Brücke 37/52

Frankfurter Skyline mit Main und Eiserner Steg

Im Laufe der Jahre habe ich so viele Brücken fotografiert, dass ich damit einen eigenen Diakasten füllen kann. Exakt 36 Brückenbilder aus ganz Europa sind da drin. Für die heutige Aufgabe der 52WochenFotoChallenge habe ich mich aber für eine aktuelle Brücke entschieden. Gerade frisch aufgenommen bei einem Frankfurtbesuch. Auch wenn die Brücke in der Skyline fast untergeht, ist sie doch eine wichtige Fußgängerverbindung von Hibbdebach nach Dribbdebach. Sprich von der Frankfurter Innenstadt nach Sachsenhausen. Hier noch ein paar meiner Brückenimpressionen zum Bestaunen. Ihr könnt ja mal raten, um welche Brücken es sich handelt 😉

Guernica

Fast wieder zurück am Bodensee (noch am Airport in Palma), gibt es zum Wiedereinstieg im Blog ein Streetart aus Malaga mit dem Meister Pablo Picasso und seinem bekanntesten Werk „Guernica“. Ist zwar schon ein wenig in Mitleidenschaft gezogen, aber gerade die „Zerrissenheit“ zeigt gut den aktuellen Zustand unserer Welt. In diesem Sinne: Einen schönen und friedlichen Sonntag.

Aufwärmen

Im Gegensatz zu unserer letzten Reise im August, wo es hier Hochsommer hatte und wir uns freudig Richtung Norden auf den Weg gemacht haben, wählen wir diesmal die andere Richtung, den Süden. Dort wo die Flamingos zu Hause sind. Wir entfliehen für 14 Tage dem neblig, grauen November am Bodensee und lesen uns hier wieder in zwei Wochen. Bleibt gesund – in diesen Tagen noch wichtiger als im Sommer – und bis dahin. Leinen los!

Einsam – 47/52

Zwei Personen am Strand von Peniscola

Das Bild habe ich während unserer letzten „Überwintern in Spanien“-Tour aufgenommen und es passt irgendwie zum dieswöchigen Thema „Einsam“. Das ältere Pärchen sitzt am Strand vor der grandiosen Kulisse des „Castell de Peníscola“, voneinander abgewandt und starrt dabei auf elektronische Devices.

Alles hat seine Zeit

Von der untergehenden Sonne rot angestrahlte Wolken

22 Jahre wohnen wir jetzt in der quirligen Metropole Berlin. Mitten drin statt nur dabei. In Friedrichshain, nicht in Wilmersdorf oder Spandau. Kurz nach unserem Herzug haben wir unsere Idee des Reisens umgesetzt und 2005 zum ersten Mal ein Wohnmobil gemietet. Es schien uns für eine Reise nach Norwegen als die perfekte Wahl. Die Fjorde entlang, die Berge hinauf, zu den Gletschern und – ganz aus Versehen – gleich noch zum Nordkapp. Erster!

Da es uns diese Art des Reisens gut gefallen hat, fahren wir im Folgejahr gleich noch mal nach Norwegen, aber nur in den Süden. Stehen mit den Beinen im Geirangerfjord, erklimmen den Prejkestolen und wagen uns auf den Kjeragbolten. In Alesund sehen wir unser erstes Kreuzfahrtschiff, die MV Century. Zufällig bietet eine lokale Berliner Zeitung ein Jahr später eine Norwegenkreuzfahrt mit eben diesem Schiff an. Da wir das schon immer mal probieren wollten, schlagen wir zu und sind 2007 zum dritten Mal in unserem Lieblingsland Norwegen, was wir später noch mehrfach besuchen werden.

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Düster 19/52

Ein dunkler Gang, ganz am Ende das Licht am Ende des Ganges

Hach, wieder mal ein schwieriges Thema zur #52WochenFotoChallenge, „Düster“. Klabuster, Klabuster, im Keller ist es duster, das passt noch, aber düster? Mal kurz schauen ob ChatGPT etwas dazu einfällt, was vielleicht noch mit dem Bild korrespondiert…

„Ich stehe am dunklen Eingang des Tunnels,
ein Weg in die Tiefe, ein Weg ins Unbekannte.
Ich zögere, Angst steigt in mir auf,
was wird mich erwarten am Ende des Weges?

Doch ich weiß, ich muss weitergehen,
denn nur so kann ich das Licht am Ende des Tunnels sehen.
Also atme ich tief ein und schreite voran,
durch die Düsternis, Schritt für Schritt, bis ich mein Ziel erreicht habe.“

Na, das passt doch prima. Sowohl zum Thema, als auch zu meinem gewählten Bild. Das zeigt im übrigen den Eingang zum „Caminito del Rey“ in Spanien. Nach dem Tunnel kommt erst ein Wald, danach geht man auf – hoch an die Felsen geschmiegten – Stegen, durch ein sehr enges Tal. Aufregend. In meinem Blog gibt es dazu viele Bilder und die ganze Geschichte

Schwarz 14/52

Der Versuch den Mars in der Nacht aus der Hand zu fotografieren. Viel schwarzes All und ein leuchtender Riss in der Matrix

Was kann es Schwärzeres geben, als das uns umgebende All. Wenn wir in der Nacht unseren Blick nach oben richten, sehen wir – je nach Grad der Lichtverschmutzung – zwar eine Menge Sterne funkeln, aber dazwischen ist nichts als absolute Schwärze.

Als ich in Isla Cristina den Vollmond fotografiert habe, stand auch der Mars sehr günstig, aber verglichen mit einem hell leuchtenden Vollmond, nur schwer zu fotografieren. Versucht habe ich es trotzdem, aber bei dem oben zu sehenden Bild habe ich dann die Geduld verloren und während des Aufnahmeprozesses von ca. 1 Minute die Kamera bewegt.

Kann man machen, aber dann kommt so ein Unsinn heraus, der eher an einen Riss in der Matrix erinnert, als ein Bild vom Mars. Aber so kann ich es wenigstens nutzen für die Aufgabe #schwarz der #52WochenFotoChallenge von Norbert Eder.

Bewegung 11/52

Blauer Lieferwagen fährt seitlich vorbei, der Hintergrund ist durch Einsatz der App Bluristic verwischt und unscharf

Für den Begriff „Bewegung“ zur #25WochenFotoChallenge wollte ich eigentlich ins Archiv greifen. Hab da durchaus ein paar schöne Sachen wie Mitzieher der Fahrradauslieferer in Berlin, oder eine Session mit einem fliegenden Hund. Es gibt viele Möglichkeiten. Vorgestern in Barcelona erinnerte ich mich allerdings einer kleinen App auf meinem iPhone, die Bewegung „simuliert“, Bluristic. Daher das heutige Bild den Helden der Städte gewidmet, der immer hektischen Zulieferer von allem was wichtig sein kann.

Ein ganzes, halbes Jahr

Schlumpffigur auf einem Holzpfosten der mit einem Seil mit anderen Pfosten verbunden ist

Auf den (kalendarischen) Tag genau, leben wir jetzt ein halbes Jahr in unserem Wohnmobil. Aufgebrochen zur „Schlumpftour“ in Berlin am 8. September 22 haben wir bis heute eine Strecke von rund 8000 km zurückgelegt. Unsere Stationen dabei waren (u.a) …

Berlin – Coswig – Okriftel (Familie) – Salzburg – Wörthersee – Krk – Venedig – Reschenpass – Überlingen (Freunde) – Kehl – Koblenz – Besse (Familie) – Kassel – Freiburg – Villefranche-sur-Saone – Marseillan Plage – Mataro (Barcelona) – Peñíscola – Calpe – Los Alcazares – Ardales (Caminito del Rey) – Torremolinos (Malaga) – Roquetas de Mar – Manilva – Gibraltar – Cadiz – Isla Cristina – Luz (Portugal) – Manta Rota – Tarifa – Cabo de Gata – La Manga – tbc. Aktuell stehen wir den letzten Tag in Peñíscola unserem jeweiligen Start- und Endepunkt unserer bisherigen Überwinterungen in Spanien.

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Quo vadis, Calpe?

Ein Kugelpanorama von Calpe, Spanien

Nachdem wir die letzten 14 Tage quasi in einer Baustelle eines neuen Hochhauses mitten im Camping CalpeMar gewohnt haben, mit dem damit einhergehenden Baulärm von Morgens bis Abends, haben wir es jetzt in Peñíscola doch sehr ruhig und sind auch sehr dankbar dafür. Seit gestern hat nun auch der erste der „Calpe Sol“ Plätze geschlossen, der „Boreal“. Am 15. März folgt der Calpe Sol Austral, auf dem wir noch im letzten Herbst gestanden haben. Eine gute Gelegenheit mit 2 Drohnen eine kleine Bestandsaufnahme vorzunehmen und den aktuellen Stand zu dokumentieren.

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