Meine Ostergruppe wünscht allen Leserinnen und Lesern meines kleinen aber feinen Blogs „Frohe Ostern“. Rechtzeitig hat hier am Bodensee auch der Sommer Einzug gehalten. Etwas zu früh, aber die vielen Besucher und Besucherinnen in Überlingen freut es natürlich umso mehr.
Grad gesehen, dass der neue Bildeditor (Beta) in WordPress eine Art KI integriert hat und mein Foto in „Comic“ umgewandelt hat. Ist im Editor nicht zu sehen, erst in der Vorschau. Nettes Feature.
Wenn dieser Beitrag erscheint, ist die letzte Folge der ZDF-Krimiserie „Mordufer“ bereits gelaufen. Die Serie besteht aus vier Folgen und spielt am nordwestlichen Ende des Bodensees. Dreh- und Angelpunkt ist dabei Überlingen.
Wenn man Filme oder Serien schaut, die genau dort spielen, wo man selbst lebt, hat man irgendwie einen anderen Blick auf das Geschehen. Ich achte dann mehr darauf, wie und wo sich die Protagonisten bewegen, als auf die eigentliche Handlung. So ging es mir natürlich auch hier.
Eigentlich wollte ich gar nicht dauernd Blumen fotografieren, aber wenn die Natur um einen herum so explodiert, wie das im Moment der Fall ist, kann mein Auge gar nichts anderes sehen, als bunte Blüten und Blumen. Ergo muss ich sie natürlich auch fotografieren. Mir geht es da scheinbar genau wie den fleissigen Bienchen die bereits unterwegs sind und erste Pollen für ihre Königin sichern. Nach den grauen Wintertagen ein Festival für die Augen.
Der Name dieser Pflanze passt auch gerade ganz gut, soll es doch wieder kalt werden und sogar Schnee wird für die nächsten Tage in der Wetterapp für die Bodenseeregion angekündigt. Hoffentlich waren die zarten Blüten nicht zu voreilig und haben sich von der warmen Sonne locken lassen. Aber die nächsten Frühlingstage kommen bestimmt.
Die kleinen puscheligen Weidenkätzchen sind für mich ein unübersehbarer Frühlingsbote. Als ich noch in Berlin am Nordbahnhof gearbeitet habe, wuchsen jede Menge davon auf dem alten Bahngelände. Da dort vorwiegend Birken wachsen, dachte ich auch hier, ich müsste Birken suchen. Da lag ich aber falsch.
Als ich letzt mit Kamera und Tele am Überlinger Bodenseeufer unterwegs war, zeigten sich die Berge der Schweizer Alpen in voller Pracht. Durch die Verdichtung mit der extremen Brennweite scheinen sie direkt hinter Wallhausen am See emporzuwachsen. In Wirklichkeit trennen doch ein paar Kilometer Luftlinie mich und meine Kamera von den Bergen. Laut Google Maps sind das beispielsweise von Überlingen zum Säntis gut 60 Kilometer. Dabei liegt er doch direkt vor mir.
Den Blick den Bodensee entlang, in der Achse über Unteruhldingen gerichtet, ragen die Berge wie eine unüberwindliche Mauer vor dem Betrachter empor. Ich stelle mir immer vor, dass das für frühere Bewohner, die vielleicht in den Pfahlbauten gelebt haben, wie das Ende der Welt vorgekommen sein muss. Wie soll man denn da drüber kommen? Aber da der Mensch immer wissen will, was hinter dem Horizont kommt, haben sie es sicherlich auch geschafft. Solange, bis jeder Horizont erobert war.
Ein Hauch von Frühling liegt in der Luft. Die Temperaturen steigen leicht an und der Blick auf die Appenzeller Alpen heute morgen verspricht einen schönen Tag. Also ab auf unseren Ausguck im Q5 und mit der Kamera schnell einen Blick über den See werfen. Hinter der Insel Mainau liegt noch ein Wolkenschleier, der im Laufe des Tages sogar manchmal die Mainau verschwinden lässt.
Der Ausruf aus der allemannischen Fasnet steht für den heutigen Aschermittwoch im Programmheft der diesjährigen Überlinger Session. Zuerst musste ich mal kurz recherchieren was das eigentlich bedeutet, zum Anderen dann von Einheimischen erklären lassen, wieso der Spruch denn am Aschermittwoch steht.
Die Narren haben es dieses Jahr nicht leicht, die Schönwetterphase endete hier unten am Bodensee genau zum „Schmotzigen Dunschtig“ auch bekannt als „Weiberfasching“. Es ist grau und regnerisch, richtige gemütliche Stimmung, um als Zuschauer irgendwo länger als 10 Minuten auszuhalten. Aber wahrscheinlich stört sie es doch nicht. Was ein echter Fasnetter ist, ist Kummer und schlechtes Wetter gewohnt und lässt sich davon nicht die Laune verderben. In diesem Sinne: Narri, Narro und ein kräftiges „Überlingen, juhuuuu“
Das Titelbild zeigt die Friedhofsstraße in Überlingen kurz vor dem Hänselebrunnen. Aus den Fenstern hängen die Fahnen der Überlingen Fasnetvereine. Verfremdet wurde das Foto durch den Adamski-Effekt in Photoshop.
Die erste Februarwoche läutet scheinbar das Ende der langen Nebelzeit ein. Die Sonne setzt sich immer mehr durch und die Menschen strömen ins Freie. Wo im Norden und Osten noch die Ostsee und die Elbe zufrieren und sich bizarre Eisformationen bilden, stellen sich hier unten am Bodensee schon leichte Frühlingsgefühle bei Plusgraden ein.