen zu werden 😉