O Quilombismo

Ein Mann singt

Seit dem letzten Wochenende ist das Haus der Kulturen der Welt in Berlin wieder eröffnet. Unter der Leitung von Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, hat sich das ganze Haus in ein buntes Spektakel aus Kunst, Malerei und Mystik verwandelt und das weitere Programm, so hat Ndikung verkündet, solle von Menschen aus allen 190 Nationen gestaltet werden die in Berlin leben. Als Quilombo bezeichnete man zur Zeit der portugiesischen Herrschaft eine Niederlassung geflohener schwarzer Sklaven in Brasilien. Das Wort Quilombo stammt aus den Bantu-Sprachen Kikongo und Kimbundu und bedeutet Wohnsiedlung.

Weiterlesen „O Quilombismo“

Kindertag

Junge sitzt an Haustür in Berlin und hält einen Ball

Der Kindertag, auch Weltkindertag, Internationaler Kindertag oder Internationaler Tag des Kindes, ist ein in über 145 Staaten der Welt begangener Tag, um auf die besonderen Bedürfnisse der Kinder und speziell auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen. In Deutschland gibt es die Besonderheit, dass es diesen Tag zweimal gibt. Einmal heute, am 1. Juni, was hat mit der Geschichte der Trennung zu tun hat. Diesen Tag gab es in der DDR, hieß eigentlich „Internationaler Kindertag“ und wird weiterhin im Osten gefeiert. Version Nummer 2 gibt es im Westen Deutschlands am 20.September und nennt sich dort „Weltkindertag“. Die Idee, mit einem Weltkindertag an die Rechte der Kinder zu erinnern, hatte das Kinderhilfswerk UNICEF im Jahr 1954. Diese Organisation hilft Kindern auf der ganzen Welt, die in Not sind. Der Weltkindertag wird mittlerweile in mehr als 145 Ländern gefeiert – allerdings nicht überall am selben Tag.

Das Foto enstand bei einem Spaziergang durch den Kiez, wo ich den Jungen auf der Treppe zum Eingang des Hauses sitzen und mit seinem Ball spielen sah. Ob er auf seine Freunde wartete, die mit ihm Ball spielen wollten, oder er sich noch nicht entscheiden hatte, ob er mit seinem Ball zum nah gelegenen Spielplatz mit Basketballkörben gehen wollte, überlasse ich der Fantasie der Betrachter. Viele Kinder auf der Welt haben diese Entscheidungsmöglichkeit nicht. Sie müssen arbeiten, sterben als Kindersoldaten, oder leben einfach in bitterer Armut. Auch daran soll der „Kindertag“ erinneren, egal wann er gefeiert wird.

Der Wächter

Ein Securitymann überwacht das Holocaustdenkmal in Berlin

Ob Sonnenschein oder Regen, er steht dort,
unerschütterlich, stark, wie ein stummer Hort.
Der Wächter wacht, Tag für Tag, Nacht für Nacht,
beschützt die Erinnerungen, für uns alle gedacht.

Musik 22/52

Mundharmonikaspieler

Music was my first love. And it will be my last. Music of the future. And music of the past. To live without my music. Would be impossible to do“. Das sang 1976 der Musiker John Miles und das trifft auch gut, die Wirkung von Musik. Was wäre unser aller Leben ohne Musik. Mit der man sich wegträumen kann, die uns aufstachelt, die uns bewegt, die uns traurig macht. All diese Gefühle kann Musik erzeugen und eine Welt ohne Musik kann ich mir gar nicht vorstellen. Das Titelbild zeigt „Prinz of Harp“ mit einer seiner vielen Mundharmonikas und das „Actionbild“ zum Schluss liefert uns „Tim Corner“. Die Fotos entstanden in einer Musikkneipe in Berlin-Friedrichshain mit meiner Olympus OM-D E-M5.

Ach ja, „Musik“ ist der 22. Begriff der #52WochenFotoChallenge initiiert von Norbert Eder auf Mastodon.

Letzte Generation

Spontaner Schweigemarsch der Unterstützer der Gruppe "Letzte Generation" nach dem heutigen Versuch der Kriminalisierung durch das LKA Bayern.

Heute Morgen fanden überfallartig Hausdurchsuchungen bei Mitgliedern der „Letzten Generation“ durch das LKA Bayern und Andere statt. Polizisten standen plötzlich mit Weste und der Waffe in der Hand vor dem Bett einer der „Hauptverdächtigten“. Szenen, die man eigentlich nur aus TV Krimis kennt. In der Folge wurde auch die Website der „Letzten Generation“ „beschlagnahmt“ und wer sie aufrufen wollte, bekam folgende Information zu sehen.

Weiterlesen „Letzte Generation“

Unterbrochen

Verwischt U-Bahn hinter einem dunklen Pfeiler

Minimalismus in der Fotografie. Hell und dunkel, schwarz und gelb, Bewegung und Standhaftigkeit. Der Pfeil im grünen Quadrat zeigt nach links.

Olympus OM-D E-M5II / 17mm / 1/3 Sek bei f 4.5 – U-Bahnhof Bernauer Straße in Berlin

Magdeburg – Geschichte, Kunst und Natur entlang der Elbe

Der Magdeburger Dom spiegelt sich in der Elbe

Magdeburg, die Stadt an der Elbe, bietet eine einzigartige Mischung aus Geschichte und Moderne. Der beeindruckende Dom, eine der ältesten gotischen Kathedralen Deutschlands, ist ein Symbol für die lange Geschichte der Stadt. Mit seiner imposanten Architektur und seinen kunstvollen Fenstern ist er ein wahrer Augenschmaus. Zum Auftakt unserer letzten Wohnmobiltour waren wir zum ersten Mal in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt und waren sehr angetan.

Weiterlesen „Magdeburg – Geschichte, Kunst und Natur entlang der Elbe“

Düster 19/52

Ein dunkler Gang, ganz am Ende das Licht am Ende des Ganges

Hach, wieder mal ein schwieriges Thema zur #52WochenFotoChallenge, „Düster“. Klabuster, Klabuster, im Keller ist es duster, das passt noch, aber düster? Mal kurz schauen ob ChatGPT etwas dazu einfällt, was vielleicht noch mit dem Bild korrespondiert…

„Ich stehe am dunklen Eingang des Tunnels,
ein Weg in die Tiefe, ein Weg ins Unbekannte.
Ich zögere, Angst steigt in mir auf,
was wird mich erwarten am Ende des Weges?

Doch ich weiß, ich muss weitergehen,
denn nur so kann ich das Licht am Ende des Tunnels sehen.
Also atme ich tief ein und schreite voran,
durch die Düsternis, Schritt für Schritt, bis ich mein Ziel erreicht habe.“

Na, das passt doch prima. Sowohl zum Thema, als auch zu meinem gewählten Bild. Das zeigt im übrigen den Eingang zum „Caminito del Rey“ in Spanien. Nach dem Tunnel kommt erst ein Wald, danach geht man auf – hoch an die Felsen geschmiegten – Stegen, durch ein sehr enges Tal. Aufregend. In meinem Blog gibt es dazu viele Bilder und die ganze Geschichte

La Petite France

Ponts Couverts de Strasbourg

„La Petite France“ ist eines der bekanntesten Viertel von Straßburg und ein beliebtes Ziel für Touristen. Es ist bekannt für seine malerischen Fachwerkhäuser und den Fluss Ill, der durch das Viertel fließt. Doch „La Petite France“ hat auch eine faszinierende Geschichte, die eng mit der Entstehung und Bedeutung der Zünfte verbunden ist. Da wir das zweite Mal in Straßburg waren und beim letzten Mal eher den Bereich rund um das Münster besichtigt hatten, haben wir uns diesmal – auch fotografisch – auf das „Kleine Frankreich“ konzentriert.

Weiterlesen „La Petite France“

Entspannung 18/52

Eine Figur der Biennale in Venedig

Entspannung ist ein wichtiger Aspekt unseres Lebens. In unserer hektischen und schnelllebigen Welt ist es notwendig, regelmäßig Zeit zu finden, um uns zu entspannen und unsere Batterien wieder aufzuladen. Entspannung kann viele Formen annehmen, von Yoga und Meditation bis hin zu einem Spaziergang in der Natur oder einem gemütlichen Abend zu Hause.

Das Foto entstand beim letzten Besuch in Venedig und ist Teil der Biennale. Aufgenommen mit der Olympus OM-D E-M5II