Winter adé

Schwäne auf dem Eis der Spree vor der Oberbaumbrücke

Bevor die letzten Schneereste dem Regen und der Sonne zum Opfer fallen, möchte ich noch schnell den diesjährigen Berliner Winter zu Wort kommen lassen. Er war ja seit langem wieder mal knackig kalt, teilweise bis -18 Grad und netterweise hatte es rechtzeitig geschneit, so dass an Sonnentagen ein richtiges Winter Wonderland zu bestaunen war. Die Kiddz konnten endlich wieder mal raus und tagelang Schlitten fahren. Die zugefrorene Spree und die umliegenden Seen waren an sonnigen Sonntagen ein beliebtes Ausflugsziel.

Menschen im Schnee an der Spree
Down by the river – Foto: h|b

Inzwischen ist es rund 18 Grad wärmer als noch die letzte Woche und bis zum Wochenende sollen es bereits zweistellige Temperaturen sein. Aber noch ist es Februar und der Winter ist vielleicht noch für die eine oder andere Überraschung gut. Bis zum Frühling ist es immerhin noch etwas über einen Monat. Und selbst dann gab es in Berlin schon öfter unangenehme Überraschungen. Mit meiner kleinen Galerie schließe ich persönlich den Winter ab und hoffe, dass er auch nicht zurückkommt.

Heureka – Metamorphose #8 – Abschluss

Humboldtforum Berlin - Spreeseite

Die Metamorphose vom Palast der Republik zum Stadtschloss, respektive Humboldtforum findet mit diesem Beitrag sein Ende. Die Eröffnung hat ja stattgefunden, aber rein können wir – dank Corona – leider noch nicht. Aber auch das äußere Erscheinungsbild, endlich ohne Kräne und Bauzäune, macht einen schmucken Eindruck. Ein bisschen Baustellengerümpel liegt noch herum, dass kann aber auch schon die Vorbereitung für den Bau der „Einheitswippe“ sein. Die fehlt ja noch im Ensemble.

Stadtschloss am Flutgraben
Stadtschloss am Flutgraben – Foto: h|b
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Tag der offenen Tür – Metamorphose #7

Tag der offenen Tür im Humboldt Forum

Wir schreiben das Jahr 2016 und der Bau des Humboldt Forum (formerly known as „Stadtschloss“) schreitet sichtbar voran. Der Rahmen steht, also Zeit für einen „Tag der offenen Tür“, dem noch einige folgen werden. Die Wege durch den Rohbau sind vorgegeben, es gibt Essen und Trinken und vom Dach aus, kann man die künftige Kuppel betrachten.

Humboldtforum Dach mit Kuppel im Bau
Humboldtforum Dach – Foto: h|b

Es gibt spezielle Rosenzüchtungen die man kaufen kann, eine davon lebt heute bei Freunden in einem kleinen Garten in Eschborn. Die „Schlossrose“ erfreut sich nach inzwischen 5 Jahren noch bester Gesundheit.

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Friedensschafe – Metamorphose #5

Wir schreiben inzwischen 2011 aber mit dem Aufbau des Schlosses wurde noch nicht begonnen. Dafür steht jetzt dort seit diesem Jahr die Humboldt-Box. Sie informiert die Besucher über Geschichte, Bau und Zukunft des Stadtschlosses und des Humboldt Forums sowie über neue und interaktive Ausstellungskonzepte, die für das Humboldt Forum entwickelt werden. Von der Dachterasse genießt man bei Kaffee und Kuchen den weiten Blick auf die Straße unter den Linden, oder auf die Ausgrabungen der Schlossbaustelle.

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Blick zurück auf 2020

Gletscherschaukel

Winter

Der Jahresanfang startet für uns mit 14 Tagen Sonne und Meer. Zum 60sten Geburtstag meiner Frau starten wir unsere vorerst letzte Kreuzfahrt. Kanaren mit Madeira und Marokko. Zu diesem Zeitpunkt ahnt noch niemand, dass sich ein kleines Virus von China auf den Weg um die Welt macht, um eine noch nie dagewesene Pandemie auszulösen. Der fällt dann auch die Kreuzfahrtindustrie, sowie eigentlich der gesamte Tourismus zum Opfer. Nichts geht mehr. Wir hatten Glück und können von unseren gemachten Eindrücken zehren. Ansonsten geht es schnell in den ersten „Lockdown“. Restaurants geschlossen, Spielplätze und Schulen gesperrt, Berlin steht still. Die Stadt ist gespenstisch leer. Dafür ist der Weg zur Arbeit kürzer geworden. Statt 7 Kilometer nur noch fünf Meter. Vom Frühstückstisch nach nebenan ins Homeoffice. Es sollte das ganze Jahr dauern.

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Rettet die Schneemänner – Metamorphose #4

Schneemann

Im Winter 2010 fand auf der grünen Wiese des Schlossplatzes ein Happening statt. Ende Januar demonstrierten hier hunderte von Schneemännern bei -10° C zur Freude der Berlinerinnen und Berliner auf dem Schlossplatz in Berlin für mehr Engagement gegen die Klimaerwärmung. Von dieser war allerdings in diesem Winter kaum etwas zu spüren, sollte er doch als einer der längsten und schneereichsten in die Annalen von Berlin eingehen. Selbst die Kinder hatten irgendwann genug von dem weißen Zeugs und der Rodelberg im Friedrichshainer Volkspark verlor an Attraktivität. In dem Jahr konnte man sogar Eishockey auf dem Weissensee spielen. Ein echt verrückter Winter mit coolen Schneemänner und – frauen als temporäre Platzhalter für das Stadtschloss.

Liegewiese – Metamorphose #3

Schlosswiese im Regen

Nach dem erfolgten Abriss wuchs erstmal Gras über die Sache. Die Schlossbefürworter sammelten derweil Geld für den Wiederaufbau ihres Herzensprojektes. Einen Großteil steuerte zwar der Bund zu – also wir alle – aber es musste auch privates Kapital zugeschossen werden, um das Stadtschloss wie gewünscht aufbauen zu können. Gerade die Kuppel war ein finanzieller Streitpunkt.

Die Berliner nahmen die so entstandene Freifläche zwischen Spree und Dom, mit Blick auf den Fernsehturm begeistert an und erholten sich im Sommer 2009 von den städtischen Strapazen. Viel mehr war glaub ich auch nicht los, aber für ein paar fotografische Impressionen hat es noch gereicht.

Rückbau – Metamorphose #2

Abriss des Palastes der Republik 2006

2006 beginnt der Abriss des Palastes der Republik. Einwände zum Erhalt des Gebäudes von Grünen und PDS wurden im Bundestag letztlich abgelehnt, auch der Petitionsausschuss des Bundestages lehnte 880 eingegangene Einwände ab. Die Entscheidung war damit gefallen und endgültig. Eine Sprengung kam durch die Lage mitten in der Stadt nicht in Frage, so wurde es ein „selektiver Rückbau“. Gegen Ende blieben nur noch die Treppenhäuser stehen, bis etwa 2008 der letzte Turm des ehemaligen Palastes gefallen war. Übrig blieb eine leere Fläche. Die Geschichte des Rückbaus in Bildern.

Last Block standing – Foto: h|b

Impressionen von 2006 bis 2008